... in Höhe von 1600,-€ an die Hospizhilfe

Einen ansehnlichen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1600,-€ übergaben Schülervertreter, Elternvertreter und Mitglieder der Schulleitung des Gymnasiums Nordhorn an Vertreterinnen der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim.

Bereits traditionell veranstaltet das Gymnasium Nordhorn Anfang Dezember einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag gaben Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen, Lehrerinnen und Lehrer, Fachgruppen sowie Arbeitsgemeinschaften Einblicke in ihr Handeln und Tun. Die Fachgruppen stellten die Ergebnisse ihrer Arbeit in Klassen- und Fachräumen vor und die Schulleitung gab Einblicke in das Konzept der Schule.

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Daneben wurden in der Mensa Kaffee, Kakao, Kuchen und andere Leckereien und auch Selbstgebasteltes zum Verkauf angeboten. So kamen insgesamt über 3000,-€ zusammen, von denen die Hälfte gespendet werden sollte. Der Vorschlag zur Unterstützung der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim kam von der Schülervertretung. Die Schüler wollten einen ortsansässigen Verein unterstützen. Auf die Hospizhilfe kamen sie, weil sie sich gerade im Unterricht mit dem Thema beschäftigt haben und diese Thematik, so Vertreter der SV, jeden angeht. Besonders lag den Schülern am Herzen, einen Verein zu finden, der auch Kinder begleitet.

Für die Übergabe des Spendenschecks kamen die Geschäftsführerin der Hospizhilfe, Frau Paul, und die Koordinatorin, Frau Reimann, in die Schule. Dort trafen sie sich mit der Schülersprecherin Johanna Kausch, weiteren Vertretern der SV, Schulleiter Andreas Langlet, seinem Stellvertreter Wolfgang Krämer und dem Elternvertreter Uwe Heiduczek. Im Gespräch erläuterte Frau Paul, dass die Hospizhilfe Grafschaft Bentheim einer der größten Hospizvereine bundesweit ist und im nächsten Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiern wird. Obwohl die Zahl der Begleitungen in den letzten Jahren enorm angestiegen sei, hätte bislang noch keine Begleitung abgesagt werden müssen. Da der Verein zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen ist, war die Freude über die Unterstützung durch das Gymnasium Nordhorn umso größer. Die Spende, so Frau Paul, werde für die Ausbildung der zahlreichen Ehrenamtlichen eingesetzt. Gerade bei der Begleitung von Kindern müssten die Begleiter noch an einer zusätzlichen Schulung teilnehmen. Daneben würde das Geld auch eingesetzt werden, um Zoobesuche, Reittherapien, gemeinsame Frühstücke oder Ähnliches zu finanzieren. Einig war man sich, in Zukunft einen engeren Kontakt pflegen zu wollen.

Kerstin Wörsdörfer

Traditionelles Weihnachtskonzert des Gymnasiums Nordhorn in der Altreformierten Kirche

Zwanzig besinnliche, aber auch beschwingte weihnachtliche Stücke boten zehn unterschiedliche Gruppierungen zusammen mit ihren fünf Lehrerinnen dem Publikum am Donnerstagabend während des traditionellen Weihnachtskonzertes des Gymnasiums Nordhorn.

Fast zwei Stunden lauschte die Menge in der Altreformierten Kirche dem bunten Reigen, der von traditionellen und klassischen Stücken über Hits aus Musicals bis hin zu aktuellen Folk- und Popsongs reichte.

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Eröffnet wurde das Konzert von den Schülern der Bläserklasse 5. Mit einer „Melodie von Mozart“, dem Song „Oh, Susanna“ und dem Klassiker „Jingle Bells“ erfüllten die jungen Musiker die ganze Kirche mit ihren Klängen. Obwohl ihre Aufregung vor dem ersten großen Konzert deutlich zu spüren war, meisterten sie ihren Auftritt mit Bravour. Applaus belohnte ihren Mut. Auch der aus elf Jungen bestehende Knabenchor „Frischer Wind“ zog das Publikum mit seinem ruhigen und besinnlichen Song „I see fire“ in seinen Bann und zauberte mit seiner Darbietung eine besinnliche vorweihnachtliche Stimmung in die Kirche. Nach den ebenfalls ruhigeren Instrumentalstücken „Infinity“ und „Pachelbel‘s Christmas“ von Larry Moore, gespielt von der Bläserklasse 6, trat das Vokalensemble auf. Mit der ausdrucksstarken Interpretation der emotional rauen und tief berührenden Ballade „Jar of hearts“ von Glee und dem mehrstimmigen und überaus einfühlsam gebotenen „Vater unser“ von Christian Heinrich Rinck sang sich das Vokalensemble in die Herzen der Zuhörer und wurde mit einem kräftigen Applaus belohnt.

