Wir sind bestürzt über das Attentat in Paris, das auch unserem Weg zu leben galt. Im Angedenken an die vielen toten jungen Menschen setzen wir uns ein für Demokratie, Frieden und Toleranz.

symbol paris

Am Mittwoch (11.11.15) waren die Erdkundekurse Q34 von Frau Meyer, Herrn Krallmann und Herrn Vrielmann auf der Exkursion „Strukturwandel“ im Ruhrgebiet. Begleitet von zwei netten Begleiterinnen vom Regionalverband Ruhrgebiet besuchten wir die folgenden Stationen:

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das Stadtentwicklungsprojekt „Krupp-Gürtel“ in Essen, den Tetraeder in Bottrop, die Neue Mitte Oberhausen und den Landschaftspark Duisburg-Nord. Gerade für uns als Grafschafter war es beeindruckend, die Dimensionen und großen Veränderungen in dem fünf Millionen Menschen großen Ballungsraum Ruhrgebiet einmal live vor Ort erleben zu dürfen. An dieser Stelle geht auch ein großes Dankeschön für die Unterstützung an den Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn.

Stefan Vrielmann

Zum sog. Speed-Dating trafen sich in der Mensa des Gymnasiums Nordhorn ca. 70 Lehrerinnen und Lehrer Nordhorner Schulen. In kurzen Gesprächen tauschten dabei Pädagogen der beiden Nordhorner Gymnasien und der drei Oberschulen der Stadt  mit denen der Nordhorner Grundschulen Beobachtungen und Erfahrungen aus.

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Im Zentrum standen dabei die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen und ihre Entwicklung in den letzten Monaten. Letztlich soll die jährlich im November stattfindende Veranstaltung dazu beitragen, dass den Nordhorner Kindern die Übergänge auf die weiterführenden Schulen gut gelingen. Die zahlreichen guten Gespräche und die lockere Atmosphäre in der Mensa des Gymnasiums Nordhorn wurden von zahlreichen anwesenden Lehrkräften aller vertretenen Schulformen als wertvoll und hilfreich empfunden.

Wolfgang Krämer

Eine gute Idee, viel Arbeit in wenig Zeit, nicht immer stressfreie Proben mit Abiturientinnen und Abiturienten in ihrem ohnehin sehr kurzen letzten Schuljahr, abgerundet von drei gelungenen Aufführungen – und Mitte Oktober 2015 dann die zuvor noch als utopisch eingeschätzte Nachricht:

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Heike Späthe und Martin Krol, Leiterteam des Seminarfachs „Revolutionsetüden“ (2013-2015), sind mit dem Ersten Preis der Henning von Burgsdorff Stiftung für das Jahr 2015 ausgezeichnet worden.

Der Preis ist sowohl für das Seminarfach selber als insbesondere auch für den „Bunten Abend für Revolutionäre“ (zu sehen in drei Aufführungen im Oktober 2014 und März 2015) zuerkannt worden.

Die Henning von Burgsdorff Stiftung zeichnet jährlich Geschichtslehrkräfte aus, die qualitativ und methodisch hochwertige Unterrichtsprojekte oder –ergebnisse betreuen und dabei überdurchschnittliches Engagement zeigen.  Ferner sollten Geschichtsbewusstsein und historische Reflexionskompetenz der Schülerinnen und Schüler erkennbar gefördert und die Edukanden  in besonderem Maße motiviert worden sein.

Heike Späthe und Martin Krol freuen sich insbesondere für die engagierten Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs, von denen einige über das erwartbare Maß hinaus für das Projekt gearbeitet haben. Und dies geschah, wie wiederholt betont werden muss, im ohnehin kurzen und für die Schülerinnen und Schüler besonders arbeitsintensiven letzten Schuljahr vor dem Abitur.

Für Martin Krol ist es überdies das zweite Mal in Folge, dass er mit diesem begehrten Jahrespreis des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes ausgezeichnet wird. Bereits im letzten Jahr erhielt er einen Ersten Preis der Henning von Burgsdorff Stiftung für das Projekt "Grenzgeschichten" und die aus dem gleichnamigen Seminarfach hervorgegangene Publikation „Von Blinden, Einäugigen und Weitsehenden“.

