Versteckte Gefahren der Niedrigzinsphase- Herr Winter von der Kreissparkasse hält Vortrag am Gymnasium mit überraschenden Einsichten

Am vergangenen Donnerstagabend, den 03.03.2016 hatte unser Politik LK der Q3/4 die Möglichkeit einen Vortrag zu den Auswirkungen der Niedrigzinsphase von Herrn Winter, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim, anzuhören. Zusätzlich waren auch Kurse der Q1/2 und auch einige Schüler der 10. Klasse anwesend.

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Nach einer kurzen Einleitung von Herrn Langlet begann Herr Winter den Vortrag, indem er drei Leitfragen stellte, die er im Laufe des Vortrages beantworten wollte: Wer sind die Gewinner? Wer sind die Verlierer? Und warum macht die Europäische Zentralbank das?
Anschließend thematisierte er die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf unterschiedliche Gruppen. Bei den Privatpersonen nannte er unter u.a. die Vor- und Nachteile für die Hausfinanzierung und die Altersvorsorge. Bei der Hausfinanzierung stellt sich die Problematik, dass die Zinsbindung relativ lang ist, sodass die Gefahr bei Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung besteht, aus diesem Vertrag nicht mehr austreten zu können. Deshalb empfiehlt Herr Winter eine kürzere Laufzeit bei höherem Zinssatz.

Die Niedrigzinsphase stellt für den Export der Unternehmen einen Vorteil dar, jedoch besteht für Unternehmer gleichzeitig die Gefahr der Überschuldung, da die Risiken verdrängt werden. Besonders interessant waren die Auswirkungen auf die Banken. Anhand einer Grafik, in welcher der Zinsaufwand und Zinsertrag dargestellt wurde, war zu erkennen, dass diese beiden Kurven sich immer weiter aufeinander zu bewegen. Sobald sich diese treffen, was voraussichtlich 2020 stattfinden wird, erwirtschaften die Banken keinen Gewinn mehr, da der Zinsertrag zu niedrig und die Personal- und Sachkosten zu hoch sind. Dies hätte auch eine drastische Folge für die zurzeit 21.000 Stiftungen, da für diese kein Geld mehr zur Verfügung stehen würde. Auch Versicherungen und Bausparkassen sind durch den Niedrigzins bedroht.

Zusätzlich ist Herr Winter auf die Möglichkeiten eingegangen, die ein Staat hat, um aus der Verschuldung herauszukommen. Neben dem Sparen, einer Inflation und einem Schuldenschnitt, gibt es auch die Möglichkeit einer lautlosen Entschuldung, indem die staatlichen Ausgaben reduziert werden.

Am Ende beantwortet Herr Winter zusammen mit seinen Zuhörern die Frage, wer nun die Gewinner und Verlierer der Niedrigzinsphase sind. Dabei stellt sich heraus, dass die verschuldeten Staaten die Gewinner und alle Menschen mit Kapital die Verlierer darstellen. Die letzte Frage beantwortet Herr Winter, indem er erläutert, dass die EZB die Zinsen so niedrig hält, um für die verschuldeten Staaten Zeit zu gewinnen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass der Vortrag von Herrn Winter sehr informativ war und uns Schülern über die Zukunft zum Nachdenken gebracht hat. Besonders interessant war außerdem, dass Herr Winter immer wieder aktuelle Zeitungsartikel miteinbezogen hat und auf all unsere Fragen eingegangen ist.

Christian Voth / Peter Beckmannshagen

Ende Februar 2016 begab sich das Seminarfach „Israelisch-arabischer Konflikt“ nach Berlin, um wichtige Aspekte der Thematik zu vertiefen. Besucht wurden die palästinensische Vertretung, das jüdische Museum, der Bundestag und die Gedenkstätte des deutschen Widerstands.

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Die Gruppe vor dem Brandenburger Tor (Foto von Lea Sinz)

Peter Beckmannshagen

Am  4. März fand im gut besuchten Konzert- und Theatersaal das diesjährige Kooperationskonzert statt. Die Bläserklassen 5 und 6 unseres Gymnasiums, daraus auch das Holzbläserensemble der Bläserklasse 6,  präsentierten gemeinsam mit verschiedenen Ensembles der Musikschulen Nordhorn und Wietmarschen sowie diversen AGs aus verschiedenen Grundschulen ein vielfältiges Programm von Klassik bis Pop: orientalische Klänge wechselten mit einem schwungvollen Walzer, traditionelle und moderne Volkslieder mit Melodien aus Musicals, Pop, Blues und Spirituals bis hin zu rhythmisch mitreißenden Trommelklängen des Percussionsensembles.

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Das begeisterte Publikum dankte den engagierten Musikerinnen und Musikern sowie den ebenso engagierten LeiterInnen Heike Späthe, Ansgar Preuß-Focke, Rob Zieverink und Ivo Weijmans mit einem kräftigen Applaus.

Kirsten Krings

Eben mal schnell den PC nutzen, um im Web zu recherchieren, eine App für eine Simulation verwenden, eine Berechnung durchführen, die mit Excel einfacher zu erledigen ist als mit dem GTR – man kann nicht für jeden Technologie-Einsatz den PC-Raum buchen. Vor allem dann nicht, wenn es sich nur eine oder zwei rechnergestützte Phasen in einer Stunde handelt. Das System der PC-Räume ist zu schwerfällig für einen flexiblen Einsatz von Software im Unterricht.

Die Lösung: nicht die Schüler gehen zu den PC, die PC kommen zu den Schülern. Die Idee des mobilen PC-Raums hatte Herr Riedel schon etwas länger, aber erst jetzt bot sich eine Gelegenheit. Durch eine großzügige Spende unseres Kooperationspartners Kreissparkasse, die vom Förderverein ebenfalls großzügig aufgestockt wurde, war es möglich, 15 Windows-Tablets plus schützender Cover anzuschaffen.

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15 Tablets, zwei Schüler pro Tablet: auch in großen Klassen lohnt sich der Einsatz. Die Tablets wurden am 17.02.16 offiziell übergeben (Artikel in den GN). Der Einsatz im Unterricht ist angelaufen; vorerst wird er von Herrn Riedel verwaltet.

Georg Schöffel

Eindrucksvoll und gut nachzuempfinden stimmte der Kurs Fröhlich die Zuschauer auf einen Sturm ein. Die folgenden Szenen zeigten Zwietracht, Mystisches, Fabelwesen – ein abwechslungsreiche Inszenierung.

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Klassisch wurde in der folgenden Inszenierung gezeigt, wie drei Naturwissenschaftler, eingesperrt in einem Irrenhaus zu Mördern werden, um die Welt vor ihren Erkenntnissen zu bewahren. Dass dies letzlich nicht gelingt und einmal Gedachtes nicht zurückgenommen werden kann, zeigte der Kurs von Brookmann.

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Die abschließende Inszenierung des dritten Kurses (Hörmeyer) bot eine abwechslungsreiche Vorstellung von witzigen Einzelszenen mit ausdrucksstarken Schauspielern.

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Inga Brookmann