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Mit Matthias Steinhöfel in die nächste Runde - Amelie Drechsler gewinnt den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs 2017.

Aufgeregt laufen Schüler der 6ten Klassen durch die Gänge des Gymnasiums Nordhorn. Es wird getuschelt, es wird direkt gefragt. "Ja, es wird mit Mikrofon gelesen!" Eine Information, die zwölf Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums am Donnerstag, dem 30.11.2017, beim Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs in erwartungsvolle Aufruhr versetzte.

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Und dann lief doch alles ganz ohne Probleme ab. Die Jury, bestehend aus Frau Büscher, Vertreterin der Stadtbibliothek, der Elternvertreterin Frau Brandt, dem Vorjahressieger Paul Emmler und den beiden Deutschlehrern Frau Focke und Herrn Puckert, sorgte für ein angenehmes und freundliches Klima, in dem die zwölf Klassensieger und -siegerinnen ihre selbst vorbereiteten Texte lesen konnten. Dabei präsentierten die Schüler und Schülerinnen ein breites Spektrum an Texten. Von Abenteuern aus Transsilvanien ("Die Vampirschwestern" von Franziska Gehm) über ein verkauftes Lachen und die Erkenntnis, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist ("Timm Thaler und das verkaufte Lachen" von James Krüss) bis hin zu dem vom Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman "Wunder - Sieh mich nicht an" von Raquel J. Palacio, in dem es um einen Jungen geht, der trotz seines von Geburt an entstellten Gesichtes mutig ins gesellschaftliche Leben schreitet, hörten die Zuhörer mit Bedacht ausgewählte Textauszüge.

Geschichten, die zum Lächeln anregten, die Interesse weckten und auch nachdenklich stimmten. Wir bedanken uns für diese vielfältige Auswahl! In einer zweiten Leserunde begegneten die vier Finalisten einem Text, der in die Adventszeit einstimmen sollte - die Zuhörer bekamen Einblicke in die Weihnachtsvorbereitungen von Oskar und Rico in der Dieffe, bei denen natürlich nichts nach Plan verläuft. "Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch" von Andreas Steinhöfel stellte den finalen Fremdtext dar, mit dem Amelie Drechsler aus der 6Db schließlich als Siegerin aus dem Schulentscheid des Vorlesewettbewerbes 2017 hervorgehen konnte. Wir wünschen ihr viel Freude und Erfolg beim Kreisentscheid, der vermutlich Ende Januar 2018 in der Stadtbibliothek Nordhorn stattfinden wird.

Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Leserinnen und Leser aus den 6ten Klassen und an alle Deutschlehrer und -lehrerinnen, die diesen Wettbewerb so engagiert vorbereitet und gestaltet haben. Ein weiterer Dank gilt dem Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn, welcher auch in diesem Jahr die Büchergutscheine für alle Klassensieger finanziert hat.

Anne Hilbers

Adventszeit - das heißt Stress! Neben der Schule, Hausaufgaben, Arbeit, der Vorbereitung auf Tests und Klausuren, Sport, Musik usw. muss man jetzt auch noch an die Geschenke denken, die Wohnung dekorieren, Karten schreiben und sich auf Weihnachten freuen.
Wir laden euch herzlich ein, für einen Moment aus dem Vorweihnachtstrubel auszusteigen, einen Augenblick der Ruhe zu genießen und dem Besonderen der Adventszeit auf die Spur zu kommen.

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Gemeinsam mit Schwester Johanna Lücken und Inga Rohoff findet dieses Jahr wieder an jedem Donnerstag vor den Weihnachtsferien eine Frühschicht statt. Wir beginnen den Schultag mit einer kurzen Adventsandacht, anschließend gibt es Frühstück.

Wo?      Cafeteria (Zugang über den Lehrerparkplatz)
Wann? Donnerstag 30.11., 07.12. und 14.12. jeweils von 7.00 bis 7.45

Wichtig! Bitte 1,- Euro oder etwas für das Frühstück mitbringen!

