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Jugend trainiert für Olympia - Kreisgruppenentscheid Leichtathletik am 6.5.15 in Lingen
- Super Wetter - Super Schülerinnen und Schüler - Super Zeiten - Super Weiten - Super Höhen -

Michael Pöppelmann

Teilnehmer:
Finja Buchalla, Marina Snyders, Anneke van Faassen, Nina Kuipers, Fabienne Brand, Anne Lüken, Emma Wolbert, Josephine Skutta, Anna Mentgen, Anna Portheine, Laura Schneider, Maximilian Witte, Jeroeme Nyman, Eric Lensker, Lukas Kües, Niels Feller, Malte Kathorst, Louis Seifert, Tom Bramlage.

Im  Rahmen der Kooprationsvereinbarung des Gymnasiums Nordhorn und der Lebenshilfe Nordhorn bot der Fachbereich Musik am Sonntagnachmittag (16.05) den Kaffeehausbesuchern des "Samocca" in Nordhorn ein abwechsungsreiches und unterhaltsames Programm mit Kompositionen aus dem Bereich der populären Blasmusik.

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Die Zuhörer des vollbsetzten "Samocca" bedankten sich bei den jungen Musikerinnen und Musiker mit einem  langanhaltenden Applaus.

Heike Späthe

Zeitansager fuhren durchs Barackenlager
Geschichtskurs Q12 besucht das Museum Lagerbaracke Alexisdorf-Neugnadenfeld

Passend zum Schwerpunktthema des aktuellen Sommerhalbjahrs „Flucht und Vertreibung im Umfeld des Zweiten Weltkriegs“ besuchte am 08. Mai 2015, einem Tag, der wie kaum ein zweiter in diesem Jahr aufgeladen ist mit historischer Bedeutung, der Geschichtskurs Q12 das Dorf Neugnadenfeld.

Hier bekamen wir von Herrn Pasternak vom Verein Lagerbaracke Alexisdorf-Neugnadenfeld (kurz: LAN; http://www.neugnadenfeld.de/index.php/lan-ev/der-lan-ev) einen Vortrag über die Entstehung des Dorfes aus den Resten des bis 1945 von der Wehrmacht genutzten Kriegsgefangenenlagers Alexisdorf samt einer Führung durchs Museum und zu einigen der historischen Freiluftinstallationen.

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Das Lager XV. Alexisdorf war eines der berüchtigten Emslandlager, dessen bekannteste vielleicht die Lager Esterwegen (hier war z.B. Carl von Ossietzky interniert) und Börgermoor (hier entstand das weltweit bekannte Lied Die Moorsoldaten) waren. Wir erfuhren von Herrn Pasternak, dass 1945/46 die ersten Flüchtlinge – unter tatkräftiger Vermittlung des Bischofs Steinberg von der Herrnhuter Brüdergemeinde, die sich auch in Neugnadenfeld etablierte – vom ersten Ministerpräsidenten Niedersachsens, Hinrich W. Kopf die Reste des Lagers Alexisdorf zugewiesen bekamen und hier, mitten in Moor und Heide sowie weitgehend ohne befestigte Straßen (!), den Neubeginn wagten.

Diese Lagerrest boten sich an, denn erstens stand hier ein noch funktionsfähiges Wasserwerk und zweitens gab es eine Transformatorenstation, die die Versorgung mit Elektrizität ermöglichte. Die Anfänge beschrieb Herr Pasternak als einfach: Die Menschen kamen mit sehr wenig hier an – alles musste nach und nach gebaut oder organisiert und immer musste improvisiert werden: Familien mit teilweise fünf Personen wohnten in einem (!) Barackenzimmer; das Casino für die Wachmannschaften wurde zur Kirche umfunktioniert, wobei man zu den Gottesdiensten seine eigene Sitzgelegenheit mitbringen musste; mangels vieler Zeitmessgeräte fuhr zu bestimmten Tageszeiten jemand durchs Barackendorf und sagte die Zeit an; eine erste Kuh wurde aus den USA, ein Kindergarten von einer niederländischen Flüchtlingsorganisation gespendet; Baumaterial kam über den Wasserweg, wobei es die Regel war, dass nach Arbeitsschluss abends noch beim Entladen geholfen wurde. Überhaupt war es die gegenseitige Hilfe, die die Menschen hat überleben lassen. Erste Möglichkeiten der Erwerbsarbeit bot pikanterweise die Moorkultivierung, also genau jene Arbeit, die zuvor – wenn auch erzwungen – den Kriegsgefangenen abverlangt worden war. Nach und nach kamen weitere Flüchtlinge, oft Familienangehörige und Bekannte derjenigen, die schon in Neugnadenfeld waren, in die Niedergrafschaft. In vielen Fällen geschah dies auf Vermittlung durch das Rote Kreuz oder auf ungewisse, mündliche Auskünfte hin.

Der LAN-Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bemerkenswerte Geschichte Neugnadenfelds zu dokumentieren und weiterzugeben. Sie erzählt von Menschen, die nach Fluchterfahrungen, nach Not, Leid und Entbehrung, in der Grafschaft eine Chance zum Neuanfang bekommen und diese erkennbar genutzt haben. Wir danken Herrn Pasternak und dem LAN-Verein für die wichtige, ehrenamtliche dokumentarische Arbeit und für die vielen interessanten Informationen.

Martin Krol

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Beim Kreisgruppenentscheid des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Meppen gewannen alle drei Schwimmmannschaften des Gymnasiums Nordhorn ihre Wettbewerbe. Damit sind sie für den Bezirksentscheid in Emden qualifiziert.

Die Mädchenmannschaft WK II mit Marina Burghard, Maren Deters, Lea Eberhard, Janine Harmsen, Pia Harmsen, Birte Mundt, Neele Punt, Clara Schiphorst und Maxine Vischer musste sich insbesondere mit dem Windthorst-Gymnasium Meppen messen. Nachdem die Lagenstaffel von Meppen gewonnen wurde, setzte sich bei den weiteren Wettkämpfen die mannschaftliche Geschlossenheit der Nordhornerinnen durch und sie gewannen mit großem Vorsprung.

Die Jungenmannschaft WK II hatte keine Konkurrenz mehr, da das Windthorst-Gymnasium zurückgezogen hatte. Die Leistungen waren durchweg ansprechend. Zur Mannschaft gehören Marvin Beckemper, Tim Feitsma, Jonas Hirsch, Eric Lensker, Milan Monse, Lukas Portheine, Quirin Schiphorst, Jan Vogelsang und Lars Wollschläger.

Die Mädchenmannschaft WK III hatte als stärksten Konkurrenten das Marianum Meppen. Mit entsprechendem Kampfgeist gewannen Katharina Alsmeier, Melina Beckemper, Alina Bohlen, Hanna Duhn, Kira Feußner, Denise Kronemeyer, Fenna Popp und Anna Portheine alle Wettkämpfe und qualifizierten sich überlegen für den Bezirksentscheid.

Marcel Meyer

Anmerkung: Bilder liegen uns leider nicht vor.