29.09.2016

... als Einzel- und Teamwettbewerb mit dem "Mega-Spaß-Faktor"…
Diese Einschätzung auf der Homepage von 5sports können wir nach den sportlichen Stunden am Montag unterschreiben und bestätigen!

Aber was genau ist eigentlich das Besondere an diesem sportlichen Wettbewerb?
Nun, es geht um einen Sportparcours mit einem computergesteuerten Lichtschrankensystem und dem Zielwerfen auf einen Basketballkorb. Mit dem Sportparcours werden mit Lichtschranken fünf sportliche Werte gemessen. Jede Schülerin, jeder Schüler läuft den Parcours so schnell wie möglich, entweder links oder rechts herum und wirft an der Wende auf einen Basketballkorb. Dabei registrieren zwei Lichtschranken fünf verschiedene Zeiten.

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      Aufbau des Parcours        Ablaufdarstellung        Protokoll-Bon

Ein Ampelsignal von Rot auf Grün signalisiert den Start und entscheidet, ob rechts oder links gestartet wird. Es erfolgt ein Sprint zum Parcoursende, wo man einen Basketball aus einem roten Kegel aufnimmt und diesen von der Markierung auf den Korb wirft. Trifft der Ball, kann man unmittelbar den Slalomrücklauf antreten, verfehlt er, muss man vor dem Rücklauf den Ball wieder in den Kegel legen und verliert hierdurch Zeit. Auf dem gesamten Parcours werden mittels Lichtschrankentechnik die Zeiten gemessen.

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Soviel zur Theorie… die praktische Umsetzung der Erklärungen und Tipps durch die drei sehr engagierten Teamer von 5sports zeigte dann schnell, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur sehr motiviert ihre Läufe angingen, sondern ihre Leistung auch von Lauf zu Lauf steigern konnten. Dies wurde jedem Teilnehmer auch auf dem persönlichen Protokoll-Bon bestätigt, der die einzelnen Zeiten beinhaltete und somit zur regen Datenanalyse motivierte!
Neben dem Ziel, die persönliche Bestzeit zu verbessern, bestand eine weitere Herausforderung darin, eine von den Teamern vorgegebene Laufzeit exakt zu treffen. Die hierbei erfolgreichen Schülerinnen und Schüler erhielten dafür dann kleine Präsente (z. B. USB-Stick).

Da der Wettbewerb auch in diesem Jahr niedersachsenweit in den Schulen ausgetragen wird, versuchten einige hochmotivierte Schülerinnen und Schüler sich in der landesweiten Rangliste möglichst weit oben zu platzieren. Dies gelang ihnen äußerst erfolgreich:
Neben all den in den Ranglisten sichtbaren Top-Leistungen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nordhorn müssen die Laufzeiten von Klara Behrendt (aktuell Platz 3, zeitgleich mit der Zweitplatzierten) und von Christopher Hölscher besonders gewürdigt werden! Seine Zeit wurde seit Bestehen des Wettbewerbs nur noch von einem weiteren Schüler erreicht – Christopher hält also (gemeinsam mit Tim von der BBS Bersenbrück) den inoffiziellen „5sports-Weltrekord“!

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Michael Pöppelmann

Unter dieser Überschrift berichten die GN vom 31.08.16 über den "Sponsorentag - wir für Afrika". Erst seit kurzem steht fest, wie viel Geld durch den sportlichen Einsatz der Schülerinnen und Schülern und natürlich durch das fleißige Einwerben von Sponsorengeldern zusammengkommen ist - es ist eine stattliche Summe! Vielen Dank für das Engagement!

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Im Rahmen einer privaten Afrika-Reise hat die ehemalige Schulleiterin des Gymnasiums Nordhorn Monika Woltmann der Partnerschule in der Nähe von Lushoto (Tansania) die herzlichen Grüße unserer Schule überbracht. Frau Woltmann nutzte die Gelegenheit auch, im Auftrag unseres Gymnasiums vom Sponsorentag im Juni zu berichten:

Andreas Langlet

"Heute um 9 Uhr sind wir zur Schule gestartet. Die Damen alle mit Röcken. Muss sein. Ich konnte meinen Atem sehen, so kalt war es zunächst. Die Fahrt dauert 50 Minuten. Die letzten 8 km einspurige Gebirgspiste.

In der Schule wartete man schon auf uns. Wir wurden herzlichst mit Umarmung begrüsst. Nach einem Imbiss ging es zum Gottesdienst. Reina, unsere Pastorin hatte für einen kurzen Beitrag einen Psalm ausgesucht und ein paar Worte überlegt. Beeindruckend war der Chorgesang. Die Schüler haben ein unglaubliches Stimmvolumen. Wir konnten 3 Lieder in Suaheli mitsingen, da wir die Melodie kannten und die Aussprache relativ leicht ist. Nach dem Gottesdienst habe ich vor den Schülern und anwesenden Lehrern erzählt, was sich  seit unserem letzten Besuch in Sachen Partnerschaft ereignet hat und ich habe noch einmal die Wichtigkeit und die Ziele der Partnerschaft erläutert. Dann beschrieb ich Ihnen, wie der Sponsorentag verlief und habe dabei betont, dass sich unsere Schüler und Lehrer persönlich mit einer sportlichen Leistung für Bangala engagieren mussten und mit wieviel Eifer das geschah.  Die erreichte Summe von 12000€ ist auch für uns phänomenal, dort fast unfassbar. Ich habe Papierbilder vom Sponsorentag mitgebracht. Die Schulleiterin und Lehrer waren begeistert. Man sah auf den Bildern, wie gross das Engagement und wie fröhlich die Stimmung waren. Die Bangalaschüler werden die Bilder in den nächsten Tagen sehen können. Ich habe die Grüsse von Herrn Langlet und der Schule übermittelt und verdeutlicht, dass der neue Schulleiter, Kollegium, Schüler und Lehrer die Partnerschaft weiterhin unterstützen. Auch ich möchte mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

