Herzliche Einladung zur Premiere von „Alice im Wunderland“ (Theater-AG)

Am Dienstag, 16.05.2017 führt die Theater-AG des Gymnasiums Nordhorn „Alice im Wunderland“ in der Aula des Gymnasiums auf. Beginn ist um 19.00 Uhr; der Eintritt ist frei. Eine 2. Aufführung ist am Donnerstag, 18.05.2017 zu sehen, ebenfalls um 19.00 Uhr.

Zum Inhalt:
Alice fällt während eines Traumes in einen Kaninchenbau mit vielen Türen. Für einige Türen zu groß, für andere zu klein, vermag sie es nicht, aus diesem Raum herauszugelangen. Während ihres Aufenthaltes dort begegnen ihr viele lustige und merkwürdige Figuren, wie das hektische weiße Kaninchen, eine Raupe, sprechende Blumen, einem Hutmacher usw., die ihr nicht wirklich behilflich sind, den richtigen Ausgang zu finden. Schließlich bekommt sie eine Einladung zum Croquetspiel mit der Herzkönigin, die sie nicht ausschlagen kann. Diese fordert ständig ihre Diener dazu auf, den anderen Figuren und auch Alice den Kopf abzuschlagen…
Einen Einblick in die Inszenierung liefern folgende Probenfotos.

Inga Brookmann

  • bild01bild01

Beim Kreisentscheid Schwimmen am 4.5.2017 im Nordhorner delfinoh starteten 8 Mädchen in der Wettkampfklasse II für das Gymnasium Nordhorn. Sie konnten die Leistungen der letzten Jahre bestätigen und siegten souverän in der Wettkampfklasse II. Damit haben sie sich für den Bezirksentscheid am 1.6.2017 in Emden qualifiziert.

  • bild01bild01

V. l.: Femke van der Kamp, Kira Feußner, Anna Portheine, Hanna Duhn, Katharina Alsmeier, Fenna Popp, Denise Kronemeyer, Alina Bohlen

Marcel Meyer

Straßenbenennung in Nordhorn unter Mitwirkung des LK Geschichte

Der Leistungskurs Geschichte in der Q1/2 gestaltete unter Leitung von Frau Beckmannshagen am 2. Mai eine Gedenkfeier anlässlich der Benennung von zwei Straßen nach den in Nordhorn ehemals ansässigen jüdischen Familien Frank und Süßkind, die vom Nazi-Regime ermordet wurden.

„Ist das heute nur ein einmaliger öffentlicher Akt? Stehen hier nur Metallschilder mit Namenszug, an denen man achtlos vorüberläuft? Oder bleibt nach diesem Tag und mit diesen Straßennamen mehr?“ In ihren Antworten drückten die Schüler aus, dass die Schicksale der Familien zu ihrer/unserer Stadt gehören und dass mit dem Sagen, Schreiben, Erklären der Namen etwas lebendig bleibt, was die Nationalsozialisten vorhatten auszulöschen. Deshalb stellten die Schüler während der kleinen Gedenkfeier die Familienmitglieder vor, deren Schicksale sie vorher recherchiert hatten, erzählten z. B. von der schüchternen Else Frank, die 19jährig nach Deportation, Ghetto- und KZ-Martyrium starb. Oder von Siegfried und Rosetta Süßkind – er, der 13jährig, bei der Deportation aus Denekamp vom Wagen sprang, in den Niederlanden versteckt wurde und überlebte, - sie, die 12jährige Schwester, die sich nicht traute ihrem Bruder hinterherzuspringen, und schließlich in Auschwitz ermordet wurde.

  • bild01bild01

Die Namen, die Schicksale, auch die Gesichter anhand von vergrößerten Fotos, wurden von den Schülern hineingeholt in unsere Alltagswelt, in ein neues Wohnumfeld. In diesen neuen Straßen entsteht für die Bewohner Nachbarschaft und vielleicht auch Heimat – und dass seit heute Seite an Seite, auf Schritt und Tritt mit den „Franks“ und den „Süßkinds“, die in Nordhorn jetzt wieder eine Heimat, Erinnerungsheimat, bekommen haben. Um dem symbolisch Ausdruck zu verleihen, legten die Schüler an den Straßenschildern Rosen für jedes Familienmitglied nieder und pflanzten einen Rosenbusch, der Wurzeln schlägt, blüht, verblüht, wieder blüht … als Ausdruck von Lebendigkeit und als Zeichen einer Wertschätzung. Mit ihren Recherchen, ihren Aussagen, ihren Handlungen zeigten die Schüler, dass für sie „Geschichte“ nicht nur in Unterricht und Klassenraum stattfindet, sondern auch „draußen“,  inmitten unseres Nordhorner Alltags.

