Programmieren für Neugierige - Grundschüler lernen von der MINT-Klasse das Programmieren eines Mikrocontrollers

Siebenunddreißig Schülerinnen und Schüler der Nordhorner Grundschulen folgten der Einladung zum Workshop "Programmieren für Neugierige" am vergangenen Montag.

Gecoacht wurden sie von der MINT-Klasse des fünften Jahrganges und ihrem Lehrer Jens Riedel. Mit Hilfe des Mikrocontrollers "Calliope Minis" eröffneten sich den Schülerinnen Schülern unzählige Möglichkeiten, das Programmieren mit kreativen Projekten zu erlernen. Dabei stand fast jedem Grundschüler ein Experte der MINT-Klasse zur Seite.

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Fotos von Sebastian Hamel

Die Ausstattung des "Calliope Mini" u.a. mit Temperatur-, Bluetooth-Sensoren, Lämpchen, Knöpfen, Lautsprecher und Mikrofon erlaubte es den Schülerinnen und Schülern, unterschiedlichste computergestützte Geräte zu gestalten. So programmierten und gestalteten einige einen digitalen Würfel, andere ein Thermometer, ein Keyboard oder auch eine Wetterstation.

Toll war es zu erleben, wie konzentriert und intensiv trotz ca. 70 Schülern im Computerraum gearbeitet wurde. Voller Tatendrang widmeten sich die Grundschüler zusammen mit den Schülern der MINT-Klasse ihren Projekten. Groß war die Freude auf allen Seiten, wenn die Mühe mit Erfolg belohnt wurde. Nach anderthalb Stunden konnte sich die Gruppe unter der Leitung von Wolfgang Krämer in der Sporthalle in einer aktiven Pause austoben. Sie machten Motivationsspiele und übten sich im Basketball, bevor alle zu ihren Projekten zurückkehrten. Zum Abschluss des Workshops war es allen Gruppen gelungen, ihre ersten eigenen kleinen Computerprogramme zu schreiben. Voller Stolz präsentierten sie am Ende des Tages ihre Ergebnisse.

Gefragt, warum er einen derartigen Workshop für Grundschüler anbietet, sagte Jens Riedel: "In der heutigen Zeit ist es unablässig, Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten und Gefahren in der digitalen Welt aufzuzeigen. Wir sollten es auch als eine Chance bzw. Aufgabe ansehen, Kindern sowie Jugendlichen aufzuzeigen, was 'Coding' überhaupt bedeutet. Talente können auf diese Weise geweckt werden. Die Schülerinnen und Schüler wachsen anhand solcher Projekte über sich hinaus und haben in kürzester Zeit Erfolgserlebnisse."

Kerstin Wörsdörfer

Vom 15.-17. Dezember unternahmen die Schüler des Seminarfachs "Der israelisch-arabische Konflikt" eine kurze Studienfahrt nach Berlin, um die deutsche Rolle im Nahost-Konflikt genauer zu untersuchen. Nach einem Besuch in der palästinensischen Vertretung begaben wir uns am Samstag mit dem jüdischen Stadtführer Jörg Benario auf die Spuren des Judentums in Berlin. Am Nachmittag folgte im Jüdischen Museum ein Vortrag zur Geschichte Jerusalems. Das politische Zentrum Berlins mit dem Reichstag, dem Brandenburger Tor und dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas bildete am Sonntag den Abschluss der Exkursion.

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Peter Beckmannshagen

Fairness in der Schule - auf welchem Weg?

Das diesjährige Finale des Schulwettbewerbs "Jugend debattiert" (20.12.17) stand ganz unter dem Motto einer gerechteren Leistungsbewertung von Schülerinnen und Schülern.

Dabei debattierten die Schülerinnen der Altersklasse I (Lina Baptista (9b), Tilda Jahn (9c), Anna Kollmann (9e) und Romy Daems (10a)) über das Thema "Soll im Sportunterricht auf Notengebung verzichtet werden?". Die Pro-Seite, bestehend aus Romy und Anna, sah bei der derzeitigen Lage eine Benachteiligung untalentierter und körperlich eingeschränkter Schüler und forderte die Aussetzung der Notengebung im Fach Sport und die stärkere Förderung sozialer Kompetenzen in diesem Fach. Lina und Tilda sahen die geforderte Maßnahme hingegen als eine Einschränkung der Entwicklung von Schülerinnen und Schülern, gerade im Hinblick auf die Vorbereitung der Kinder auf das spätere Leben.

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In der Altersklasse II (Alina Bohlen, Marie-Joel Büter, Nina Koernig und Anneke van Faassen) machten sich die Debattantinnen Gedanken darüber, inwiefern man eine objektivere Bewertung der Leistungen erreichen kann. Dabei ging es um die Fragestellung "Sollen Klassenarbeiten anonymisiert geschrieben werden?". Anneke und Marie von der Pro-Seite waren der Überzeugung, dass Vorurteile von Lehrern Einfluss auf die Bewertung haben und oft subjektiv seien, wohingegen Alina und Nina verdeutlichen konnten, dass noch viele Hürden bei der Durchführung der Maßnahme bestehen würden und dass das Leben auch geprägt sei von Subjektivität.

Am Ende konnten sich in der Altersklasse I Romy Daems und Tilda Jahn sowie in der Altersklasse II Alina Bohlen und Nina Koernig mit ihren Argumenten und ihrem Auftreten bei der Jury (Insa Rigterink, F. Mogge, J. Schreiber, C. Pala) durchsetzen und sind unsere diesjährigen Schulsiegerinnen. Alle vier vertreten unsere Schule am 30. Januar 2018 beim Regionalentscheid ‚Jugend debattiert'. Wir wünschen allen viel Erfolg und hoffen auf eine Fortführung auf der Landes- und Bundesebene.

Cem Pala

Wie jedes Jahr veranstaltete die Q34 die Nikolausaktion. Hier ein paar wenige Bilder.

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... "Strukturwandel im Ruhrgebiet (im Nebel)"

Am Dienstag (19.12.2017) sind die Erdkundekurse Q34 von Frau Fabriczek, Frau Späthe und Herrn Vrielmann ins Ruhrgebiet gefahren, um vor Ort den Strukturwandel im Ruhrgebiet live erleben zu können. Begleitet wurden wir von ExpertInnen des Regionalverbandes Ruhr. Dieses Jahr war das Wetter leider eher bescheiden, auf dem Tetreader in Bottrop waren Schüler und Erdboden teilweise ganz im Nebel verschwunden. Wir besuchten auch noch das Stadtentwicklungsprojekt "Krupp-Gürtel" in Essen, die Neue Mitte Oberhausen und den Landschaftspark Duisburg-Nord. Auch dieses Jahr wurde die Exkursion durch die großzügige Unterstützung des Förderkreises des Gymnasiums Nordhorn möglich.

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Stefan Vrielmann