• Präambel
  • Leitbild
  • Vereinbarungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern
  • Maßnahmen, Angebote und Ziele für das Schuljahr 2015/16

Ergebnis der Arbeitsgruppe „Schulprogramm“, der Schulleitung und des Schulvorstandes sowie beschlossen von der Gesamtkonferenz am 28.4.2014 bzw. 8.12.2014 aktualisiert vom SchuVo im November 2015 und der GK im Dezember 2015.

Präambel

Gegründet wurde unsere Schule 1925 als „staatliche Oberrealschule in Aufbauform“. Sie war die erste höhere Schule im Kreis Grafschaft Bentheim. Die Kreisstadt Nordhorn war damals von ihrer ländlichen Umgebung und der gerade aufblühenden Textilindustrie geprägt. An unserer Schule hatten nun erstmals junge Frauen und Männer die Möglichkeit, vor Ort die Hochschulreife zu erlangen. Auch heute ist unsere Schule in Nordhorn das einzige allgemeinbildende Gymnasium in öffentlicher Trägerschaft. Es ist uns ein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern ein breites und vielfältiges Bildungsangebot zu machen.

2002 ist dem Gymnasium Nordhorn vom niedersächsischen Kultusministerium die Bezeichnung „Europaschule“ verliehen worden. Diese Auszeichnung wurde der Schule zuerkannt, weil sie sich in besonderer Weise dem europäischen Gedanken und dem interkulturellen Lernen verpflichtet fühlt. 2014 wurde unser Engagement durch die Auszeichnung ‚Europaschule in Niedersachsen' bestätigt. Ein zentrales Kriterium für diesen Titel ist die Weltoffenheit einer Schule, in unserem Fall sichtbar an den zahlreichen Kontakten innerhalb Europas und weiterer Länder und an dem breiten Fremdsprachenangebot. Die Nähe zu den angrenzenden Niederlanden führte früh zu langjährigen Verbindungen zu Schulen innerhalb der Euregio. Aber auch darüber hinaus ist das Gymnasium Nordhorn mit vielen Schulen im In- und Ausland verbunden. Dazu gehören in den Nordhorner Partnerstädten Malbork (Polen) das Liceum Im. H. Sienkiewicza und das II Liceum w Malborku bzw. das Liceo Classico M. Terenzio Varrone in Rieti (Italien). Ferner pflegen wir Kontakte mit dem Collège Robert De Sorbon in Rethel (Frankreich) und dem Collège George Sand sowie dem Lycée Jean Moulin in Revin (Frankreich). Auch dem Christelijk Gymnasium Beyers Naudé in Leeuwarden (Niederlande), der Chichester High School (Großbritannien) und dem Lycée St. Louis in Saumur (Frankreich) sind wir verbunden. Seit 2015 haben wir die Bangala Lutheran Junior Seminary School nahe Lushoto in Tansania als Partnerschule. Schließlich sind wir immer wieder gerne Gastgeber für Austauschschülerinnen und -schüler sowie für Sprachassistentinnen und –assistenten.

Unsere Schule versteht sich aber nicht nur als ein Ort der Vermittlung von Wissen und Werten, sondern ebenso als eine Stätte der Begegnung und des sozialen Lernens. So gibt es neben dem konfessionellen Religionsunterricht in zwei festgelegten Jahrgängen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Ebenso bieten wir gleichberechtigen Unterricht in den Fächern Philosophie und Werte und Normen an. Mit der Förderung von ökologischen Projekten und sozialem und kulturellem Engagement über die Grenzen der Schule hinaus schaffen wir Voraussetzungen für ein gesellschafts- bezogenes und lebensnahes Lernen und Arbeiten.

In diesem Zusammenhang wurde die Schule in den letzten Jahren schon mehrfach mit weiteren Titeln ausgezeichnet:

In einer „Umweltschule in Europa“ werden Themen hervorgehoben, die das Umweltbewusstsein schärfen sollen. So gibt es am Gymnasium Nordhorn die beiden Handlungskonzepte „globales Lernen: gesunde Ernährung in der einen Welt“ und „globale Umweltkunde vor Ort: Forschungen im Schulgarten am Mehrgenerationenhaus“.

Für eine „sportfreundliche Schule“ ist die Auseinandersetzung mit dem Thema „Ernährung, Sport und Gesundheit“ das zentrale Anliegen. Hinzu kommen besondere Bewegungsangebote im Schulalltag und eine intensive Teilnahme an Wettbewerben. Talentierten Sportlerinnen und Sportlern wird darüber hinaus ermöglicht, leistungsorientiert zu trainieren. Ein Sportprofil in der gymnasialen Oberstufe gibt es im Landkreis Grafschaft Bentheim nur an unserer Schule.

