Bitte vormerken: Anmeldung für die Klasse 5 am Gymnasium Nordhorn:  06.05. – 08.05.2019  jeweils von 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr.

Zur Anmeldung Ihres Kindes bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Den Anmeldebogen für die Klasse 5,
  • das Anmeldeformular Lernmittel,
  • die Kopie des letzten Zeugnisses,
  • die Geburtsurkunde.

Bei getrennt lebenden Eltern benötigen wir das schriftliche Einverständnis beider Sorgeberechtigten oder Einsicht in die Belege, aus denen die rechtliche Situation hervorgeht. Am Tag der Anmeldung soll für einen ersten Eindruck ein beratenes Gespräch zwischen Ihnen, Ihrem Kind und einem Mitglied der Schulleitung erfolgen. Planen Sie hierfür Zeit ein.

Sie können die Formulare hier herunterladen.

Wir freuen uns auf Ihr Kind!

Am 5. Februar wurde in der Städtischen Galerie Nordhorn eine Ausstellung mit Arbeiten der Leistungskurse Kunst des diesjährigen Abiturjahrgangs des Gymnasiums Nordhorn eröffnet. Die Resultate aus eineinhalb Jahren Unterricht können sich sehen lassen!

Galerieleiter Dr. Thomas Niemeier stellte in seiner Begrüßung fest, dass die in den Räumen seines Hauses stattfindende Ausstellung bereits die fünfte ihrer Art sei und wie wichtig er die Kooperation beider Institutionen fände. Herr Langlet hob das beeindruckende Niveau der Kunstwerke hervor und würdigte die geleistete Arbeit der Schülerinnen, Schüler und Kunstlehrer. Herr Hansmann und Herr Kaufmann gaben eine kurze Einführung in die Themen und Arbeitsweisen.

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Auf wundervolle Weise unterbrochen und flankiert wurden die Reden durch die Gesangsdarbietungen des Oberstufenchores des Gymnasiums Nordhorn unter der Leitung von Frau Späthe, sodass die 150 Gäste auf einen sehr gelungenen Eröffnungsabend zurückblicken können. Auch über die Woche und am Wochenende ist die Ausstellung von der Nordhorner Öffentlichkeit wahrgenommen und besucht worden, sodass man sich jetzt schon auf die nächste Ausstellung - in zwei Jahren - freuen kann.

Torsten Kaufmann

"So wie das Gymnasium Nordhorn hätte ich mir schon als Schüler meine Schule als Lernort und Lebensraum gewünscht" -

Wolfgang Krämer, ständiger Vertreter des Schulleiters am Gymnasium Nordhorn, ist am Dienstagnachmittag im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Neben Mitgliedern des Kollegiums richteten auch die Eltern- und Schülervertreter herzliche Dankesworte an Wolfgang Krämer und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Oberstufenchor unter der Leitung von Heike Späthe.

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Wolfgang Krämer studierte an der Universität Köln und an der Deutschen Sporthochschule die Fächer Deutsch und Sport. Nach Beendigung seines Referendariates führte ihn seine erste Tätigkeit als Lehrer an eine Gesamtschule in Köln-Zollstock. Zum 01.08.1981 wechselte er ans Windthorst Gymnasium in Meppen, wo er sich als Vorsitzender des Personalrates für die Belange des Kollegiums einsetzte und seit 1996 als Fachobmann für das Fach Deutsch tätig war. Zum 01.02.2004 kam Wolfgang Krämer als Studiendirektor ans Gymnasium Nordhorn. Er war zunächst ständiger Vertreter der Schulleiterin Monika Woltmann und seit 2016 Vertreter des Schulleiters Andreas Langlet. Im Rahmen seiner Tätigkeit war er u.a. verantwortlich für das Führen der Schulstatistik, die Sicherheit und den Brandschutz, den Arbeitsschutz und die Organisation des Reinigungsdienstes. Er koordinierte auch die Tätigkeit der nichtpädagogischen Mitarbeiter und setzte sich für den Gebäudeerhalt ein. So habe er, so Andreas Langlet in seiner Laudatio, mit Beharrlichkeit für den gelungenen Bau und die gehobene Ausstattung der neuen Sporthalle gekämpft.

