Am Donnerstag, dem 02.09.2021, war es für 156 Schülerinnen und Schüler endlich so weit. Der langersehnte Tag der Einschulung am Gymnasium Nordhorn war da. 

Trotz der Corona-Pandemie konnten ein Gottesdienst und eine Einschulungsfeier zelebriert werden, allerdings für jeweils nur zwei Klassen, so dass es drei Gottesdienste mit anschließender Einschulung geben musste.

Eröffnet wurde der feierliche Tag mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche, der von Verena Jessing zusammen mit Pastor Simon de Vries gestaltet worden war. Das Thema lautete: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“. Dazu konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Namen vor dem Gottesdienst mit bunter Kreide auf den Kirchplatz schreiben. So wurden im Laufe der Gottesdienste alle Namen zu einer großen Gemeinschaft zusammengetragen. Kein Name blieb allein. „Bis heute“, so Verena Jessing, „wart ihr bei uns nur Namen auf einer Klassenliste. Ab heute gehören zu diesen Namen Gesichter, Personen, die diesen Namen ausfüllen, mit allem, was sie mitbringen. Und darauf freuen wir uns sehr!“

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Nach dem Gottesdienst fand die offizielle Einschulungsfeier in der Aula statt. Der Schulleiter Andreas Langlet begrüßte die Anwesenden sehr herzlich und wünschte den neuen Schülerinnen und Schülern einen guten Start am Gymnasium Nordhorn und einen erfolgreichen Werdegang: Die Unruhe und das Unwohlsein in Anbetracht der neuen Schule verflögen schnell. In kürzester Zeit würden sie sich im Gebäude zurechtfinden und, da sei er sich sicher, auch bald neue Freunde finden. Sollte es dennoch Fragen geben oder Probleme auftreten, hätten sowohl andere Mitschüler als auch die Lehrer oder die Schulleitung immer ein offenes Ohr. Besonders die Schülervertretung, von denen zwei Schülerinnen anwesend waren und die Tätigkeiten der SV vorstellten, trete für die Belange der Schüler ein. 
Nils Kambach, der erste Vorsitzende des Förderkreises, und Monika Woltmann als stellvertretende Vorsitzende berichteten über dieses Gremium, das durch seine finanziellen Mittel verschiedenste Projekte in der Schule unterstützen kann, und warben für eine Mitgliedschaft. 

Im Anschluss erfolgte die Einteilung in die Klassen und gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern starteten für die neuen Fünftklässler die ersten Schulstunden im Klassenraum. 
Inden nächsten Tagen folgt ein Einführungsprogramm mit Kennenlernspielen, einer Schulrallye, dem Vorstellen der Paten und anderen Aktivitäten, sodass sich alle neuen Schülerinnen und Schüler schnell einleben und sich an der neuen Schule wohlfühlen können.

Herzlich willkommen!

Kerstin Wörsdörfer

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„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ – Nach diesem Zitat von Pippi Langstrumpf richteten sich auch unsere kleinen Schwimmanwärter aus den Klassen 5 und 6. Jeden Mittwoch und Freitag während der Sommerferien hieß es für die Schülerinnen und Schüler im Delfinoh „ab ins Wasser“. Es wurde getaucht, geschwommen und ins Wasser gesprungen, sodass am Ende Abzeichen für das Seepferdchen und sogar für das Schwimmabzeichen Bronze vergeben werden konnten. Das erfüllte nicht nur die Kinder mit großem Stolz, sondern auch uns Schwimmlehrerinnen, da sich alle Anstrengungen am Ende gelohnt haben.

Warum ist uns die Schwimmfähigkeit Ihrer Kinder so wichtig? Das Schwimmen stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern beugt auch Haltungsschäden und Verspannungen vor, fördert die Entwicklung verschiedener Bereiche des Gehirns und verbessert so zum Beispiel die koordinativen Fähigkeiten.

Darüber hinaus ist das Ertrinken im Pool oder in anderen Gewässern leider noch immer eine häufige Art tödlich verlaufender Unfälle im Kindesalter und auch bei einem Beinahe-Ertrinken können schwerwiegende gesundheitliche Folgen zurückbleiben. Deshalb führen Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig und regelmäßig durch Schwimmkurse an das Schwimmen heran, denn nur durch die Kooperation zwischen Eltern und Sportlehrern ist es möglich, aus Ihren Kindern starke Schwimmer zu machen, die sich über und unter Wasser zurechtfinden. Daher sollte für den Eintritt in die Sekundarstufe I zumindest das Schwimmabzeichen Bronze vorliegen.