Eine „MINT-freundliche Schule“ (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) hat ein besonders breites Angebot an naturwissenschaftlichen Fächern und Zusatzangeboten. So nehmen unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig an einer Vielzahl von MINT-Wettbewerben teil.

Das Ziel des Gymnasiums Nordhorn ist es, die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, sich zu verantwortungsbewussten, kritikfähigen und weltoffenen Menschen zu entwickeln. Dazu bieten wir allen Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen eine fachlich fundierte Bildung. Das setzt bei allen Beteiligten die Bereitschaft zu Engagement und Leistung voraus. Unsere Schule möchte Raum für kreatives und selbstständiges Lernen schaffen, so dass die intellektuelle und emotionale Bildung sowie die Handlungsfähigkeit der Lernenden gefördert werden.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sollen sich wohlfühlen können. Das setzt bei allen Beteiligten Fairness und Wertschätzung im Umgang miteinander voraus. Zum guten Gelingen von Schule sind wir alle darauf angewiesen, dass Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle, die Schule möglich machen, ihren Teil dazu beitragen.

Schule als Lebensraum

Wir verstehen unsere Schule als Lebens- und Arbeitsraum. Wir wollen erreichen, dass alle möglichst gerne in die Schule gehen und sich dort wohlfühlen.

Um dies umzusetzen, gestalten wir unsere Schule ansprechend und fühlen uns für den Erhalt der Ausstattung der Räumlichkeiten verantwortlich. In unseren Unterrichtsräumen schaffen wir akustisch, optisch und medial möglichst gute Voraussetzungen für eine angenehme Lernatmosphäre. Unsere gute technische Ausrüstung erhalten wir und bauen sie weiter aus. Wir legen bei der Einrichtung der Räume besonderen Wert auf die Ermöglichung von Binnendifferenzierung und offener Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Gruppenarbeit und Projektarbeit. Wir schaffen in der Schule Nischen für unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse (Ruhe, Entspannung, Gespräche, Bewegung, Stillarbeit) und bieten im Rahmen des Ganztagsangebots täglich vor Ort frisch zubereitetes Mittagessen an. Gesundheitserziehung hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert.

Vereinbarungen

Als Lehrkraft:

  • nehme ich als Klassenlehrer bzw. Klassenlehrerin oder Tutor bzw. Tutorin eine besondere Verantwortung für die Lerngruppe wahr (z.B. durch die zügige Weitergabe von Informationen und deren angemessene Erläuterung und Diskussion sowie durch die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in Fragen des Schulrechts).
  • sorge ich für die Einhaltung der Regeln der Schulordnungen (Haus-, Pausen- und Mensaordnung).
  • kümmere ich mich um den angemessenen Umgang mit Geräten und Räumen.

Als Schüler und als Schülerin:

  • möchte ich das Schulleben angenehm für meine Mitmenschen und für mich gestalten, indem ich die Regeln der Schulordnungen einhalte und so zur Erhaltung der guten Bedingungen in unserer Schule beitrage.
  • nehme ich in der Funktion des Klassensprechers oder der Klassensprecherin bzw. als deren Vertreter oder Vertreterin meine Tätigkeiten mit besonderem Pflichtbewusstsein wahr.

Als Erziehungsberechtigte:

  • wollen wir die Schule unterstützen (z.B. durch regelmäßige Teilnahme an Elternabenden, durch die Unterstützung des Förderkreises, durch Mitarbeit im Schulelternrat und Schulvorstand und bei der Organisation schulischer Veranstaltungen, an denen ich nach Möglichkeit teilnehme).
  • achten wir darauf, dass unserem Kind die Wichtigkeit von Regeln in Gemeinschaften bewusst wird und es diese einhält.

aktuelle Maßnahmen und Angebote

  • sinnvolle Gestaltung der Mittagspause, z.B. durch:  Sportangebote, Internet Café
  • Suchtpräventionsprojekt (8. Jahrgang)
  • Schulsanitätsdienst
  • SV-Tage

Ziele für das Schuljahr 2015/16

  • Klassenraumgestaltung
  • Putzaktionen
  • Ausbau eines neuen Sanitätsraums
  • Einrichtung der Pausenhalle
  • Angebote im Raum der Stille
  • Grundzüge eines Gesundheitskonzepts

Unterricht

Wir lernen gerne. Das Lernen und Lehren ist unsere vornehmste Aufgabe.

