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Schüleraustausch mit dem Collège George Sand und dem Lycée Jean Moulin in Revin vom 8. - 13.5.2016

Nachdem die Nordhorner Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen im Oktober ihre französischen Partnerinnen und Partner zu Gast hatten, stand jetzt der Gegenbesuch in Revin an. Die Abfahrt am Sonntag fand etwas später als in den anderen Jahren statt, weil zwei Schülerinnen zuerst noch konfirmiert werden mussten und danach gleich in den Bus sprangen. Nach siebenstündiger Fahrt kamen alle gut gelaunt, aber auch sehr aufgeregt in Revin an, wo sie von ihren  Partnern begrüßt wurden und dann den Abend in den Familien verbrachten.

Gleich am nächsten Morgen bestiegen die Deutschen wieder den Bus, diesmal mit  „ihren“ Franzosen, um nach Reims zu fahren. Nach der Besichtigung der Kathedrale ging es weiter in die Keksfabrik Fossier, wo die bekannten „biscuits roses“ hergestellt werden: eine Spezialität aus Reims. Die rosafarbenen Kekse genießt man (wenn man das entsprechende Alter hat) gerne zu einem Gläschen Champagner. Den Schülern schmeckten sie aber auch so, und sie langten bei der „dégustation“ ordentlich zu und probierten sich durch alle Kekssorten durch. Nach der Besichtigung der Fabrik wurden im Keksshop bereits die ersten Mitbringsel erstanden. Der restliche Nachmittag wurde zum ausgiebigen Shoppen in der Innenstadt genutzt.

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Am Dienstagmorgen wurde es dann ernst: Der erste Schulbesuch stand auf dem Programm. Während die Franzosen nach der Mittagspause wieder die Schulbank drücken mussen, durften die Deutschen  Revin im Rahmen einer Stadtrallye erkunden, während die französischen Schüler weiter Unterricht hatten. Trotz einiger kräftiger Regenschauer, die die Rallyeaufgaben durchnässten, erledigten die Schüler die Aufgaben mit Eifer und ließen sich ihre gute Laune nicht nehmen.

Am Mittwoch Vormittag fuhren die deutschen Schüler ohne ihre Partner in ein Waldmuseum, in dem sie auf einer Art Lehrpfad die Geschichte der Waldarbeit in den Ardennen erkundeten. Am Nachmittag hatten die französischen Schüler dann auch frei. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit ihren Partnern nach Charleville zu fahren.

Am Donnerstag war zunächst wieder der gemeinsame Schulbesuch angesagt. Nach dem Mittagessen brachen alle zusammen in den Kletterpark in der Nähe von Revin auf. Die Wettervorhersage verhieß nichts Gutes, und leider begann es pünktlich zu unserer Ankunft in dem Park heftig zu regnen, so dass die Lehrkräfte kurzfristig einen Abbruch der Veranstaltung erwogen. Nicht jedoch die Schüler! Sie ließen sich nicht davon abhalten, trotz des Wetters in die Bäume zu steigen. Wohl dem, der seine Regenjacke eingepackt hatte! Völlig durchnässt, aber immer noch guter Dinge ging es wieder zurück zur Schule, wo die Eltern bereits warteten.

Am Abend stand dann bereits die Abschiedsparty an, die das Ende dieser ereignisreichen Woche markierte. Pünktlich um 8 Uhr am nächsten Morgen waren alle Schüler am Bus und verabschiedeten sich herzlich von ihren Partnern und ihren Gasteltern. Nach stauloser Fahrt trafen wir um 15 Uhr wieder wohlbehalten in Nordhorn ein und konnten das Pfingstwochenende zur Erholung nutzen.

Monika Brüggemann und Doris Tholema

Die Schulfußballmannschaft des Gymnasium Nordhorns zieht nach dem Erfolg im Kreisvorentscheid beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ins Bezirksfinale ein.
Bereits Anfang April gewannen die Fußballer der Jahrgänge 2004/2005 des Gymnasium Nordhorn im Grafschafter Kreisentscheid souverän gegen das Schulzentrum Lohne (6:1) und gegen die Freiherr-vom-Stein-Oberschule Nordhorn (9:0).

Am Freitag, dem 29.04.16 traf das Gymnasium Nordhorn dann auf das Gymnasium Georgianum aus Lingen, welches ihrerseits den Kreisentscheid im Emsland für sich entschieden hatte. In einem hochklassigen Match setzte sich das Gymnasium Nordhorn durch Tore von George Askaro (2), Jaron Kiehl, Yigit Karademir, Sven Lüken und Max Sommermit 6:3 durch und fährt nun am 25.Mai zum Bezirksfinale nach Leer. Der Sieger dieses Turniers wird dann Mitte Juni zum Landesfinale in Barsinghausen erwartet.