Neben dieser Beharrlichkeit hob der Schulleiter in seiner Ansprache auch hervor, dass Wolfgang Krämer die täglichen Kleinigkeiten im Blick gehabt habe, wie beispielsweise die kaputte Steckdose im Klassenraum oder auch die wuchernde Hecke auf dem Schulhof, damit Schule das sei, was ihm immer besonders wichtig gewesen sei: ein Ort, an dem man sich wohlfühle. Deshalb hätten ihm auch immer die Schülerinnen und Schüler besonders am Herzen gelegen. Für sie habe er immer ein offenes Ohr gehabt. Bis zum Ende seiner Laufbahn habe Wolfgang Krämer voller Begeisterung für seinen Beruf gebrannt. So entwickelte er für den Unterricht immer wieder innovative Ideen: Als Deutschlehrer ließ er beispielsweise Fünftklässler Briefe an ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen aus der Grundschule schreiben, die dann auch tatsächlich abgeschickt wurden. Abschließend stellte Andreas Langlet fest, dass Wolfgang Krämer ihn in ihrer gemeinsamen Zeit sehr beeindruckt habe und er dessen Ratschläge vermissen werde.

In seinem Schlusswort bekräftigte Wolfgang Krämer, dass ihm die Schülerinnen und Schüler immer besonders am Herzen gelegen hätten. Durch ihre Neugierde, Lebendigkeit und Lernbereitschaft hätten sie es geschafft, ihn bis zum letzten Arbeitstag zur Unterrichtsvorbereitung zu motivieren und hätten ihm gezeigt, dass Bildungsinhalte, die in der Schule vermittelt würden, immer noch faszinieren können und von Bedeutung seien. Die Schüler hätten ihm mit ihrem Verhalten im Unterricht und auch außerhalb bewiesen, dass man den Beruf des Lehrers gern und sehr lange ausüben kann. Er dankte den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In seiner Rede hob Wolfgang Krämer auch hervor, dass der Schulträger und die politisch Verantwortlichen dafür gesorgt hätten, dass das Gymnasium Nordhorn für tausende Schülerinnen und Schüler, für hunderte Lehrerinnen und Lehrer und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein sehr beliebter Lernort und Arbeitsplatz ist. Er sei sehr dankbar, dass er 15 Jahre lang am Gymnasium Nordhorn tätig sein und an der Gestaltung mitwirken durfte. So wie das Gymnasium Nordhorn habe er sich schon als Schüler seine Schule als Lernort und Lebensraum gewünscht.

Kerstin Wörsdörfer

Dreitägige Exkursion der Erasmus-Seminarfächer

Bericht von Mesude Karakulluk, Veronika Rein und Maximilian Lüken (alle im Seminarfach "Flucht und Migration in Pop, Film und Literatur")

Vom 18.1. bis zum 20.1.2019 waren die drei Erasmus-Kurse der Q34 in Berlin und sammelten interessante Eindrücke durch Stadtteil-Führungen, ein Theaterstück, einen Europa-Vortrag und Moscheebesuch. 

Nach der langen Busfahrt ging es gleich los mit einem Vortrag über die EU. Anschließend besuchten wir die Multimedia Ausstellung, wo wir uns kostenlose Broschüren mitnehmen konnten und uns ein 360-Grad-Kino erwartet hat. Dort konnten wir uns in wenigen Minuten aktuelle politische Situationen anschauen.

http://www.gymnasium-nordhorn.de/index.php/seminarfaecher/732-erasmus-erlebnis-europa-in-berlin

Nach dem Besuch war es schon dunkel, wir waren ziemlich erschöpft und fuhren zur Jugendherberge Berlin-Ostkreuz. Die erst zwei Jahre alte Jugendherberge befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, hat hohe große Räume und ist sehr schön und sauber. Den Tag haben wir mit einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen und durften uns noch über genügend Freizeit freuen.

