55 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-7 haben am Heureka-Wettbewerb „Mensch und Natur“ im November 2016 teilgenommen. Dabei mussten sie in 45 min Fragen zu den Themenbereichen „Mensch“, „Natur“ und „Technik“ beantworten. Im Februar kamen dann endlich die Ergebnisse und die Preise an der Schule an, sodass die Preise am 01.03.2917 überreicht werden konnten.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde und ein kleines Kartenspiel. Für Gewinner des 1- 3. Preises einer jeden Jahrgangsstufe gab es noch ein zusätzliches Präsent.

Preisträger

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Jahrgang 5:     Tiago Fonseca Leca (1.), Luca Schulz (2.), Felix Brinkers (3.) und Nils Korecker (3.)
Jahrgang 6:     Torben Abheiden (1.), Ben Bremer (2.), Maja Hilderink (3.), Carl Richter (3.), Nina Holtwessels (3.), Tobias Gernandt (3.)
Jahrgang 7:     Arne Dimmer (1.), Jaron Kiehl (2.), Hannes Kruse (3.)

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und hoffentlich bis zum nächsten Wettbewerb!

Inga Brookmann

Beim Weser-Ems-Schulschach-Finale hat das Gymnasium Nordhorn sehr erfolgreich abgeschnitten. Die Mädchen, die aktuellen deutschen Meisterinnen, siegten souverän im gesamten Mädchenturnier. Die Jungs wurden zweiter und verpassten die Qualifikation zum Landesfinale nach Hannover am 15. März nur knapp.

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Esther ter Stal, Inken Meijerink, Sarah Veelders, Jule Wolterink, Insa Wolterink, Sarah Palmen und Alina Bohlen, Sven ter Stal, Lars ter Stal, Jonathan Rudi, Hannes Kruse, Lukas Tyben und Luca Wilmink

Gerrit Apelt

Projekt “Autoren in der Schule”- Schreibwerkstatt mit Carolin Philipps

"Die ersten zwei Sätze müssen den Leser so interessieren, dass er in eure Geschichte hineingezogen wird und sie unbedingt weiterlesen möchte." Diesen Tipp und andere gute Ratschläge zum Schreiben eigener Geschichten erhielten die SchülerInnen der Klasse 5 E von der Autorin Carolin Philipps während einer zweitägigen Schreibwerkstatt im Februar.

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Der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. in Zusammenarbeit mit der VGH-Stiftung finanzierte den Großteil dieses Workshops im Rahmen des Projekts “Autoren in der Schule”. Die Zahl der teilnehmenden Schulen in Niedersachsen war auf  20 begrenzt. Nach erfolgreicher Bewerbung konnte ich als Klassen- und gleichzeitig Deutschlehrerin an einer Auftaktveranstaltung in Hannover teilnehmen; danach kam der spannende Praxisteil für die SchülerInnen.

Die preisgekrönte Schriftstellerin Carolin Philipps, bekannt durch viele interessante Jugendbücher wie auch Bücher über historische Persönlichkeiten für Erwachsene, kam für mehrere Tage nach Nordhorn. Die Lesescout-AG unserer Schule hatte in der Stadtbibliothek eine kleine Ausstellung mit Informationen zu ihren Jugendbüchern und den Ländern, in denen sie spielen, vorbereitet, denn nach der Schreibwerkstatt waren in der Bücherei zwei Lesungen für Sechstklässler unserer Schule geplant. Nach dem Beantworten vieler Fragen über sich, die Arbeit als Schriftstellerin und über die spannende Entstehung ihrer Bücher stand natürlich das Schreiben eigener Geschichten im Vordergrund. Dabei war nur das Thema “Freundschaft” vorgegeben. Die Entwürfe wurden mit Frau Philipps besprochen, überarbeitet, teilweise bereits am Computer getippt und zur erneuten Bearbeitung ausgedruckt.

Viel zu schnell flogen die beiden gemeinsamen Tage mit jeweils 5 Unterrichts-stunden um. Die einzige Kritik der Klasse: “Der Workshop war zu kurz!” Drei Tage mit jeweils 6 Stunden wären besser gewesen, dann hätte man seine Erzählungen während der Schreibwerkstatt auch beenden können. Nun geschieht das zu Hause. Die Geschichten werden in der Klasse vorgelesen und besprochen – die interessantesten schicken wir natürlich auch an Frau Philipps!