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Zum erfolgreichen Team gehören (v.l.n.r.):
hintere Reihe: Louis Döhe, Jonas Lübben, Marvin Wefers, Mika Lensker, Yigit Karademir, Jaron Kiehl
vordere Reihe: Sven Lüken, George Askaro, Mathis Wegbünder , Jakob Buchalla, Max Sommer,
Paul Wolbert, es fehlt: Janis Korte

Sebastian Röttgers

Deutscher Schulschachmeister 2016

Die Mädchen vom Gymnasium Nordhorn sind überraschend deutscher Schulschachmeister der Wettkampfgruppe M geworden!
Das Quintett Esther ter Stal, Sarah Veelders, Inken Meijerink, Jule Wolterink und Sarah Palmen fuhr mit dem gestellten Trainer- und Betreuerteam vom Schachklub Nordhorn-Blanke um Wiebke Veelders, Danja ter Stal, Rainer ter Stal und Fabian Stotyn bereits am 28. April Richtung Berlin. Angekommen, eingecheckt, entspannen :). Keine Pflichttermine außer diese kurze Betreuersitzung. Alles gut, kurze Vorbereitung für die erste Runde und ins Bett :). Da nicht nur wir, sondern auch andere Schulen mit 5 Spielerinnen da waren, wurde nebenbei auch ein Ersatzspielerturnier angeboten. Sehr gut, so waren jede Runde alle 5 Spielerinnen im Einsatz.

Runde 1:
Gegnerinnen kommen aus Regensburg. Nominell sind wir klar favorisiert, das sollte klappen. Jule hat ihr Lieblingssystem auf dem Brett, gewinnt früh Material und bringt das Team früh in Führung. Kurz darauf gewinnt auch Inken, die sich nach schlechter Eröffnung fing und ihre nominelle Überlegenheit bestätigte. Esther sorgte dann für den Mannschaftssieg, schon in der Eröffnung überspielte sie ihre Gegnerin und ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen. Zuletzt kam auch Sarah V in Vorteil und profitierte von ihrem Zeitvorteil. 4-0 erfolgreicher Start. Sarah P merkte man etwas die fehlende Spielpraxis an. Sie verlor ihre erste Runde, trotz einiger guten Chancen.

Runde 2:
Spiel gegen Berlin, die an 1 und 2 zwei starke Spielerinnen (DWZ ü1700) haben und an 3 und 4 zu schlagen sind. Letzteres klappte auch super, diesmal siegte Inken kurz vor Jule, während sich Esther geschlagen geben musste. Somit kam es auf Sarah V an. Man merkte nichts davon, dass sie außer Schulschach in letzter Zeit keine Praxis hatte. Nahe zu perfekt spielte sie die Gegnerin an die Wand - Berliner Mauer - , gewann sogar eine Figur, nahm schließlich mit enger werdenden Zeit das Remisangebot zur Absicherung des Mannschaftssieges an. Sarah P griff in ihrer zweiten Partie forsch an, verpasste ein Mattmotiv und gab sich mit Dauerschach zufrieden.

Runde 3:
Gegner: der Titelverteidiger aus Bad Mergentheim. Kein einfaches Los, aber nominell machbar. Stark! Jule sorgt früh für die Führung, alle anderen stehen ok. Doch dann kommt es anders ... Inken macht einen entscheidenden Fehler und verliert erstmals. Sarah V hat zwar nen Bauern mehr, aber die Gegnerin rettet sich in ein Dauerschach. Esther steht solide, aber hat Zeitnachteil. Im Zeitnotkrimi fällt dann Material, schade, verloren. Sarah P ist nun eingespielt und fährt souverän den ersten Sieg ein!

Runde 4:
Es geht gegen Trier, erneut vor allem an 1 und 2 schwierig. Hinten kamen wir früh in Vorteil,  wie gewohnt holt Jule den ersten Punkt. Inken spielt auch solide - mit schwarz ist es eben einfacher :) 2-0. Für den Teamerfolg gibt Esther schließlich ihr etwas besseres Endspiel remis. Zum Abschluss verliert Sarah V. leider erstmals. Sarah P. spielt immer besser und das spiegelt sich auch in den Punkten wieder, zweiter Sieg!

Runde 5:
Wie die Turniererfahrenen wissen sind die letzten 3 Runden immer die Wichtigsten :). Zum Glück wussten die Mädels das auch. Gegen eigentlich favorisierte Düsseldorfer lief aber einfach alles perfekt und es wurde bewiesen, dass sich kleine Vorbereitungen durchaus mal positiv auswirken können :). An beiden Weißbrettern standen wir früh auf Gewinn, so das sich diesmal Jule im ausgeglichenen Endspiel mit Remis zufrieden gab. Esther sorgte dann kurz darauf für die Führung, während Inken eine nominell deutlich stärkere Gegnerin (DWZ 1500) einfach überspielte und den Teamerfolg sicherte.Zum Abschluss schlug auch Sarah V nochmal zu und gewann ebenfalls gegen eine starke Gegnerin. Super Spiel 3,5 gewonnen. Sarah P zeigt sich weiter von der besten Seite, die Analysen und das Training haben geholfen. 3.Sieg in Folge und sie klopft wieder an einen Treppchenplatz 3,5/5.