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Anschliessend habe ich im Zimmer der Schulleiterin die Geschenke der Schule und unsere Privatgeschenke überreicht. Ob der mitgebrachte Beamer den Flug lebend überstanden hat, wissen wir noch nicht. Er stiess auf höchtes Interesse. Man hofft wirklich, bald Strom zu haben. Die Bücher und Atlanten lösten Begeisterung aus, besonders beim Erdkundelehrer.

Uns wurde immer wieder versichert, dass Schüler und Lehrer aus Bangala sich gar nicht genug bei unseren Schülern, Lehrern und Eltern bedanken können. Die Freude ist riesig. Die Schule möchte mit dem Geld den seit 20 Jahren unvollendeten Rohbau des Jungenschlafsaals voranbringen. Im Moment können nicht genug Jungen aufgenommen werden, weil der Platz fehlt. Mehr Schüler zu haben bedeutet aber auch, mehr Geld für Material und Austattung. Wir haben noch in der Schule gegessen. Inzwischen schien die Sonne und wir sind noch durch die Anlage gegangen und haben die friedliche Wochenendstimmung genossen. Natürlich wurde auch irgendwo musiziert. Dann bekamen wir noch Geschenke für unsere Schule, aber die verrate ich nicht. Im nächsten Jahr möchten sie mit einer kleinen Delegation kommen. Der Erdkundelehrer möchte unbedingt mit. Der Abschied war herzlich.

Auf dem Weg ins Tal wurden wir abgefangen. Irgendjemand aus der Bischofsverwaltung hatte einen Besuch der in der Nachbarschaft liegenden Bibelschule veranlasst. Ein armer Mann stand seit einer Stunde am Wegesrand, um uns zu erwischen. Wieder riesige Herzlichkeit. Ein Chor sang für uns. Wieder unglaublich talentierte Stimmen. Wir revanchierten uns mit einem Lied, das wir schon in der Serengeti geübt hatten. Man zeigte uns die gesamte von Deutschen gebaute Anlage. Es dauerte, aber man war stolz darauf. Sie hatten gern gewartet. Nach ca. 70 Minuten ging es endgültig den Berg herunter. Erasto brauchte die volle Konzentration. Alpine Verhältnisse, nur mit Piste statt Strasse.

Kurz vor Lushoto trafen wir den ehemaligen stellvertretenden Bischof, bei dem wir letztes Jahr im Haus als Gäste waren. Er wird uns wahrscheinlich für morgen früh einen Begleiter schicken. Mal gespannt. Unser Paar kämpt mit fehlendem Wasser im Zimmer. Sie werden wohl ungewaschen ins Bett gehen müssen. Der gesamte 1. Stock ist betroffen. Ich habe an diesem Abend Glück."

Monika Woltmann

Félicitacions! - ¡Enhorabuena! - Herzlichen Glückwunsch zum Sprachzertifikat!

Wie schon in den vergangenen Jahren haben auch in diesem Jahr Französisch- und Spanischschüler erfolgreich an außerschulischen Zertifikatsprüfungen teilgenommen. Am vergangenen Freitag erhielten sie ihre Zertifikate, die ihnen ein Französisch- bzw. Spanischniveau auf B1-Niveau bestätigten. Eine hervorragende Leistung wurde dabei Sophie Emmler (nun Jahrgang 10) bescheinigt. Sophie erhielt das seltene Sobresaliente, d.h. Sehr gut, für ihre Leistungen in der spanischen Sprache. Abgenommen wurden die Prüfungen für Französisch (DELE) und Spanisch (telc) von Dozenten der VHS, dem Kooperationspartner unserer Schule.

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Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts):
In der ersten Reihe sitzen Annica Eilermann (Spanisch), Luisa Kües (Spanisch), Tobias Borowski (Französisch), Sylvia Petrik (Französisch). In der zweiten Reihe von links nach rechts sind Sophie Emmler (Spanisch), Johanna Busmann (Spanisch), Hanna Meiners (Spanisch), Florian Berning (Spanisch), Klara Behrendt (Französisch), Anna Oskamp (Französisch).
Nicht auf dem Foto sind Hannes Hensen (Spanisch), Hannah Alferink (Spanisch) und Fynn Eggers (Französisch).

Kirsten Rigterink

Am Sonntag, dem 14.08.16, war es am Tag der offenen Tür zu besichtigen, das neue Hallenbad Delfinoh. Nach dem Brand des alten Hallenbades vor drei Jahren steht Nordhorn damit ein neues, architektonisch ansprechendes Schwimmbad zur Verfügung. Das ist nicht nur für Nordhorn ein wichtiges Ereignis, auch für unsere Schule geht die Zeit der langen Fahrten zu abgelegen Schwimmstätten zu Ende.

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Die innenarchitektonische Gestaltung folgt einem durchgehenden Konzept - das Bad wirkt hell und freundlich. In einer Woche wird es dann eröffnet. Nachdem wir so lange gewartet haben, schaffen wir diese Woche auch noch.

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