Durch die vier Auszeichnungen (Europaschule, Umweltschule in Europa, Sportfreundliche Schule, MINT-freundliche Schule) achten wir besonders darauf, dass sich deren Themen und Ziele verstärkt im Unterricht und in Projekten widerspiegeln. Aus diesem Grund gestalten wir den Unterricht anspruchsvoll und abwechslungsreich. Die Lehrerinnen und Lehrer und die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam daran, ein forderndes Lernniveau zu schaffen. Wir motivieren uns zu Leistung und Leistungsbereitschaft. Wir überprüfen und verbessern regelmäßig unser Tun und fördern dazu die Zusammenarbeit. Stets sind wir dabei als Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern im Austausch miteinander und mit außerschulischen Institutionen.

Vereinbarungen

Als Lehrkraft:

  • bereite ich auf der Basis der schulinternen Fachcurricula meinen Unterricht langfristig und systematisch vor.
  • arbeite ich mit anderen Kolleginnen und Kollegen eng zusammen.
  • nehme ich neue methodische und didaktische Ansätze auf und nutze das Angebot außerschulischer Lernorte und Institutionen.
  • bin ich offen für weitergehende und kritische Anregungen meiner Schülerinnen und Schüler.
  • mache ich meine Unterrichtsplanung und -gestaltung sowie die Notenvergabe transparent.

Als Schüler und als Schülerin:

  • gebe ich dem Unterricht und anderen schulischen Pflichten den Vorrang.
  • erscheine ich pünktlich und vorbereitet zum Unterricht.
  • gestalte ich den Unterricht durch meine Mitarbeit mit.
  • reflektiere ich Inhalte und Methoden des Unterrichts.
  • störe ich weder den Unterricht noch meine Mitschüler.

Als Erziehungsberechtigte:

  • interessieren wir uns für die schulische Entwicklung unseres Kindes.
  • motivieren wir unser Kind zu selbstständigem Lernen und unterstützen diesen Prozess.
  • unterstützen wir die pädagogische Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.
  • sorgen wir dafür, dass unser Kind rechtzeitig und vorbereitet in die Schule kommt.
  • informieren wir uns über die schulischen Anforderungen an unser Kind und die Angebote für die Kinder.

aktuelle Maßnahmen und Angebote

  • Vertiefung und Ausweitung des Methodentrainings
  • ITG im ersten Halbjahr des 5. Jahrgangs
  • Förder- und Forderangebote für die Klassen 5 und 6 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch ("Intensiv- bzw. Kreativ-Kurse")
  • Angebote im Rahmen der Begabtenförderung
  • Förderangebote (u.a. Hausaufgabenbetreuung, Schülercoaching)
  • individuelle Forderangebote im Pull-Out-Verfahren
  • Programm "Bei-Stopp-ist-Schluss" (Klasse 5 und 6)

Ziele für das Schuljahr 2015/16

  • Fortführung der Erarbeitung und Verankerung  des Methodenkonzepts
  • Systematische Schulung von Lehrkräften im Umgang mit neuen Medien
  • Integration der Zielsetzungen der vier Profilschwerpunkte/Auszeichnungen  unserer Schule in die schulinternen Fachcurrricula

Interessen und Begabungen

Als Schule ist es uns möglich, unseren Schülerinnen und Schülern für ihre individuellen Interessen und Begabungen ein besonders breites Angebot zu machen.

Diese Bemühungen wurden in den letzten Jahren durch besondere Auszeichnungen gewürdigt. Wir dürfen die Titel Europaschule, Umweltschule in Europa, Sportfreundliche Schule und MINT-freundliche Schule führen. Darauf sind wir stolz und verstehen es als Ansporn, dem Anspruch dieser Auszeichnungen weiterhin zu entsprechen und uns den erneuten Überprüfungen zu stellen.

Darüber hinaus haben wir besondere Angebote im sprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und im künstlerisch-musischen Bereich. Auch die Begabtenförderung knüpft an alle Schwerpunkte an. Schülerinnen und Schüler und die Schülervertretung unterstützen engagiert soziale Projekte auch außerhalb der Schule.

Vereinbarungen

Als Lehrkraft:

  • achte ich auf besondere Begabungen meiner Schülerinnen und Schüler und informiere sie über entsprechende schulische Angebote.
  • ermutige ich Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an Wettbewerben und unterstütze sie dabei.
  • fördere ich die aktive Teilnahme der Schüler und Schülerinnen am kulturellen und sozialen Leben der Schule und die Nutzung außerschulischer Lernorte.

