Erneut haben wir Gäste aus dem schönen Frankreich!

Seit Montag sind Gregor aus Marseille und Chloé aus Toulouse Schüler der Klasse 9A und 9C. Sie bleiben bis Mitte Juni in Nordhorn und werden den Alltag eines deutschen Gymnasiums (Klassenarbeiten!), aber auch die schönen Ausnahmen (Klassenfahrten!) kennen lernen. Die beiden Jugendlichen nehmen am Austauschprogramm zwischen Niedersachsen und Frankreich teil und wohnen bei ihren Gastfamilien. Im Oktober werden dann ihre Nordhorner Gastschwestern, Marie und Larissa, nach Frankreich fahren, um dort das französische Lycee für drei Monate zu besuchen.

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Kirsten Rigterink

Bereits zum achten Mal wurde die regionale Mathematik Olympiade der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ausgetragen. Initiiert als Grafschafter Mathematik Olympiade (GraMO) und in den ersten beiden Jahren durch das Gymnasium Nordhorn als Grafschafter Mathematik Olympiade (GraMO) organisiert, stellte sich am 20. März das Gymnasium Georgianum in Lingen sehr erfolgreich als Veranstalter der aufgrund des Austragungsortes so benannten Emsländischen Mathematik Olympiade (ELMO) vor.

Insgesamt 9 Gymnasien, davon leider mit dem EGN und dem Gymnasium Nordhorn nur noch zwei aus der Grafschaft, nahmen daran teil. Je vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5/6 (Typ A) und 7 bis 10 (Typ B) hatten dabei kniffelige Mathematikaufgaben im Team zu lösen. Während im Typ A drei Aufgaben in 60 Minuten zu lösen waren, hatten die älteren Schülerinnen und Schüler 90 Minuten Zeit, um vier Aufgaben zu bearbeiten. Nach der ersten Runde war für die Jüngeren die Knobelei vorbei. Diesen Wettbewerb gewann das Gymnasium Haselünne mit 279 Punkten vor dem EGN (257 Punkte) und dem Gymnasium Nordhorn (255 Punkte) denkbar knapp. Im Anschluss an diesen Wettbewerb ging es in die Turnhalle zu den Sportspielen „Teamgeist und Geschick“. Am Ende dieser sportlichen Auseinandersetzung stand das Gymnasium Nordhorn mit Platz 2 erneut auf dem Treppchen.

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Bei den älteren Schülerinnen und Schülern stand nach den schriftlich zu bearbeitenden Aufgaben für die drei besten Teams noch eine zweite Runde an. Hier mussten die Teams eine Aufgabe lösen und dann vor allen Anwesenden adäquat präsentieren. Durchgesetzt hat sich dabei das Franziskusgymnsasium aus Lingen.

In Summa wurde dann der Schulsieger bestimmt. Hier landetet das Gymnasium Nordhorn mit einem Punkt Rückstand auf dem dritten Platz hinter den punktgleichen Schulsiegern aus Lingen, dem Georgianum und dem Franziskus.

Gegen 17:15 Uhr wurde der Wettbewerb nach einem Grußwort des Lingeners Bürgermeisters und der anschließenden Siegerehrung beendet. Die ELMO war hervorragend organisiert und sorgte bei allen Beteiligten für meist glückliche, zumindest aber zufriedene Gesichter.

Die Platzierungen der Grafschafter Schulen im Einzelnen:
Typ A: EGN 2 2. Platz; Gymnasium Nordhorn 3. Platz; EGN 1 13. Platz
Typ B: Gymnasium Nordhorn 6. und 8. Platz; EGN 14. Platz
Schulen: Gymnasium Nordhorn 3. Platz; EGN 8. Platz

Weitere Infos: Homepage Georgianum EV1.tv

Stephan Heetlage

Auch dieses Jahr bietet die von der Schülervertretung organisierte Charity Gala des Gymnasium Nordhorns wieder einen unterhaltsamen Abend voller junger Talente. Ob actionreiche Sport Acts oder beeindruckende Gesangseinlagen, bei der Charity Gala ist alles vertreten.

Überzeugen Sie sich selbst und unterstützen Sie mit ihrem Eintrittsgeld die Fighting Spirits, ein Chor aus Düsseldorf, in dem krebskranke Kinder singen. Die Charity Gala wird am 23.05.2017 in der Alten Weberei in Nordhorn stattfinden.