Bedanken möchten wir uns sehr herzlich bei unseren beiden ehemaligen Abiturientinnen Lene Strootmann und Fenna Popp, die uns im Kurs mit ihrer Fachkenntnis und sympathischen Art unterstützt haben. Wir wünschen Fenna und Lene für ihre berufliche Laufbahn alles Gute und viel Erfolg.

Linda Bloms und Wiebke Scholte-Meyerink

Außergewöhnlich, beeindruckend, überragend oder unglaublich? 

Wäre diese Frage Teil einer Multiple-Choice-Aufgabe, so wären – entgegen den üblichen Kriterien für dieses Aufgabenformat – alle Antworten absolut zutreffend. 

Was ist passiert? Unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie haben sich verständlicherweise nur wenige getraut, zur C1-Prüfung (Cambridge Certificate of Advanced English) anzutreten. Über längere Zeit durfte die AG nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden, sodass die mutigen Kandidaten und die mutige Kandidatin im Wesentlichen auf digitalem Wege mit Übungsmaterial und Korrekturen versorgt worden sind. In diesem Jahr fanden die Prüfungen sogar unmittelbar nach dem Abitur statt. Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob dies ein Vor- oder Nachteil ist.

Langer Rede kurzer Sinn, Anna Kohoff, Philip Mundt und Lennard Haas haben allesamt die Zertifikatsprüfung mit einem überragenden Grade A bestanden und damit in beeindruckender Weise Kenntnisse und Fertigkeiten auf allerhöchstem Niveau des europäischen Referenzrahmens (C2) nachgewiesen, und genau das wird so auf dem Prüfungszeugnis vermerkt werden. Fortan wird ihnen praktisch keine Bildungsinstitution auf diesem Erdball eine Zugangsprüfung für Englisch abverlangen. Das Zertifikat gilt ein Leben lang.

Und viele hoffnungsvolle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der diesjährigen 11, für die die AG leider auch schon im Dezember enden musste, sitzen in den Startlöchern, um die Erfolgsgeschichte der AG fortzuschreiben. Im kommenden Schuljahr werden wir darüber hinaus eine AG auf dem B2-Niveau anbieten, um noch mehr Schülerinnen und Schülern den Erwerb eines Cambridge-Zertifikats zu ermöglichen, das sowohl in der beruflichen als auch in der weiteren schulischen oder universitären Ausbildung von großem Nutzen sein kann.

1C8A1B84 ECD5 4870 BE18 1453FA4E4AD5Das Foto zeigt von links nach rechts Anna Kohoff, Lennard Haas und Philip Mundt.

Thomas Puckert

Im Zuge der Unterrichtseinheit „Sozialethik“ hat die Schülerschaft des Philosophiekurses der Q12 von Frau Mogge zu einem selbstgewählten Thema einen Essay verfasst. Die erfreulichen und gelungenen Ergebnisse sollten der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden, und so entschied man sich, einen Teil hier einsehbar zu machen.

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Vorab sei einmal kurz umrissen, womit sich der Kurs genauer beschäftigt hat, denn aus dem Begriff „Sozialethik“ lässt sich dies nicht unbedingt sofort herauslesen. Der rote Faden, der die einzelnen Unterrichtsblöcke verband, war die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit. Nun werden Sie selbst ein bestimmtes Gerechtigkeitsempfinden haben, das sich seit Ihrer Kindheit immer weiterentwickelt. Damals fanden Sie es vielleicht ungerecht, dass Ihr Geschwisterchen das – in Ihren Augen – größere Stück Kuchen bekam. Unser Streben nach Gerechtigkeit ist ein bedeutender Teil des Menschseins. Gerade deshalb und wegen der mit ihr verbundenen Emotionalität ist Gerechtigkeit stark subjektiv. Trotzdem haben sich einige Philosophen um eine objektive

Betrachtungsweise bemüht. Dazu zählen unter anderem John Rawls, Robert Nozick und Thomas Nagel, deren Gedanken zur Verteilungsgerechtigkeit im Unterricht behandelt wurden. Aus dem Zusammenspiel dieser Theorien sowie den eigenen Überlegungen der Kursmitglieder sind schlussendlich die folgenden Essays zur Leitfrage „Ist das nicht ungerecht?“ entstanden.

 

Die verfassten Arbeiten der Schüler:innen können hier abgerufen werden:

Anna K. 

Ben H.

Emma G. L.

Jolana K.

Kevin M.

Madelaine S.-D.

Raul N.

Emma Große Lögten im Namen des ganzen Kurses

 

Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft schöne und erholsame Sommerferien! 

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