Am Samstag nach dem Frühstück ging es direkt nach Kreuzberg, wo wir in drei Gruppen Führungen durch die unterschiedlichen Ecken von Kreuzberg bekamen. Während der Führung gingen wir in ein türkisches Restaurant, um uns ein bisschen aufzuwärmen und ein paar der türkischen Spezialitäten zu genießen. Nach der Führung hatten wir etwas Freizeit, um die Gegend noch auf eigene Faust anzuschauen.

http://www.gymnasium-nordhorn.de/index.php/seminarfaecher/730-erasmus-spaziergang-durch-berlin-kreuzberg

Daraufhin fuhren wir zur Sehitlik-Moschee. Dort hat uns der Iman über den Gebetsruf und über die Moschee informiert. Nach der Führung war es uns ab dem späten Nachmittag überlassen, was wir unternehmen wollten. Ob shoppen, essen gehen oder einfach in der Jugendherberge abhängen – es gab verschiedene Möglichkeiten.

http://www.gymnasium-nordhorn.de/index.php/seminarfaecher/733-erasmus-besuch-der-sehitlik-moschee-in-neukoelln

Gegen Abend hat sich der Kurs von Frau Rigterink im Grips-Theater den Monolog ,,Das Heimatkleid" angeschaut und wir Schüler fanden das Stück überraschend gut.

http://www.gymnasium-nordhorn.de/index.php/seminarfaecher/729-erasmus-gripstheater-das-heimatkleid

Mesude und Vivenne 18RED

Freitag- und Samstagnacht feierten wir in drei Geburtstage rein, was sehr gemeinschaftlich und amüsant war. Patricia wurde 19 und Mesude und Vivien 18. Natürlich bekamen die beiden auch in Berlin eine 18 aufgestellt. Mit Gedichten, Kuchen, Geschenken und  Fotos! 

Am späten Sonntagmorgen folgte unsere letzte Führung auf Deutsch oder auf Englisch. Nun berichteten Geflüchtete über ihre Flucht nach Berlin. Wir wurden richtig mitgerissen und konnten mit ihnen mitfühlen und uns über ihre aktuelle Situation freuen.

http://www.gymnasium-nordhorn.de/index.php/seminarfaecher/731-erasmus-gefluechtete-zeigen-ihr-berlin

Nach der Führung ging es mit dem Bus nach Hause. Die Exkursion nach Berlin hat sich sehr gelohnt, da wir viele neue Erfahrungen sammeln konnten, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Der diesjährigen Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" des Regionalverbundes Hase-Ems-Vechte wurde an unserer Schule durchgeführt (29.01.19). Neben dem Gymnasium Nordhorn waren daran sechs weitere Schulen beteiligt (EGN, Gymnasium Bersenbrück, Greselius Gymnasium Bramsche, Oberschule Ankum, Gesamtschule Emsland und Oberschule Spelle).

In den Schulentscheiden dieser Schulen hatten sich zuvor Debattantantinnen und Debattanten gegen weitere Konkurrenten durchgesetzt und sich somit für den Regionalwettbewerb am 29. Januar in Nordhorn qualifiziert.

Das Schulwettbewerbsfinale unserer Schule wurde am 21. Dezember in der Aula durchgeführt, bei dem die 8. Klassen als Zuschauer Gast sein durften. Dabei setzten sich in der ‚Altersgruppe 1' Jolana Kropp und Lina Baptista (beide 10b) als Schulsiegerinnen gegen Anna Kollmann (10e) und Julia Fontein (8c) durch und qualifizierten sich somit für den Regionalwettbewerb. Gestritten wurde dabei über die Fragestellung "Soll bundesweit für alle Hundehalter ein "Hundeführerschein" vorgeschrieben werden?". Die Sieger in der ‚Altersgruppe 2' zum Debattenthema "Soll ein Schulfach "praktische Lebensführung" eingeführt werden?" waren Moritz Brandt (11a) und Anna Kohoff (11e). Thomas Koning (11a) und Romy Daems (11c) belegten die Plätze 3 und 4.

