Der erste Tag der Mottowoche der Abiturienta 2015 widmete sich dem Thema "Kindheitshelden". Ein paar Schüler gehen als sie selbst und ein paar gehören gar nicht dazu. Die Reihenfolge ist eher zufällig.

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Am Dienstag war "Geschlechtertausch" das Thema, und das ist manchen wirklich gut gelungen.

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Am Mittwoch stand das Thema "Zeitreisen" auf dem Plan. Die meisten halten es mit der Vergangenheit, wie man sieht.

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Zum Abschluss der Mottowoche warThema das Thema "Asi".

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Damit ist die Mottwoche vorbei und der Unterricht der Q34 im Wesentlichen beendet. Das nächste Thema ist "Abitur" und wir wünschen dabei ebensoviel Erfolg wie bei der Gestaltung der Verkleidungen. Viel Glück!

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen füllte sich die Aula des Gymnasiums Nordhorn für einen großen Festakt. Nach der Verabschiedung von Frau Monika Woltmann Ende Januar wurde Herr Andreas Langlet am 08.03.2016 als neuer Schulleiter unserer Schule offiziell eingeführt.

Eröffnet wurde die Feier durch das Sinfonieorchester unter der Leitung von Dorothea Leutenantsmeyer. In seiner Ansprache hob der stellvertretende Schulleiter Herr Krämer die neuen Impulse und Akzente hervor, die Herr Langlet in den letzten sechs Wochen bereits gesetzt hat. So hatte es bislang noch nie eine Versammlung aller Schülerinnen und Schüler in der Turnhalle gegeben. Ein gelungener Einstand!

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Herr Märkl, der leitende Regierungsschuldirektor, betonte, dass Herrn Andreas Langlet bereits zum 01. Februar die Schulleiterstelle übertragen werden konnte und es damit zu keiner Vakanz kam. Dieser war zuvor, so Herr Märkl, bereits 11 Jahre am Gymnasium Neuenhaus tätig. Er wünschte ihm eine glückliche Hand, die Unterstützung des Kollegiums, eine positive Begleitung durch den Schulträger, aber auch aufgeschlossene Eltern und Schüler. Mit einem „Glück auf“ beendete er seinen Vortrag, bevor der Landrat, Herr Friedrich Kethorn, die Grußworte des Schulträgers überbrachte. Mit dem Hinweis, dass sein Büro praktisch nebenan sei, spielte er auf die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Nordhorn und dem Landkreis als Schulträger in der Vergangenheit aber auch mit Blick auf die Zukunft an.

Nach einer musikalischen Einlage durch durch das Seminarfach Musik/Erdkunde übermittelten auch Monika Brüggemann als Vertreterin der Personalrates, Pauline Meyer und Nele Höllman als Schülervertreter und Herr Uwe Heiduczek als Vertreter der Eltern ihre Grußworte und wünschten Herrn Andreas Langlet für seine Zukunft alles Gute. Er selbst dankte in seiner Ansprache seiner Familie für die Unterstützung, aber auch den ehemaligen Schulleitern des Gymnasiums Neuenhaus, Herrn Herrenbrück und Frau Pünt-Kohoff, von denen er in seiner beruflichen Entwicklung geprägt worden sei. Über seine neue Wirkungsstätte stellte er fest: „Es ist eine hervorragende Schule mit engagierten Schülern und Kollegen.“ Der Zauber, der jedem Anfang innewohnt – so ein Zitat aus einem Gedicht von Hermann Hesse – sei auch nach sechs Wochen noch geblieben und halte sich hoffentlich noch lange. Beendet wurde das Programm vom Rock-und Popchor unter der Leitung von Heike Späthe mit dem Lied Hallo Lieblingsmensch.

Hallo, Herr Langlet, und herzlich willkommen am Gymnasium Nordhorn!

Kerstin Wörsdörfer

Versteckte Gefahren der Niedrigzinsphase- Herr Winter von der Kreissparkasse hält Vortrag am Gymnasium mit überraschenden Einsichten

Am vergangenen Donnerstagabend, den 03.03.2016 hatte unser Politik LK der Q3/4 die Möglichkeit einen Vortrag zu den Auswirkungen der Niedrigzinsphase von Herrn Winter, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim, anzuhören. Zusätzlich waren auch Kurse der Q1/2 und auch einige Schüler der 10. Klasse anwesend.