Fröhlich und schwungvoll kam das Orchester mit „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson daher, das akustisch eine Schlittenfahrt an einem wunderschönen Wintertag imitierte. Den Song „All I want for Christmas is you“ von Mariah Carey und „The 3-Minute Nutcracker“ nach Peter Tschaikowsky spielte das Blasorchester, das auf siebzig Schülerinnen und Schüler angewachsen ist. Für ihre sehr ansprechende Darbietung wurden auch sie mit großem Applaus belohnt.

Der Oberstufenchor präsentierte die Lieder „Lenas Sång- Fly with me“ von Stefan Nilsson und den Klassiker „The Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel. Er ist zwar kein Weihnachtslied, passte aber mit seiner ruhigen Melodie sehr gut in diesen Abend und wurde vom Chor klangvoll und tonsicher zu Gehör gebracht.
Die vom Orchester gespielte Gavotte aus der Orchestersuite Nr. 4 von Johann Sebastian Bach und das größer  besetzte „Hark! The Herald Angels Sing“ von Felix Mendelssohn Bartholdy eint eine gemeinsame melodische Folge, so dass anzunehmen ist, dass Mendelssohn sich von Bach mindestens hat inspirieren lassen. Dem Orchester gelang es, nicht nur den barocken Ton der Gavotte zu treffen, sondern mit Hilfe der zusätzlich eingesetzten Bläser auch romantische Klangfülle zu erzeugen.

Anschließend erfreute der Unterstufenchor zusammen mit dem Rockpopchor das Publikum mit den Liedern „Silber und Gold“ und „We Need A Little Christmas“ von Jerry Herman aus dem Broadway-Musical “Mame”.

Tosenden Applaus ernteten alle Chöre und die Instrumentalisten der Bigband für ihre Darbietung des „Hallelujah“ von Leonard Cohen. „Man sah einigen Schülern gerade bei diesem Lied ihre inbrünstige Begeisterung für das Singen an“, äußerte sich ein Besucher nach dem Konzert.
Beschwingt leiteten die Bigband mit dem Klassiker „Rudolph the Red Nosed Reindeer“ und die Chöre und das Blasorchester mit dem Song „Somewhere in my memory“ aus dem Film „Home Alone“ zum gelungenen Abschluss des Abends über. Alle Sänger, Streicher und Bläser und auch das Publikum stimmten gemeinsam in das Lied „Tochter Zion, freue dich“ ein.

Donnernder Applaus vom Publikum belohnte alle an diesem Abend Beteiligten. Der Schulleiter Andreas Langlet bedankte sich bei den Musiklehrerinnen Kirsten Krings, Dorothea Leutenantsmeyer, Franziska Naujok, Heike Späthe und Anne Staggenborg und hob hervor, welch unglaublich große Zahl an unterschiedlichsten Instrumentalgruppen und Chören es am Gymnasium Nordhorn gebe, die ihr Publikum immer wieder mit überaus niveauvollen Konzerten begeisterten. Die am Ausgang gesammelten Spenden werden sowohl für die Chor- und Orchesterarbeit als auch für die Aktion „Brot für die Welt“ verwendet. Der Schulleiter entließ ein festlich gestimmtes Publikum mit guten Wünschen in die Weihnachtszeit.

Kerstin Wörsdörfer

„Die Weisheit der Märchen ist für mich ein Schlüssel zum Leben." Jana Raile

Am 13. und 14.Dezember hatten alle 9. Klassen Besuch von der Märchenerzählerin Jana Raile. Die Schülerin Fenna  aus der 9D berichtet den Besuch aus ihrer Sicht:

Am 13.12.2016 wurde die Klasse 9D von der Erzählerin Jana Raile und Gerd Naber, einem ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hospizhilfe Nordhorn,  für zwei Stunden besucht.

Herr Naber begann damit, die Hospizhilfe vorzustellen. Ca. 100 ehrenamtliche Mitglieder arbeiten in der Hospizhilfe mit, sie unterstützen Angehörige von Sterbenden oder Gestorbenen ebenso wie die Sterbenden selbst. Sie unterstützen  die Angehörigen zum Beispiel, indem sie Zeit mit der sterbenden Person verbringen und so die Angehörigen entlasten und ihnen die Möglichkeit geben, einige Zeit für sich zu haben.