Als Schüler und als Schülerin:

  • möchte ich mich - je nach meinen Möglichkeiten - über den Unterricht hinaus in Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben oder anderen besonderen Angeboten der Schule engagieren.
  • erwarte ich bei der Pflege meiner besonderen Talente die Unterstützung der Schule.
  • unterstütze ich soziale Projekte meiner Klasse bzw. der SV.

Als Erziehungsberechtigte:

  • informieren wir uns über die zusätzlichen Angebote der Schule jeweils zum Halbjahres-beginn und überlegen mit unserem Kind, ob und an welchen Angeboten es gerne teilnehmen möchte.
  • begrüßen wir das Interesse unserer Kinder an Arbeitsgemeinschaften der Schule und ermuntern sie ggf. zum Durchhalten.
  • lassen wir unser Kind am Besuch außerschulischer Lernorte wie Theater, Museum und an Tagesexkursionen zu besonderen Orten teilnehmen.
  • unterstützen wir die Schule bei der Organisation besonderer Veranstaltungen (z.B. Tag der offenen Tür).

aktuelle Maßnahmen und Angebote

  • Teilnahme an europäischen Schulpartnerschaften
  • Teilnahme an sprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, künstlerisch-musischen, naturwissenschaftlichen und sportlichen Wettbewerben (z.B. Bundesvorlesewettbewerb, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Jugend debattiert, Jugend forscht, Jugend trainiert für Olympia, u.v.m.)
  • Schule im Hochbegabtenverbund Nordhorn
  • Sprachzertifikate: Cambridge Certificate (Englisch), DELF (Französisch), TELC (Spanisch), Certificaat Nederlands als vreemde Taal (Niederländisch), großes und kleines Latinum sowie das Latinum
  • DFB Talentförderung ‚Leistungsorientiertes Fördertraining im Fußball‘

Unsere Kooperationspartner sind in der Anlage 1 aufgeführt.

Perspektiven für kommende Schuljahre

  • Etablierung von Themenjahren zu den besonderen Schwerpunkten der Schule
  • Intensivierung der Kooperation mit der Volkshochschule

Soziales Miteinander und Kooperation

Wir legen besonderen Wert auf ein gutes Miteinander.

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und weitere am Schulleben beteiligte Personen pflegen miteinander einen respektvollen Umgang und unterstützen sich gegenseitig. Wir nutzen vielfältige Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren. Wir kümmern uns, wenn Mitglieder unserer Schulgemeinschaft Hilfe brauchen. Wir achten gemeinsam darauf, dass beschlossene Regeln für das Zusammenleben in der Schule eingehalten werden.

Neben vielen anderen Aktivitäten dokumentieren besonders die Paten-AG, das Sozialtraining, die Streitschlichter und unsere Beratungslehrkräfte dieses Engagement.

Vereinbarungen

Als Lehrkraft:

  • gehe ich respektvoll und wertschätzend mit meinen Mitmenschen um.
  • wirke ich mit beim Aufbau einer Dialog- und Streitkultur.
  • führe ich den Dialog mit Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern und den Erziehungsberechtigten, um schulische und private Probleme von Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und im Rahmen der Möglichkeiten gemeinsam mit allen Beteiligten zu bewältigen.

Als Schüler und als Schülerin:

  • möchte ich das Schulleben für alle angenehm gestalten, indem ich fair und in gegenseitiger Achtung mit anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft umgehe – auch außerhalb der Schule und insbesondere in sozialen Netzwerken.
  • will ich die Zusammenarbeit innerhalb der Schule und meiner Klasse verbessern (z.B. durch die Mitarbeit in der SV und durch den Besuch von Schulveranstaltungen).
  • erwarte ich, dass mit Kritik angemessen umgegangen wird.
  • suche ich bei aufkommenden Problemen eine Lösung zuerst innerhalb der Klasse, indem ich das Problem offen und in angemessener Form anspreche. Wenn dieses nicht funktioniert, suche ich die Hilfe des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin, der Streitschlichter, des Beratungslehrers oder der Beratungslehrerin oder als letzte Möglichkeit die Hilfe der Schulleitung.