Fachgruppe Religion

Die Jungs der WK II bestritten am Mittwoch, den 15.11.17, ihr Handballturnier vor heimischer Kulisse und sicherten sich den dritten Platz.
Zu Beginn trafen sie auf die körperlich überlegenen Haselünner. Diese Abwehrschlacht endete für uns unglücklich durch einen 14-Meter-Hammer in letzter Sekunde durch den Gegner mit 5:6 gegen uns. Beim Warmmachen verletzte sich vor dem Spiel Paul Thielges, der sicherlich noch wichtige Akzente hätte setzen können.

Es folgte ein souveräner 12:3 Sieg gegen Schüttorf und ein knapper Sieg gegen Meppen mit 7:6, bei dem wir auch noch auf Till Oehus verzichten musste, der ebenfalls verletzungsbedingt ausfiel. Marten Beernink, der mit Abstand jüngste Spieler im Team, konnte sich bei den Begegnungen gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen!

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Zu guter Letzt musste das Team gegen die ungeschlagenen Lingener antreten. Ein Sieg hätte die Chance auf den Turniersieg aufrecht erhalten. Doch ohne Auswechselspieler reichte es am Ende trotz mannschaftlich geschlossener Abwehrleistungen und einem stark aufspielendem Andy Belsch im Rückraum nicht zu einem Punktgewinn. Das Spiel endete mit 7:9 für Lingen und bescherte ihnen den ersten Platz sowie die Teilnahme am Bezirksentscheid. Herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank an die ganzen Helfer vor Ort und herzlichen Glückwunsch an das Team für eine tolle sportliche Leistung!

Zum Team gehören:
Paul Ramaker, Paul Thielges, Andy Belsch, Jannis Heils, Justus Scheper, Till Oehus, Marten Beernink, Tim Egbers und Sven ter Stal

Gerrit Apelt

 

Alles Gute kommt von oben!

Nein, ich meine kein Vogelgekäckel, ich spreche von kräftigen Regenschauern. Ich wette, diese nasse Erfahrung wird allen Schulimkern und -gärtnern in Erinnerung bleiben, wenn sie an unsere Pflanzaktion vom 10.11.2017 zurückdenken. Dabei war unser Vorhaben äußerst ehrbar und vorbildhaft. Eigentlich hätten wir Sonnenschein verdient gehabt!

Aber von Anfang an:
Wir haben an besagtem Freitag ungefähr ein Viertel der großen Rasenfläche am Mehrgenerationenhaus abgezweigt und dort einen kleinen Obstgarten angelegt. Da der Boden auf dem Gelände lehmhaltig und feucht, die Sonneneinstrahlung aber oft sehr hoch ist, haben wir uns vorher bei der Auswahl der Bäume durch die Baumschule Germer beraten lassen. Wir wünschten uns robuste Arten, die mit diesen Extrembedingungen gut zurechtkommen. Bekommen haben wir alte Obstsorten mit solch klingenden Namen, wie Conferenzbirne, Gute Luise, Gravensteiner, Roter Boskoop und dergleichen mehr. Und weil wir schon mal dabei waren, haben wir unter den Bäumen neue Beete angelegt, diese mit Steinen vom Rasen abgetrennt (so dass der Aufsitzrasenmäher problemlos drüberdüsen kann!) und je Baum fünfzehn verschiedene Stauden gepflanzt.

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(c) Gruppenbild: Carl Hesebeck

Unser Vorgehen war dabei durchgehend selbstlos: Nicht für uns Menschen haben wir all diesen Pflanzen neben unserem Schulgarten ein Plätzchen zum Wachsen zugewiesen, sondern für sämtliche Sechsbeiner, die daraus ihren Nutzen ziehen können. Gemeint sind Insekten, die diese Blütenpflanzen auf der Suche nach Nahrung aufsuchen, aber auch ihre Eier darauf ablegen. Dazu zählen Honigbienen, Wildbienen, zu denen auch Hummeln, Hornissen und Wespen gehören, Käfer, Schmetterlinge, Fliegen und viele andere.