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Nach einer kurzen Einleitung von Herrn Langlet begann Herr Winter den Vortrag, indem er drei Leitfragen stellte, die er im Laufe des Vortrages beantworten wollte: Wer sind die Gewinner? Wer sind die Verlierer? Und warum macht die Europäische Zentralbank das?
Anschließend thematisierte er die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf unterschiedliche Gruppen. Bei den Privatpersonen nannte er unter u.a. die Vor- und Nachteile für die Hausfinanzierung und die Altersvorsorge. Bei der Hausfinanzierung stellt sich die Problematik, dass die Zinsbindung relativ lang ist, sodass die Gefahr bei Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung besteht, aus diesem Vertrag nicht mehr austreten zu können. Deshalb empfiehlt Herr Winter eine kürzere Laufzeit bei höherem Zinssatz.

Die Niedrigzinsphase stellt für den Export der Unternehmen einen Vorteil dar, jedoch besteht für Unternehmer gleichzeitig die Gefahr der Überschuldung, da die Risiken verdrängt werden. Besonders interessant waren die Auswirkungen auf die Banken. Anhand einer Grafik, in welcher der Zinsaufwand und Zinsertrag dargestellt wurde, war zu erkennen, dass diese beiden Kurven sich immer weiter aufeinander zu bewegen. Sobald sich diese treffen, was voraussichtlich 2020 stattfinden wird, erwirtschaften die Banken keinen Gewinn mehr, da der Zinsertrag zu niedrig und die Personal- und Sachkosten zu hoch sind. Dies hätte auch eine drastische Folge für die zurzeit 21.000 Stiftungen, da für diese kein Geld mehr zur Verfügung stehen würde. Auch Versicherungen und Bausparkassen sind durch den Niedrigzins bedroht.

Zusätzlich ist Herr Winter auf die Möglichkeiten eingegangen, die ein Staat hat, um aus der Verschuldung herauszukommen. Neben dem Sparen, einer Inflation und einem Schuldenschnitt, gibt es auch die Möglichkeit einer lautlosen Entschuldung, indem die staatlichen Ausgaben reduziert werden.

Am Ende beantwortet Herr Winter zusammen mit seinen Zuhörern die Frage, wer nun die Gewinner und Verlierer der Niedrigzinsphase sind. Dabei stellt sich heraus, dass die verschuldeten Staaten die Gewinner und alle Menschen mit Kapital die Verlierer darstellen. Die letzte Frage beantwortet Herr Winter, indem er erläutert, dass die EZB die Zinsen so niedrig hält, um für die verschuldeten Staaten Zeit zu gewinnen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass der Vortrag von Herrn Winter sehr informativ war und uns Schülern über die Zukunft zum Nachdenken gebracht hat. Besonders interessant war außerdem, dass Herr Winter immer wieder aktuelle Zeitungsartikel miteinbezogen hat und auf all unsere Fragen eingegangen ist.

Christian Voth / Peter Beckmannshagen

Ende Februar 2016 begab sich das Seminarfach „Israelisch-arabischer Konflikt“ nach Berlin, um wichtige Aspekte der Thematik zu vertiefen. Besucht wurden die palästinensische Vertretung, das jüdische Museum, der Bundestag und die Gedenkstätte des deutschen Widerstands.

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Die Gruppe vor dem Brandenburger Tor (Foto von Lea Sinz)

Peter Beckmannshagen

Am  4. März fand im gut besuchten Konzert- und Theatersaal das diesjährige Kooperationskonzert statt. Die Bläserklassen 5 und 6 unseres Gymnasiums, daraus auch das Holzbläserensemble der Bläserklasse 6,  präsentierten gemeinsam mit verschiedenen Ensembles der Musikschulen Nordhorn und Wietmarschen sowie diversen AGs aus verschiedenen Grundschulen ein vielfältiges Programm von Klassik bis Pop: orientalische Klänge wechselten mit einem schwungvollen Walzer, traditionelle und moderne Volkslieder mit Melodien aus Musicals, Pop, Blues und Spirituals bis hin zu rhythmisch mitreißenden Trommelklängen des Percussionsensembles.

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Das begeisterte Publikum dankte den engagierten Musikerinnen und Musikern sowie den ebenso engagierten LeiterInnen Heike Späthe, Ansgar Preuß-Focke, Rob Zieverink und Ivo Weijmans mit einem kräftigen Applaus.

Kirsten Krings