Als Erziehungsberechtigte:

  • machen wir unserem Kind bewusst, wie wichtig der respektvolle Umgang mit Anderen ist.
  • setzen wir uns im Konfliktfall dafür ein, dass sich die betroffenen Schülerinnen und Schüler zunächst gemeinsam überlegen, wie eine Lösung gefunden werden kann. Wenn dieses nicht funktioniert, suchen wir die Hilfe des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin, des Beratungslehrers oder der Beratungslehrerin, der Elternvertretung oder als letzte Möglichkeit die Hilfe der Schulleitung.
  • informieren wir zügig den Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin oder die Schulleitung, wenn wir Kenntnis über außergewöhnliche schulische Vorgänge erhalten.

aktuelle Maßnahmen und Angebote

  • Paten-AG
  • Streitschlichter-AG
  • Sozialtraining
  • Beratungslehrkräfte
  • schulinternes Schüler-Coaching-Programm)
  • Internetaktionstag (Klasse 5)
  • Charity-Gala alle zwei Jahre

Ziele für das Schuljahr 2015/16

  • Schulveranstaltung am Ende des Schuljahres mit Sponsorentag für die Schulpartnerschaft mit Tansania
  • Beantragung eines neuen Erasmus-Projekts
  • Herstellung eines Kontakts mit der neu formierten Steuergruppe; Definition der Aufgaben

Integration und Inklusion

Menschen sind verschieden.

Wir begrüßen daher die vielfältigen Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern unserer Partner-schulen und unterstützen die Austauschprogramme. Für unsere Schulgemeinschaft stellen alle Schülerinnen und Schüler eine Bereicherung dar. Uns ist daher wichtig, Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernvoraussetzungen zu integrieren. Dies zeigt sich an vielen - thematisch sehr unterschiedlichen - Beispielen:

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erhalten z.B. zusätzlichen Sprachunterricht und ein Angebot spezieller Beratung. Die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler sind durch eigene Vertreter im Schulelternrat präsent. Schülerinnen und Schüler mit körperlichen Einschränkungen werden durch entsprechende räumliche Gegebenheiten und unterstützende Maßnahmen im Unterricht gefördert. Gastschülerinnen und Gastschüler aus dem Ausland werden besonders wahrgenommen. Für Schülerinnen und Schüler, die von der Realschule zu uns wechseln, bieten wir Unterstützung an, um den Übergang zu erleichtern.

Vereinbarungen

Als Lehrkraft:

  • fördere ich die interkulturelle Kompetenz meiner Schülerinnen und Schüler.
  • gehe ich auf die Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernbedingungen aufmerksam ein, z.B. durch geduldigen Umgang mit vorhandenen Schwächen und Förderung besonderer Fähigkeiten.
  • suche ich ggf. zusammen mit der Schulleitung nach weiteren außerunterrichtlichen Unterstützungsmöglichkeiten.
  • nutze ich die Chance, die besonderen Erfahrungen dieser Schülerinnen und Schüler in meinen Unterricht zu integrieren.

Als Schüler und als Schülerin:

  • helfe ich Mitschülerinnen und Mitschülern, die Hilfe brauchen.
  • unterstütze ich die Integration von Mitschülerinnen und Mitschülern mit anderer Muttersprache als Deutsch und von Gastschülerinnen und Gastschülern.
  • stehe ich integrativen und fördernden Projekten aufgeschlossen gegenüber und engagiere mich dafür nach meinen Möglichkeiten.

Als Erziehungsberechtigte:

  • interessieren wir uns für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernvoraussetzungen in der Klasse unserer Kinder und unterstützen ihre Integration auch außerhalb des Unterrichts.
  • setzen wir uns bei Problemen dieser Schülerinnen und Schüler mit den unterrichtenden Lehrern in Verbindung und überlegen gemeinsam, wie Lösungen gefunden werden können.
  • kümmern wir uns um die Aufnahme von Gastschülerinnen und Gastschülern.

aktuelle Maßnahmen und Angebote

  • Zusammenarbeit mit förderpädagogischen Einrichtungen im Bedarfsfall
  • Kooperation mit der Lebenshilfe Nordhorn (z.B. Musizieren im Café Samocca)
  • Integrative Basketball-AG mit Schülerinnen und Schülern der Vechtetalschule
  • Förderangebote für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache
  • Schulinternes Schüler-Coaching-Programm

Unsere Kooperationspartner sind in der Anlage 2 aufgeführt.

 Ziele für das Schuljahr 2015/16

  • Unterstützung beim Übergang von Schülerinnen und Schülern der Realschulen an das Gymnasium Nordhorn
  • Gestaltung der Kooperation mit der Anne Frank-Schule
  • Unterstützung der Flüchtlingskinder und der Flüchtlingshilfe

11.12.2014

Anlage 1 (nach oben)
kooperationspartner

Anlage 2 (nach oben)
partnerschulen