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Dann hat Jana Raile die erste Geschichte erzählt. In dieser Geschichte  bzw. in diesem Märchen ging es darum, dass durch eine kleine Lüge viele Dinge ihren Sinn verloren haben. In der Geschichte zeigte sich das durch eine zusammengebrochene Terrasse, einen versiegten Brunnen oder durch zerrissene Kleider. Wir haben gelernt, dass auch dies Merkmale von Trauer sein können. In manchen Kulturen ist es Brauch, Kleider zu zerreißen, wenn man trauert. Bei manchen Menschen äußert sich Trauer dadurch, dass sie nach außen funktionieren, ihren Beruf vernachlässigen, angespannt sind und auf Dinge, die sie vor dem Tod des Angehörigen gemacht haben, jetzt keine Lust mehr haben. Das ändert sich erst mit der Zeit, wenn der Tod nicht mehr so präsent ist, sie darüber hinweggekommen sind. Dann fangen ihre Hobbys wieder an, ihnen Spaß zu machen, und sie pflegen sich z.B. wieder selbst. So endete auch die erste Geschichte. Im Brunnen sprudelte das Wasser wieder, die Terrasse  wurde wieder aufgebaut und die Kleider wurden neu gekauft.

In der zweiten Geschichte ging es um einen Soldaten, der einen Pakt mit dem Teufel schloss. Nach dem Krieg fand der Soldat keine Anstellung mehr, er hatte nichts gelernt, außer Soldat zu sein. Durch den Pakt mit dem Teufel hat der Soldat zwar immer genug Geld, ist jedoch gezwungen, sich sieben Jahre lang nicht zu waschen, nicht zu kämmen, die Haare und die Nägel nicht zu schneiden.  Innerhalb dieser sieben Jahre darf er nichts tragen außer dem grünen Rock des Teufels und dem Fell eines Bären, den er selbst erlegt hat. Nur wenn er diese sieben Jahre überlebt, kann er seine Seele vor dem Teufel retten. In den ersten Jahren geht es ihm noch gut, er hat genug Geld und die Leute akzeptieren ihn. Aber nach vier Jahren, als die Schmutzschicht  in seinem Gesicht zu auffällig wird, beginnen die Leute ihn als Ungeheuer zu bezeichnen, ihn nicht mehr in die Wirtshäuser zu lassen und vor ihm wegzurennen. In dieser Zeit lernt er einen Kaufmann kennen, der durch schlechte Händel sein gesamtes Vermögen verloren hat, hohe Schulden hat und am nächsten Tag gehängt werden soll. Der Soldat, der dank des Paktes genug Geld hat, bezahlt dem Mann seine Schulden und nimmt ihn mit nach Hause. Die jüngste der drei Töchter des Mannes verspricht, ihn als Dank zu heiraten. Daraufhin bricht der Soldat einen Ring in zwei Hälften, gibt ihr die eine und verspricht ihr wiederzukommen, wenn er die drei Jahre überstanden hat. Nach den drei Jahren geht der Mann zum Teufel, verlangt von ihm, dass er ihn wäscht, ihm die Haare kämmt, Bart und Nägel schneidet.

Der ehemalige Soldat kauft sich neue Kleidung und eine schöne Kutsche. So kehrt er als reicher Mann zu dem Haus des Kaufmanns zurück. Die beiden älteren Schwestern bringen sich aus Wut um, weil sie nicht erkannt haben, dass sich unter der Schmutzschicht ein schöner und reicher Mann verborgen hat. Die jüngste Schwester ist froh, als sie die andere Hälfte ihres Ringes sieht und erkennt, dass das der Mann ist, den sie heiraten wird. Am Ende des Märchens steht der Teufel vor der Tür und sagt zu dem Soldaten, dass er jetzt am Ende statt einer Seele zwei bekommen hat.
Von dieser Geschichte sind wird zu den verschiedenen Darstellungen des Teufels in verschiedenen Kulturen gekommen. So wird der Teufel im Islam als Tier, wie z.B. als Hund, Katze oder Schlange, dargestellt. Im westlichen Europa wird der Teufel häufig mit einem Pferd- oder Ziegenfuß und einem grünem Rock dargestellt. Von der Darstellung des Teufels sind wir zu dem zuvor geschlossenen Pakt gekommen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es in dem Märchen nicht wirklich möglich war, den Teufel zu überlisten, weil er sich letztlich das holt, was er haben will. Statt des Soldaten und seiner Seele nimmt er die beiden Seelen der Schwestern.

Ich denke, dass diese zwei Stunden für uns alle sehr interessant waren. Wir haben Neues über die Hospizarbeit erfahren, sowie etwas über das Thema Tod und Trauer und etwas über Darstellungen und Eigenschaften des Teufels im Märchen.

Fenna Popp, Klasse 9D

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe sonstige Mitarbeiter vom Gymnasium Nordhorn,

zahlreiche positive Rückmeldungen,  eine  sehr angenehme Atmosphäre überall auf dem Schulgelände und  ein äußerst vielfältiges Angebot haben unseren Tag der offenen Tür am letzten Samstag zu einem großen Erfolg und  Erlebnis für viele werden lassen.

