Das Gymnasium Nordhorn hat mit folgenden Institutionen und Einrichtungen Kooperationsvereinbarungen getroffen:

  • Stadtbibliothek Nordhorn
  • Grundschule Waldschule Nordhorn
  • Stadtmuseum Nordhorn
  • Kreissparkasse
  • Westfälische Wilhelmsuniversität Münster
  • Eine-Welt-Laden Nordhorn
  • Städtische Galerie Nordhorn
  • Kreuzkirche Nordhorn
  • Saxion Hogeschol Enschede

 

Kooperationsvertrag zwischen der Grundschule Waldschule und dem Gymnasium Nordhorn

  1. Grundlagen der Zusammenarbeit

Die beiden Schulen vereinbaren hiermit eine pädagogische und organisatorische Zu­sammenarbeit nach § 25 NSchG.

§25
Zusammenarbeit zwischen Schulen sowie zwischen Schulen und Jugendhilfe

  1. Schulen können eine ständige pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit vereinbaren, um Planung und Durchführung des Unterrichts, insbesondere Lernziele, Lerninhalte und Beurteilungsgrundsätze, aufeinander abzustimmen, auf andere Weise die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu fördern oder ein differenziertes Unterrichtsangebot zu ermöglichen. Schulen, die die durch Rechts- oder Verwaltungsvorschrift vorgeschriebene Mindestgröße unterschreiten, sollen eine derartige Zusammenarbeit mit benachbarten Schulen vereinbaren. Ver­einbarungen nach den Sätzen 1 und 2 sind den Schulträgem der beteiligten Schulen anzuzeigen.

  2. Können durch die Zusammenarbeit sächliche Kosten im Sinne von §113 Abs.1 entstehen, so bedarf die Ver­einbarung der Zustimmung der Schulträger der beteiligten Schulen.

Ziele und Nutzen dieser Kooperation sind Austausch, Anregung, Motivation, Effizienz­steigerung und Qualitätsentwicklung in der schulischen und unterrichtlichen Arbeit beider Schulen.

  1. Formen der Zusammenarbeit / pädagogische Themen und Projekte Die Zusammenarbeit kann sich auf folgende Gebiete beziehen:
  • Austausch über Organisationsmöglichkeiten des Übergangs von Grundschule zu Gymnasium, Terminabsprachen
  • Informationen in Bezug auf Fremdsprachen(unterricht),
  • gegenseitige Hospitationsangebote und Möglichkeiten zu Gesprächen
  • Informationen über Lern- und Leistungsanforderungen der Fächer in den jeweili­gen Schulen
  • Abstimmen von Präventionsmaßnahmen und —konzepten (Streitschlichter, sozia­les Lernen)
  • Arbeitsgemeinschaften / Angebote in den Bereichen Schulgarten, Sport und Mu­sik,
  • Austausch über bestehende Förder- und Forderkonzepte (KOV, "Fit for five"), gemeinsame Projekte
  • gegenseitige Teilnahme an Schulveranstaltungen
  • Evaluation der Kooperation
  1. Zusammenarbeit auf Schulleitungsebene und in den Gremien

Die Zusammenarbeit auf Schulleitungsebene findet statt zum Zweck der gegenseitigen Information und zur weiteren Organisation innerhalb der Schulen.

Für Kollegen, Fachkonferenzen und Schulvorstände besteht die Möglichkeit, sich je nach Bedarf und Arbeitsschwerpunkten in geeigneten Organisationsformen zu gemein­samen Sitzungen zu treffen. Ergebnisprotokolle von Sitzungen, deren Themenschwer­punkte die Kooperationsschule betreffen, werden zur Kenntnis weitergeleitet.

  1. Zusammenarbeit in den Außenbeziehungen

Eine Interessenvertretung gegenüber den Schulträgern und der Landesschulbehörde werden jeweils von den Schulleiterinnen wahrgenommen.

Die Kooperation wird für das Schuljahr 2014/15 vereinbart. Projekte, Ziele und Themen werden dokumentiert und durch den jeweiligen Schulvorstand überprüft.

Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn nicht 6 Wochen vor Ab­lauf eines Schuljahres die Zusammenarbeit gekündigt wird.

Nordhorn, den 30.7.2014