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Obwohl es die Regel ist, dass pro Schule und Altersgruppe sich je zwei Debattanten für den nächst höheren Wettbewerb qualifizieren, so durfte (musste) unsere Schule mehr als die vorgesehenen vier Kandidaten teilnehmen lassen. Dies war der Tatsache geschuldet, dass sich kurzfristig drei Debattanten der anderen Schulen abgemeldet hatten und die Nachrücker dieser Schulen auch nicht zur Verfügung standen. So ist ein großer Dank an die drei Debattanten unserer Schule auszusprechen, die sich am Abend vor dem Wettbewerb bzw. am Wettbewerbsmorgen bereit erklärt haben diese Lücke zu füllen und somit für den ordnungsgemäßen Ablauf des Wettbewerbs sorgten. Trotz kaum vorhandener Vorbereitung konnten Anna Kollmann (Platz 7) und Leonie Els (9b, Platz 8) hervorragende Platzierungen erzielen. Thomas Koning konnte sich sogar in einem sehr engen Entscheid für das Finale des Wettbewerbs qualifizieren.

In je zwei Qualifikationsdebatten mussten die Debattanten am Vormittag sowohl einmal die Pro-Seite als auch die Contra-Seite vertreten. Die zu vorbereitenden Themen waren zwar zuvor bekannt, die Positionen und ihre Mitstreiter erfuhren alle Debattanten jedoch am Morgen des Wettbewerbs. So stritten die Debattantinnen und Debattanten der ‚Altersgruppe 1' über die Fragestellungen "Soll das Reparieren von defekten Elektrogeräten Unterrichtsfach werden?" oder "Soll der öffentliche Busverkehr in unserer Region zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden?". In den insgesamt acht Debatten überzeugten Jolana Kropp, Lina Baptista, Julius Sievers (Oberschule Spelle) und Mathis Waldkötter (Greselius) die Juroren durch ihre Argumente am meisten und qualifizierten sich so für die Finaldebatte.

Die Finalteilnehmer der ‚Altersgruppe 2' hießen Moritz Brandt, Thomas Koning, Mattis Büttelmann (EGN) und Nils Middendorf (Greselisus). Diese vier Kandidaten debattierten zuvor über die Themen "Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?" und "Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?".

Für die beiden Finaldebatten zogen dann alle Debattanten und Juroren am Nachmittag in das Nordhorner Rathaus um, um in dem Goßen Ratssaal die Finaldebatten durchzuführen. In diesem außergewöhnlichen Ambiente, in dem sonst auch hitzige Debatten durchgeführt werden, durften nun die Debattanten ihre Argumentationskünste unter Beweis stellen.

Zuvor wurden alle Gäste durch den Ersten Stadtrat Markus Schlie begrüßt und willkommen geheißen. Anschließend betonte Landrat Friedrich Kethorn die Bedeutung politischer Debatten und drückte seine Freude über die Teilnahme an dieser Veranstaltung aus.

Im ersten Finale (Altersklasse 1) wurde dann darüber debattiert, ob "grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen an Schulen eingesetzt werden sollten". Dabei überzeugten die Mehrzahl der Juroren Jolana Kropp und Julius Sievers, die sich somit für den Landeswettbewerb in Hannover qualifizierten. Lina Baptista wurde insgesamt leider nur Dritte und verpasste diese Teilnahme nur knapp. Das Thema der Altersklasse 2 lautete "Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne deutsche Synchronisation gezeigt werden?". Auch in der dieser Debatte belegte mit Moritz Brandt ein Schüler unsere Schule Platz 1 und komplettierte somit das äußerst erfolgreiche Abschneiden des Gymnasiums Nordhorn. Mattis Büttelmann vom EGN wird ihn als Zweitplatzierter mit nach Hannover begleiten. Thomas Koning belegte trotz geringer Vorbereitung als Nachrücker einen hervorragenden vierten Platz. Somit setzt sich die Erfolgsserie unserer Schule beim Wettbewerb ‚Jugend debattiert' weiter fort, im vierten Jahr der Teilnahme haben wir bereits fünf Siege errungen. Herzlichen Glückwunsch an alle Debattanten, auch an die, die es nicht bis ins Landesfinale geschafft haben.

Am Ende bekamen alle Debattanten eine Urkunde, die Finalteilnehmer Wertgutscheine, gesponsert durch die Sparkasse Nordhorn.

Für die Finalteilnehmer geht es nun weiter am 19. März im Niedersächsischen Landtag in Hannover.

Cem Pala