Ich bedanke mich sehr auch im Namen unseres  Schulleiters Andreas Langlet bei allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft, die zum Gelingen der Veranstaltung  beigetragen haben. Ich  bitte darum, meinen ausdrücklichen Dank  weiterzugeben!

Wolfgang Krämer

Die Schülerinnen der Französischkurse am Gymnasium Nordhorn hatten die seltene Gelegenheit, den Autor einer der Pflichtlektüren für das Zentralabitur persönlich kennen zu lernen. Im Anschluss daran stellte Azouz Begag seine Kurzgeschichte „Et tranquille coule le Rhin“ einer größeren Schülerschaft in der Aula vor.

Warum entscheidet sich ein kleiner in Frankreich lebender Junge algerischer Abstammung dafür, in der Schule Deutsch als erste Fremdsprache zu wählen, obwohl alle seine Freunde Englisch lernen wollen und Deutsch als eine überaus schwierige und harte Sprache gilt?

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Diese Frage beantwortete der französische Buchautor und ehemalige Minister für die Förderung der Chancengleichheit Azouz Begag auf sehr amüsante Weise im Rahmen seiner Lesung am Gymnasium Nordhorn.

Von Deutschland weiß Azouz zu dieser Zeit so gut wie nichts – abgesehen von einigen Begriffen wie Führer, Luftwaffe, Blitzkrieg, schnell, Kartoffel. Was er jedoch genau kennt, ist die Zusammensetzung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Und sein großes Vorbild ist ein gewisser Gerd Müller, der wie ein Mercedes oder BMW auf das Tor zurast und seine Gegner das Fürchten lehrt. „Mannschaft“ ist dann auch das erste deutsche Wort, das Azouz mit Freuden ausspricht. Und er träumt davon, ein internationaler Fußballstar zu werden. Dabei, so meint er, könnten ihm seine Fremdsprachenkenntnisse -neben dem Algerischen, das er mit seinen Eltern zu Hause spricht, dem Französischen, dem Deutschen und dem Lateinischen, das er neben Deutsch auch noch lernen muss, durchaus hilfreich sein.

Seine Fußballträume gibt er bald auf, nicht jedoch seine Motivation für das Erlernen der deutschen Sprache. Neben einer sehr engagierten Lehrerin trägt dazu die überaus attraktive junge Fremdsprachenassistentin Ursula Müller bei, die er mit seiner perfekten Aussprache beeindrucken möchte. Im Gegensatz zu seinen Mitschülern hat er damit wenig Probleme, weil es viele der für Franzosen schwierigen Laute auch im Algerischen gibt. So gelingt es ihm schon nach kürzester Zeit, den Satz „Es bleibt uns nichts anderes übrig, als ein Taxi zu nehmen“ fast akzentfrei auszusprechen.

Das Wichtigste beim Erlernen einer fremden Sprache, so Begag, sei der Wille, die Motivation. Und man dürfe keine Angst davor haben, lächerlich zu wirken. Am schnellsten erlerne man eine Sprache natürlich bei einem Auslandsaufenthalt- besonders effektiv sei es, sich in einen Menschen des entsprechenden Landes zu verlieben. Liebe verleihe auch sprachliche Flügel!

Azouz Begag gab den Schülerinnen und Schülern neben seiner Lesung Raum für Fragestellungen. Armut, so erfuhr die Schülerschaft, habe seinen Vater damals bewogen, seinen algerischen Heimatort „vorläufig“ zu verlassen. Dieser habe nie die Absicht aufgegeben, nach Algerien zurückzugehen und habe daher auch nie richtig Französisch gelernt. Dass er das Lernen dennoch für überaus wichtig hielt, machte Azouz Begag mit einer sehr eindrucksvollen Geschichte deutlich. Sein Vater, der weder lesen noch schreiben konnte, habe ihm einmal ein Buch gezeigt mit der Frage, was das sei. Als Azouz darauf „ein Buch“ antwortete, habe sein Vater ihm erklärt, dass das Buch wie ein Vogel sei. Man könne damit aus seinem Milieu wegfliegen, frei werden. Das wirksamste Mittel gegen die Radikalisierung Jugendlicher, so Begag, sei daher Bildung. Die Sprache sei der wichtigste Schritt zu einer gelungenen Integration, betonte Bagag im Hinblick auf die Migrationsthematik.
Azouz Begag, der in einem Slumviertel von Lyon aufwuchs, hat es geschafft: Als Minister war er zwei Jahre lang in der französischen Regierung tätig, als Buchautor ist er vielen Schülern in der ganzen Welt bekannt.

Die Nordhorner Schülerinnen und Schülern dankten ihm mit einem herzlichen Applaus für zwei unterhaltsame Stunden. Unser Dank gilt auch dem Förderverein des Gymnasiums Nordhorn sowie dem Klett-Verlag für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Doris Tholema