Karin Beckmannshagen

Mantrailing – verblüffende Einblicke in die Arbeit der Rettungshundestaffel

Hin und wieder erinnern wir SchulgärtnerInnen uns gerne an den ersten Teil im AG-Namen: Nicht umsonst nennt sich diese Arbeitsgemeinschaft „Biologie- und Schulgarten-AG“.

Am Freitag, den 28.04.2017, wurden mal wieder biologische Fragen groß geschrieben und die Wildkräuter in den Beeten bekamen eine Gnadenfrist! Denn wir haben auf dem Gelände des Mehrgenerationenhauses Mitglieder der Rettungshundestaffel getroffen und konnten bei deren Mantrailing-Training zuschauen. Netterweise hatte Anke Plümers, die Leiterin des MGH, uns diesen Einblick ermöglicht.

Zur Arbeit der Rettungshundestaffel gehören jede Menge Ausrüstungsgegenstände – auch die Hunde bekommen während der Arbeit ein besonderes Geschirr. Das ist wichtig, denn wenn sie auf diese Art ausgerüstet werden, wissen die Tiere sofort, dass es jetzt ernst wird und große Konzentration erforderlich ist! Beim Man-Trailing lässt man besonders ausgebildete Hunde nach vermissten Menschen suchen. Man braucht eine Duftprobe dieser Vermissten und sucht dann ein vorher abgegrenztes Gelände gezielt nach dieser Person ab.

  • bild01bild01

Dabei müssen Windverhältnisse, Außentemperaturen, Niederschläge und Geländemerkmale berücksichtigt werden. Die Hundetrainerinnen demonstrierten das mithilfe von Seifenblasen und Babypuder im Wind: Jeder Mensch verliert ständig Hautpartikel, Haare und Ähnliches, während er sich bewegt. Wären diese Partikel größer, könnte auch der Mensch hinter jedem Spaziergänger eine deutliche Partikelspur erkennen. Hunde bemerken diese Duftspur mithilfe ihrer excellenten Nase, die viel besser ausgestattet ist als eine menschliche Nase.

Die Rettungshunde checken zunächst, welche Menschen zum Rettungsteam gehören (dazu gehörten am Freitag ausnahmsweise auch wir!), und klammern im Kopf deren Duftpartikel für den Zeitraum der Suche einfach aus.

Dann bekommen sie einen Gegenstand präsentiert, der mit der vermissten Person in Kontakt war. Manche Hunde beißen in diese Gegenstände sogar hinein, um den Geruch besser wahrnehmen zu können! In unserem Fall haben sich die Versuchspersonen das Gesicht mit einem Taschentuch abgewischt. Man kann aber auch ein getragenes Kleidungsstück benutzen oder das Lenkrad des Autos abwischen. Haben andere Menschen diesen Gegenstand ebenfalls berührt, müssen sie vor der Suche ebenfalls abgecheckt (also von den Hunden gedanklich ausgeschlossen) werden.
Jetzt heißt es: Aufgepasst! Die Arbeit ruft!

Das Hundegeschirr wird nur beim Training bzw. beim Einsatz getragen. Werden die Hunde am Schluss mit Futter, einem Spiel und/oder jede Menge Streicheleinheiten und Lob belohnt, dann nutzt man auch hier Spielzeug, das nur nach erfolgreicher Suche ausgepackt wird. Im Alltag gibt es diese Form der Belohnung nicht!
Hundeführer müssen gut zu Fuß sein, denn die Spürhunde geben ein ordentliches Tempo vor. Außerdem ist es natürlich wichtig, dass die vermisste Person möglichst schnell gefunden wird. Sie könnte ja verletzt sein und dringend ärztliche Hilfe benötigen.

Oft finden die Hunde beim ersten Mal die Stelle nicht, an der sie abbiegen müssen, weil der Wind die Duftspur noch ein wenig weitertransportiert hat. Aber spätestens, wenn auf der Strecke keine Duftpartikel mehr wahrgenommen werden, kehren die Hunde um und suchen nach der Abzweigung, die sie übersehen haben.