Der Preis wurde am 05.11.2015 während des „Tages des Geschichtslehrers“ in Hannover überreicht, wobei Frau Späthe und Herr Krol von den am Revolutionsetüden-Projekt beteiligten ehemaligen Schülerinnen Jana Bauer und Catharina Mundt begleitet wurden. Ein weiterer Erster Preis ging an Herrn Dr. Partington vom Gymnasium Neue Oberschule Braunschweig für ein länderübergreifendes Projekt zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit dem Titel „Braunschweig – Lodz. Zwei Städte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs“. Ferner wurden je ein zweiter und ein dritter Preis vergeben.

Der Leiter der Henning von Burgsdorff Stiftung, Dr. M. Stupperich, hob in seiner Laudatio unter anderem den permanenten „Gegenwartsbezug der Geschichte mit klarer Handlungsorientierung“ hervor, der die Quintessenz des Stückes vermitteln konnte: Jede gesellschaftliche Realität sei eine gewordene, sie sei stets geprägt von Menschen und ihren Entscheidungen, die den ergebnisoffenen Gang der Geschichte bestimmten. Der ganz offensichtliche Erfolg des Projekts sei „der ungemein hohen Motivation der Teilnehmer, vor allem aber der Begeisterung der beiden projektleitenden Lehrkräfte zu verdanken.“

 

Gymnasium Nordhorn wiederholt als MINT-freundliche Schule  geehrtmint

Die Ehrung mit dem Signet MINT-freundliche Schule durch bundesweite Partner im Rahmen der Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ (mintzukunftschaffen.de) versteht sich als Breitenförderung von Schulen mit einem bereits erkennbaren, grundlegenden MINT-Schwerpunkt.

Das Gymnasium Nordhorn engagiert sich seit vielen Jahren  mit vielfältigen Aktivitäten im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).  Nachdem im Jahr 2012 das Gymnasium Nordhorn als MINT-freundliche Schule zertifiziert wurde, galt es nun nach 3 Jahren die Auszeichnung wieder zu bestätigen.

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Dr. Schräder (Heise-Verlag), Alexander Warstat (ChemieNord), Thomas Michel (DLGI), Herr Fricke, Herr Schoppmann

MINT-freundlich ist neben dem Angebot aller Naturwissenschaften und Mathematik als Prüfungsfächer in der gymnasialen Oberstufe auch ein Engagement der Lehrer und Schüler, welches über den Unterricht hinaus geht wie z.B. eine Schulgarten-AG, der regelmäßige Besuch von Schülergruppen bei Unternehmen wie Airbus oder Hochschulen, die Teilnahme an Wettbewerben (Känguru-Wettbewerb, Mathenacht, Apollo13, Chemie-Olympiade, ….) und vieles mehr.

In den letzten drei Jahren sind als Beispiele für das Engagement insbesondere folgende Projekte zu nennen:

  • Tablet-Klasse“: Die Schule arbeitet mit den Initiativen DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN und n-21:Schulen in Niedersachsen e.V. zusammen, um den Einsatz von androidbasierten Tablets im Unterricht zu testen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet vom Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg-Essen.
  • Roboter-AG: Schüler der Roboter-AG haben sich mit Lego Robotern der Mindstorm Generation auf verschiedene Wettbewerb vorbereitet und teilgenommen. Außerdem arbeitet die AG im Rahmen mit der Kooperation mit der Fa. Utz an der Simulation von Arbeitsabläufen im Bereich der Kunststoffverarbeitung.
  • Erweiterung des Schulgartens: Es wurden mehrere Bienenvölker angeschafft, der Honig wird in der Schulimkerei verarbeitet. Zurzeit wird eine Bienenkamera installiert, die es ermöglicht, Videoaufnahmen von den Bienen direkt in die Schule zu senden.

Am Donnerstag, den 5. November 2015 war es dann wieder so weit. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden in den Räumen des Heise-Verlags, Hannover die Schule ausgezeichnet. Da der MINT-Beauftragte unserer Schule Herr Riedel verhindert war, nahmen zwei Mitglieder der Schulleitung, Herr Schoppmann und Herr Fricke den Preis in Hannover von Herrn Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft Informatik (DLGI) entgegen.

Wolfgang Fricke