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Die SV (Lena Raaz)

Die Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp war vor einigen Tagen (17.03.17) in der Aula des Gymnasiums Nordhorn zu Besuch. Sie setzt sich für die Unterstützung und den Schutz der Yanomami Indianer in Südamerika ein. Diese Indianer leben im tropischen Regenwald im Grenzgebiet von Venezuela und Brasilien.

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Frau Haverkamp, eine ehemalige Schülerin des Gymnasium Nordhorns, berichtete von der Bedrohung der Yanomami durch den Raubbau am tropischen Regenwald und die Zerstörung des Lebensraumes durch Goldsucher. Als besonders problematisch erweist sich bei der Goldförderung der massive Einsatz von Quecksilber, der den Regenwald und auch die Yanomami vergiftet.

Durch ihre direkte und charismatische Persönlichkeit gelang es Christina Haverkamp die Schüler 2 Stunden lang in ihren Bann zu ziehen und für die Probleme der indigenen Menschen zu sensibilisieren. Dazu hatte Frau Haverkamp zahlreiche Exponate aus Südamerika wie einen Piranha, indianischen Schmuck oder auch Jagdwaffen mitgebracht. Fast 200 Schüler des Jahrgangs verfolgten den spannenden Vortrag und leisteten mit einer kleinern Spende einen Beitrag zum Schutz der Yanomami. Auch eine Klasse des evangelischen Gymnasiums Nordhorn nahm an der Veranstaltung teil. Mit den Spenden kann Frau Haverkamp u. a. dringend benötigte Sprechfunkgeräte für die Indianer oder auch Mikroskope und Medikamente für den Kampf gegen Malaria anschaffen. Das Gymnasium Nordhorn als Umweltschule möchte Frau Haverkamp mit weiteren Aktionen bei ihrer Arbeit unterstützen. Der Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn e. V. hat die Veranstaltung durch eine Spende ebenfalls unterstützt ? Vielen Dank!

Weitere Informationen unter http://www.yanomami-hilfe.de/.

Stefan Vrielmann

„In Nijmegen ist noch eine Gladiatoren-Ausstellung zu sehen, die ich gerne mit meiner Niederländischgruppe ansehen würde. Hättet Ihr Lust, mit uns zu fahren?“ So in etwa lautete Frau Megow de Boers Frage an die in der Jahrgangsstufe 8 unterrichtenden Lateiner. Hatten wir!

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Am 20. Februar 2017 trafen sich also die Niederländisch- und Lateingruppen am „City-Terminal“ in Nordhorn, um nach rund zwei Stunden Busfahrt in der ältesten Stadt der Niederlande anzukommen. Zwar hat das Museum montags geschlossen, aber nicht nur für uns, auch für einige andere Gruppen wurde eine Ausnahme gemacht. Da wir doch recht viele waren, teilten wir uns auf: Die Gruppen von Frau Heskamp und Herrn Timm kamen in den Genuss der ersten Führung, während sich die beiden anderen Gruppen, betreut von Frau Megow de Boer und Frau von Behren, schon einmal in der Stadt umschauen und den ersten Burger einer bekannten Braterei vertilgen konnten. Um 12 Uhr wurde gewechselt.

Das Museum „Het Valkhof“ bot eine interessante Ausstellung mit sehr vielen Exponaten, die aus aller Welt zusammengetragen worden waren: Keramiken, verschiedene Reliefs, Helme, Graffiti und vieles mehr. Beeindruckend waren auch die lebensgroßen Figuren von kämpfenden Gladiatoren, die die Ausstellungsmacher paarweise auf einer Fläche aus Sand platziert hatten. Auch wenn vielleicht zuweilen etwas mehr Zeit wünschenswert gewesen wäre, um die Ausstellungsstücke angemessen zu würdigen, erhielten die Schülerinnen und Schüler gleichwohl einen Einblick in die nicht ungefährliche (Lebens-)Welt der Gladiatoren. Im Anschluss hatten alle noch einmal die Gelegenheit, in die Stadt zu gehen und, wie nachher an den vielen Taschen im Bus zu erkennen war, einzukaufen. Um 15 Uhr traten wir dann die Heimreise nach Nordhorn an.

Ein besonderer Dank für diese spannende Fahrt gebührt Frau Megow de Boer, die die gesamte Organisation übernommen hat!

Dr. Claudia von Behren