Nebenbei sei zugestanden, dass wir durchaus auch ein Interesse an den Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Quitten haben, aber eben nur zweitrangig. Nun denken vielleicht viele: "Was für ein Aufwand für das ungeliebte Krabbelvieh!"

Und es stimmt: Wir haben für alle benötigten Materialien gut tausend Euro ausgegeben, das ist mit Sicherheit kein Pappenstiel! Wenn uns nicht die Bingo-Stiftung im Zuge der Niedersächsischen Naturschutzwoche finanziell unter die Arme gegriffen hätte, dann wäre aus unseren Plänen sicher nichts geworden. Aber während andere mit Fliegenklatschen auf Insekten Jagd machen und schon die Nackenhaare aufstellen, wenn verdächtiges Summen naht, sind wir ganz versessen auf diese vielfältige Tiergruppe. Denn der Verdacht ist aufgekommen, dass sich die Zahl der Fluginsekten in den letzten Jahrzehnten nicht nur in Krefeld (siehe diverse Zeitungsberichte!), sondern auch bei uns drastisch reduziert haben könnte. Viele Arten sind mittlerweile sogar in ganz Deutschland vom Aussterben bedroht. Da es aber noch keine verlässlichen Langzeitstudien zu diesem Thema gibt, wird gern abgewiegelt: So schlimm wird es schon nicht sein!

Wir Erwachsene können uns an dieser Stelle einmal überlegen, wie die Windschutzscheiben der Autos früher nach längeren Autobahnfahrten aussahen, und die Erinnerungsbilder mit den heutigen Ergebnissen vergleichen: Sind die Fenster gegenwärtig nicht verdächtig sauber? Und ist es ein Zufall, dass Naturschützer besorgt melden, im GIP seien in den letzten Jahren immer mehr Vogel-Nistkästen unberührt geblieben? Da drängt sich doch ein Zusammenhang auf!
Weniger Insekten bedeuten in einem Ökosystem unweigerlich weniger Singvögel, weil die Altvögel entweder selbst zu den Insektenfressern gehören oder aber zumindest ihre Brut mit Insekten füttern.

Ist zu wenig Nahrung im Angebot, bleiben selbstverständlich etliche Brutplätze leer. Vielleicht kann jeder für sich in der nächsten Zeit mal im Alltag auf solche Kennzeichen achten? Wenn es nämlich stimmt, dass viele Insektenarten angezählt sind, dann haben wir Menschen ein ernstzunehmendes Problem, weil wir selbst am Ende einer großen Zahl von Nahrungsketten stehen.

Damit nicht genug: Auch die Bestäubung vieler Samenpflanzen wäre dann in Frage gestellt. Was täten diese Blütenpflanzen, wenn die geflügelten Postboten keine Pollenkörner mehr von einer Blüte zur nächsten transportierten? Und wieder hätte der Mensch mit gravierenden Nachteilen zu rechnen. Ohne Bestäubung bleiben die Früchte aus: keine Tomaten, keine Äpfel, keine Kirschen, keine Bohnen, keine Kürbisse, keine Birnen... die Liste ist schier endlos.

Aber sind Insekten wirklich erst dann schützenswert, wenn der Mensch selbst (wirtschaftliche) Einbuße befürchten muss? Wir sind ja der Meinung, dass Insekten spannende Wesen sind, die zu beobachten und zu studieren eine Freude ist. Jedenfalls denken das die meisten von uns...

Vor allem die Schulimker haben im Laufe der letzten Jahre erfahren, wie komplex das Zusammenleben im Bienenstock ist, wie viele Facetten das Leben einer Arbeitsbiene haben kann - und wie bedroht diese Existenz heutzutage ist. Wir denken dabei weniger an Pestizide, die im Verdacht stehen, für das schon länger beobachtete Bienensterben verantwortlich zu sein. Es ist immer leicht, die Schuld auf andere abzuwälzen! Wir denken dabei auch und vor allem an die modernen Gärten, die in Nordhorn überall aus dem Boden gestampft werden: Gepflegte, saubere, geometrisch angelegte Kieswüsten, denen jegliches Leben fehlt, bis im Herbst Laub darauf fällt - woher auch immer -, dem schleunigst mit einem Laubsauger zu Leibe gerückt werden muss.