Hinweis: Bilder folgen in Kürze

Manuela Megow de Boer

Getreu dem Motto Kreativ mit Technik versammeln sich jeden Montag ab 14:00 Uhr 26 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen des Gymnasiums Nordhorn im eigenen FabLab. Ein FabLab (engl. fabrication laboratory – Fabrikationslabor) ist eine offene Werkstatt und wir als ebenso offene Schule verfolgen ein großes Ziel: Jeder Schüler, der interessiert ist, soll einen Zugang zu verschiedenen technischen Geräten erhalten. Unser FabLab zeichnet sich durch den Einsatz von drei Hauptkomponenten aus. Je nach Interesse können die Schüler mit Lego Mindstorms Robotern, Arduino Mikrocontrollern oder Raspberry Pis arbeiten. Es ist unfassbar wie clever, einfallsreich und mutig Projekte umgesetzt werden.

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Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 8 setzt zurzeit ein Lego Mindstorms Projekt um, bei dem reale Probleme aus Unternehmen der Region bewältigt werden. Es wurden Fertigungsprozesse nachgebaut und mithilfe der Roboter automatisiert.

Der gläserne Profi ist die Überschrift von zwei weiteren Projekte. Mithilfe von Arduino Mikrocontrollern werden technische Hilfsmittel bzw. Messvorrichtungen erarbeitet, mit denen wir im Sport-Unterricht ein neues Level der Analyse und der kognitiven Herausforderung erreichen können. Über die zwei Startups wird in Kürze mehr folgen, da eine Kooperation mit einem hochklassigen Fußballverein in den Startlöchern steht. Dazu wird sich bald ein weiteres Tracking-Projekt gesellen, welches in Zusammenarbeit mit einem Seminarfach der Q12 erfolgen wird.  

Mit unserem eigenen FabLab sind wir nicht nur auf Lego Mindstorms Roboter und Robotik Wettbewerbe beschränkt. Auf diese Weise tauchen die Schüler direkt in aktuelle Themen ein. Die Berufswelt ändert sich im digitalen Zeitalter kontinuierlich. Es gibt immer mehr neue Berufsanforderungen. Ich als Lehrer bin sehr stolz zu sehen, was meine Schülerinnen und Schüler leisten können. Ihre Auffassungsgabe ist beeindruckend und sie finden stets Lösungen für brandaktuelle Probleme. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg in unserer technischen Welt gehen werden.

Jens Riedel

Physikkurs auf erhöhtem Niveau besucht  LPNO an der Universität Twente (Enschede)

Am 15.02.2017 fuhr der Physik-Kurs auf erhöhtem Niveau mit ihrem Kurslehrer (Herr Fricke) zur Uni Twente. Der Leiter des Instituts LPNO (Laser Physik und Nichtlineare Optik)– Prof. Dr. Boller - hatte sich bereit erklärt, den Schülerinnen und Schülern sein Institut sowie die Uni Twente zu zeigen.

Was ist eigentlich das Besondere am Licht eines Lasers und wie funktioniert er? Diesen Fragen ging Prof. Boller in einem einführenden Vortrag auf den Grund.

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Laserlicht zeichnet sich durch eine extrem geringe Divergenz aus, ein Laserstrahl weitet sich also nur sehr gering auf einer großen Strecke aus. Anhand eines Bojenmodells erklärte er die Entstehung von Laserlicht mittels stimulierter Emission. Es entstehen so Wellenzüge, die untereinander phasensynchron und im Vergleich zum normalen Glühlampenlicht erheblich länger sind.

Laserlicht ist sehr gut zu bündeln, daher können hohe Leistungsdichten im Fokus erreicht werden - inzwischen sind Leistungen im Giga- oder Terrawattbereich auf kleiner Fläche möglich. Die Anwendungen sind vielfältig, man findet sie in der Industrie oder Datenübertragung.

Nach der Theorie ging es ins Labor. Mittels eines leistungsstarken Lasers konnte unter anderem die zuvor angesprochene hohe Leistungsdichte konkret beobachtet werden. Im Focus eines starken Lasers wurde die Luft soweit erhitzt, dass sie zu leuchten begann. Zum Schutz gegen die Strahlung und gegen wegfliegende Elektronen musste eine Schutzbrille getragen werden.  

Im Anschluss gab es ein Führung durch die Uni Twente, bei der den Schüler/innen unter anderem die verschiedensten Abteilungen der technischen Universität gezeigt wurden: Physik, Chemie, Biowissenschaften, Design, Ingenieurwissenschaften.

Nach einem interessanten Ausflug an die Uni Twente endete die Veranstaltung am Abend in Nordhorn bei einem gemeinsamen Essen, bei dem Prof. Dr. Boller noch für Fragen dankenswerter Weise zur Verfügung stand.  

Wolfgang Fricke