Runde 6:
Hammerduell gegen Karlsruhe. Vorne hart, hinten schlagbar war der klare Plan. Eigentlich kann man aus der starken Mannschaft niemand rausheben und will ich bestimmt auch nicht machen, aber was Sarah V da gegen die knapp 300 Punkte bessere Spielerin geleistet hat, war hammerstark. Bum bum Angriff, Opfer, Matt !! Schaka. Jetzt lag es vor allem an Jule und Inken, da kurz darauf Esther trotz guter Partieanlage gegen ihre Gegnerin (DWZ ü2000) verlor. Sicher gewann Jule zunächst taktisch einen, dann den zweiten Bauern und schließlich die Partie. Inken verwechselte zu Beginn 2 Züge, stand kritisch, schlug einen gedeckten Bauern, Gegnerin glaubt den Zug, nimmt die Figur nicht, Mehrbauer bähm und am Ende der sichere Sieg, 3-1 gewonnen. Durch den Punktverlust von Bad Mergentheim sind wir an der Spitze, einen halben Brettpunkt vor denen. Spannende letzte Runde! Sarah P verpasste nochmal ganz oben anzugreifen und gab sich in guter Stellung mit einem Remis zufrieden. Dennoch: Gewinnt sie die letzte Runde, wird sie Dritte.

Runde 7:
Endspiel gegen EGE Erzgebirge Annaberg-Buchholz nominell ist alles drin. Die Eröffnungen laufen gut, Tendenz positiv bei uns. Doch dann der "Schock": Sarah V macht einen nicht so guten Zug, 4 Züge später ist sie matt. Hmm 0-1. Die Konkurrenz gewinnt überraschend gegen Freiburg mit 3-1. Heißt unsere müssen jetzt alle gewinnen. Ausgleich bei Inken, dabei  stand sie früh gut, machte es im Endspiel unnötig spannend bis eine Springergabel die Partie zu ihren Gunsten entschied. Führung bei Jule: Früh erobert sie 2 Bauern, "opfert" dann einen Turm für den dritten Bauern, upps, hart. Aber dann erholt sie sich, stellt Drohungen auf und gewinnt 3 Figuren, am Ende eine schöne Taktik mit Matt, sehr gut, Führung, Hoffnung. Zuletzt spielte Esther noch ihre super Partie, als einzige war sie nominell Außenseiterin doch überspielte sie ihre Kontrahentin komplett, zog es durch und nach Quallengewinn war der Rest Formsache, Punkt, Sieg und DEUTSCHER MEISTER 2016 !!! Bei Sarah P lief die Partie ganz in ihrem Sinne, nur die Zeit wurde noch einmal zum Problem, wenige Züge bevor die Gegnerin Matt war, fiel die Platte und leider kein dritter Platz, schade, dennoch wird sie viel gelernt haben bei dem Turnier.

Zudem gewann Jule den Brettpreis an Brett 4 mit 6,5 Punkten, während Inken mit 6 Punkten auf Rang 2 der dritten Bretter kam. Ein großartiker Erfolg der ganzen Mannschaft, des ganzen Teams! Immer gute Stimmung, 1740 Nachrichten :) in der Whatsappgruppe über 3 Tage und das Beste: Nächstes Jahr könnten sie den Angriff auf die Titelverteidigung nehmen ;)

Fabian Stotyn

www.deutsche-schachjugend.de

Der Schachklub Nordhorn-Blanke veranstaltete am 29.04.2016 bereits zum dritten Mal ein regionales Qualifikationsturnier für alle Schulen der Grafschaft Bentheim. Das Turnier fand im Rahmen der Aktion Yes2Chess der Deutschen Schachjugend und Barclays unter der Schirmherrschaft von Felix Magath statt. Die 11 teilnehmenden Mannschaften der Klassenstufen 1-6 traten jeweils an fünf Brettern gegeneinander an. Das Gymnasium Nordhorn wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte nach einem knappen Sieg gegen die Mannschaft der Grundschule Südblanke in Runde vier alle fünf Runden für sich entscheiden.

Sie gewannen das Turnier vor der Grundschule Südblanke auf Platz 2 und der drittplatzierten Grundschule aus Bad Bentheim. Auf dem weiteren Plätzen folgten die Grundschule aus Wietmarschen, die Grundschule Bookholt, die Altendorfer Grundschule und die Grundschule Blumensiedlung.   Das Team des Gymnasiums Nordhorn um Lars ter Stal, Jonathan Rudi, Hannes Kruse, Sinan Al-Awan und Marten Berning tritt nun vom 09. bis 12. Mai im Online-Halbfinale  an, um sich für das Deutschland-Finale in Hamburg zu qualifizieren. 

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Foto 1: Siegerfoto Marten, Sinan, Lars, Jonathan, Hannes und Organisator Patrick Wiebe
Foto 2: Blick in den Turniersaal Spiel Grundschule Südblanke 2 gegen die Grundschule Bookholt

Weitere Information und Fotos: www.sknb-online.de

Gerrit Apelt