Nicht, dass wir Schulgärtner kein Verständnis für alle Mitmenschen hätten, die befürchten, die Gartenarbeit nehme beängstigende Ausmaße an oder das Unkraut mache wenig später einen schlechten Eindruck bei den Nachbarn. Wir müssen uns selbst ranhalten, um unsere Patenbeete halbwegs unter Kontrolle zu behalten. Aber es gibt doch Gärtnertricks, um die Arbeit überschaubar zu machen - und gleichzeitig einen bunten Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere zu schaffen!!!

Falls wir Sie heute überzeugen können, legen Sie vielleicht im nächsten Frühjahr Staudenbeete an, deren Pflanzen innerhalb weniger Jahre so zusammenwachsen, dass Unkraut gegen diese Konkurrenz so gut wie keine Chance hat. Gärten dieser Art machen ganz wenig Arbeit und bei den Nachbarn wegen der farbenfrohen, vielfältigen Blütenpracht einen überzeugenden Eindruck.

Zu viel Laub? Wählen Sie vorwiegend winterharte Pflanzen, die viel seltener Blätter abwerfen, und harken Sie das noch sichtbare Laub unter die Stauden. Das hilft vielen Klein- und Kleinstlebewesen zu überwintern, schützt die mehrjährigen Blütenpflanzen vor Frost und verrottet schließlich ganz von allein zu Dünger. Wenn man beim Planen berücksichtigt, dass die Stauden, die man pflanzen möchten, insektenfreundlich sein sollen, und man seinen Einkauf so gestaltet, dass diese Blütenpflanzen ganz unterschiedliche Blühzeiten aufweisen, dann kann man später sicher sein, dass der (Vor-)Garten zu jeder Jahreszeit spannende Einblicke garantiert. (Unsere Pflanzliste stellen wir gern allen Interessierten zur Verfügung: http://gymnoh.maccam.de/course/view.php?id=8 )

Wir haben uns beim Pflanzen unserer Stauden während der diversen Regenschauer genau darauf gefreut: Dass unsere "Blumen" irgendwann wie kleine Magnete die Augen der MGH-Besucher und die von uns umsorgten Sechsbeiner anziehen. Und überhaupt! Ein Glücksfall, dieser Regen, denn auf diese Weise haben die wurzelnackten Bäume gleich die nötige Wasserversorgung bekommen.

Susanne Munk

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Schulgärtner und Schulimker.

Fleißige Bienen!!!

Schulgärtner:  Brettschneider, Yannik 8D, Brookmann, Lea 8A, Brookmann, Mira 6CB, Flemm, Fabian 5E, Groven, Marten 8A, Groven, Timon 6A, Hweiti, Oumar 7A, Hillen, Maximillian 5B, Langner, Anika 10C, Maat, Leon 6D, Rohn, Luisa 7E, Schulz, Mira 7E, Strathmann, Benjamin 9C, Termath, Andreas 9C, Wortelen, Elias 6D

Schulimker:
Koopmann, Tom 6F, Lensing, Nina 6D, Strathmann, Benjamin 9C, Swart, Alexander 7E, Termath, Andreas 9C, Tyben, Lukas 9D

Jungimker:
Al-Alwan, Sarmad 6D, Baarlink, Mats 5E, Buchalla, Tomke 5F, Burrichter, Julian 5A, Burrichter, Marlon 5A, Drenthen, Jan 4b (Grundschule Blumensiedlung), Grüneberg, Johanna 4c (Waldschule), Ickerott, Jesper 4b (Altendorfer Schule), Karademir, Bugra 4b (Altendorfer Schule), Konjetzky, Joris 4c (Waldschule), Lindschulte, Friedrich 4b (Waldschule), Praevcke, Lisa 4b (Altendorfer Schule), Witte, Fynn 5F