Wirken die Suchhunde zwischenzeitlich abgelenkt, dann werden sie von ihren Trainerinnen kurz angesprochen: „Arbeiten!“ Und dann geht es auch schon weiter.
Gefunden!!!    

Am Schluss bekommt „Smilla“ hier eine saftige Belohnung, weil sie ganze Arbeit geleistet hat.

Während sie eine Zusatzportion Futter serviert bekommt, lieben andere Suchhunde am Schluss ein kurzes Spiel oder andere Formen von Belohnungen.
Da die Hunde ganz unterschiedlichen Rassen angehören (auch Misch-lingshunde sind im Einsatz!) und verschieden alt sind, bringen sie ganz eigene Talente in ihre Arbeit ein. Einige arbeiten sehr ruhig, andere mit sehr viel Temperament. Und auch ein Hund kann mal einen schlechten Tag haben…

Zum Rettungseinsatz zugelassen sind nur diejenigen Suchhunde, die eine umfassende Ausbildung absolviert und abschließend eine Prüfung bestanden haben. Am Schluss sichten zusätzlich Experten von der Polizei die geprüften Hunde. Im Ernstfall muss man sich auf jeden einzelnen Hund verlassen können.

Nach getaner Arbeit sind alle Suchhunde sehr erschöpft. Die zu leistende Kopfarbeit strengt sie mehr an als die körperliche Anstrengung. Bei den Menschen ist es eher umgekehrt: Sie müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit sein, viele Kilometer zurück zu legen, um die vermisste Person zu finden. Da musste auch schon mal ein Heiligabend im Kreise der eigenen Familie geopfert werden. Oder der Alarm schreckt alle Beteiligten nachts um halb drei Uhr aus dem Tiefschlaf.

Die Begeisterung ist groß, wenn eine vermisste Person gefunden werden kann und später wohlbehalten auf Angehörige trifft. Aber nicht immer ist eine solche Suche von Erfolg gekrönt: Je länger ein Mensch als vermisst gilt, desto schwerer fällt es den Hunden, ihre Spur aufzunehmen. Wind kann die Spur inzwischen verweht haben, andere Spuren überlagern vielleicht die Geruchspartikel oder der Regen hat alle Düfte weggeschwemmt. Dann sind die Enttäuschung und die Frustration groß. In Bad Bentheim wird zum Beispiel noch immer ein älterer Herr vermisst. Das belastet alle freiwilligen Helfer sehr!

Susanne Munk

Neuauflage des Schulplaners 2017/2018

Seit einigen Jahren wird vom Gymnasium Nordhorn zur Unterstützung der Organisation des Schulalltags ein für unsere Schule spezifischer Schulplaner entworfen. In diesem Jahr liegt eine überarbeitete Version vor, die sich stärker an den Bedürfnissen und Wünschen der Schülerinnen und Schüler orientiert. So finden sich beispielsweise in jedem Planer eine Stickerseite, nähere Informationen über die Mensa und die Möglichkeiten, dort Essen zu bestellen oder auch ausführlichere Berichte über einzelne AG´s.

  • TitelbildTitelbild

Im Format DIN A5 ist er groß genug, um ausreichend Platz für Notizen zu bieten, aber noch klein genug, um nicht zu viel Platz in der Schultasche wegzunehmen. Die robuste Spiralbindung und die harten, schützenden Deckel sorgen für Stabilität.

Die inhaltliche Organisation sieht folgendermaßen aus: Neben einem Monatskalendarium enthält er ausreichend Seiten für die Hausaufgaben, die als Wochenübersicht gestaltet sind. Alle Seiten sind je nach Kategorie in unterschiedlichen Farben gestaltet. Der Schulplaner kostet 5,-€ und muss bis zum 26. April 2017 bestellt werden.

Überweisen Sie bitte diesen Betrag bis zum 26.04.2017 auf das untengenannte Konto. Erst mit dem Eingang des Geldes ist der Schulplaner bestellt.

Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn e.V.
IBAN: DE75 2675 0001 0000 016360
BIC: NOLADE21NOH (KSK Nordhorn)
Verwendungszweck: Name, Vorname des Kindes und Angabe der jetzigen Klasse