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Insa Rigterink – Siegerin des Regionalfinales der Sekundarstufe I von „Jugend debattiert“

In Bramsche traten am 03.02.16 insgesamt 24 Schüler im Regionalwettbewerb gegeneinander an und diskutierten jeweils 24 Minuten zu sechs Themen.

„Soll ein Mindestgewicht für Models festgelegt werden?“ oder „Soll bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden?“ Diese Fragen wurden (im Finale) im St. Martin Gemeindehaus in Bramsche am Dienstagvormittag eifrig debattiert. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen des Regionalbezirks Ankum-Bersenbrück (Gymnasium Noh, Evangelisches Gymnasium Noh, Greselius Gymnasium Bramsche, Gymnasium Bersenbrück und Oberschule Ankum) von „Jugend debattiert“.

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24 Minuten Pro und Kontra
Insa Rigterink (Gymnasium Nordhorn) und Malin Bönemann (Evangelisches Gymnasium Nordhorn) diskutierten u.a. in der Finaldebatte der Sekundarstufe I über die Model-Frage. In 24 Minuten wurden Pro und Kontra-Argumente ausgetauscht. Während die Befürworter eines Mindestgewichts für Models vor allem gesundheitliche Risiken von Untergewichtigkeit anführten, argumentierten die Gegner mit der künstlerischen Freiheit der Mode. Die individuelle Freiheit bei der Entscheidung war für beide Seiten ein Thema: Die Pro-Seite sieht sie durch ein Mindestgewicht nicht gefährdet, die Kontra-Seite befürchtet bei dem vorgeschlagenen Mindestgewicht, dass auch weitere Bereiche des privaten Bereiches von Individuen eingeschränkt werden würden.

Vier Schüler des Greselius Gymnasiums Bramsche debattierten über die Frage, ob bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden sollte. Während die Kontra-Seite darauf verweist, dass es Probleme bei der Umsetzung der Maßnahme geben kann, sehen die Befürworter der Umsetzung den Vorteil, dass dadurch die Wahlbeteiligung gesteigert wird und sich der (finanzielle) Aufwand einer solchen Änderung lohne.

Für das Gymnasium Nordhorn nahmen Insa Rigterink, Sven ter Stal, Sylvia Petrik und Jannek Prinz an der Regionaldebatte teil. Das Regionalfinale der Sekundarstufe I von „Jugend debattiert“ hat Insa Rigterink (Gymnasium Nordhorn) gewonnen. Damit qualifiziert sie sich für die Landesebene Niedersachsen und darf als Belohnung an einem Rhetorikseminar teilnehmen. Wir wünschen Insa viel Glück für die weiteren Ebenen von „Jugend debattiert“ und hoffen weiter auf gute und erfolgreiche Repräsentation der Region Ankum-Bersenbrück, der Grafschaft Bentheim und des Gymnasium Nordhorn. Der Landeswettbewerb findet am 1. März in Hannover statt.

Cem Pala

Verabschiedung in den Ruhestand

Nach über 40 Jahren beendete Studienrat Wilfried Scholten seine Tätigkeit als Lehrer für Deutsch und Politik am Gymnasium Nordhorn und trat in den verdienten Ruhestand.

Am 26. Januar wurde Wilfried Scholten vom Stellvertretenden Schulleiter Wolfgang Krämer im Anschluss an die Gesamtkonferenz in der Aula seiner Schule, die er bereits als Schüler besucht hatte, verabschiedet und erhielt aus dessen Händen die Pensionierungsurkunde des Landes Niedersachsen. In einer sehr persönlichen Ansprache würdigte der Stellvertretende Schulleiter Wilfried Scholtens Wirken und seine Verdienste. So sei er immer ein Lehrer gewesen, der den persönlichen Kontakt mit Kollegen und Schülern gesucht und gepflegt habe. Klassenfahrten, etwa mit einem Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern, und den Politikunterricht habe Wilfried Scholten immer genutzt, um Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, was der Satz im Grundgesetz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ für eine tiefgehende Bedeutung hat. In einer kurzen Biografie skizzierte Krämer den Werdegang seines Kollegen.

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Geprägt wurde Wilfried Scholten durch sein Studium in Frankfurt. Er studierte bei renommierten Sozialwissenschaftlern wie Iring Fetcher und lernte „Spontis“ wie den späteren Europaabgeordneten Daniel Cohn–Bendit näher kennen. Seine Parteimitgliedschaft bei den Grünen, seine Lehrertätigkeit an der Orientierungsstufe in Nordhorn-Deegfeld ließen W. Scholten zu der Überzeugung kommen, dass Schule gemeinschaftsbildend wirken muss, dass sie insbesondere die Bildung von sozial Schwächeren fördern muss, damit es weniger Bildungsverlierer gibt. Diese Überzeugung hätten Kollegen und Schüler bei Wilfried Scholten immer gespürt und schätzen gelernt. Mit dem Hinweis „Die Schulform des Gymnasiums kann auch in Zukunft gut solche Lehrer gebrauchen, die sich so positionieren wie Sie“ würdigte Krämer abschließend Wilfried Scholtens langjährige Tätigkeit als Kollege und Lehrer, bevor er ihm alles Gute für die Zukunft wünschte. Die gewonnene freie Zeit als Pensionär will Wilfried Scholten seiner Familie, der Liebe zur Musik und dem Reisen widmen. Für den Anfang schenkten ihm die Kolleginnen und Kollegen eine Bahnfahrkarte nach Frankfurt, eine Eintrittskarte für die Oper dort und eine Sitzplatzkarte für ein Spiel seiner geliebten Frankfurter Eintracht.

Wolfgang Krämer

Wir begrüßen die Schülerinnen und Schüler undannefrank die Lehrerinnen und Lehrer der Anne-Frank-Schule, die heute (Dienstag, 2.2.16) mit dem Unterricht in den neuen Räumen im dritten Stock des Hauptgebäudes beginnen.


Herzlich willkommen!

Heute erhielt unser neuer Schulleiter, Herr Andreas Langlet, in der großen Pause von Dezernent Bert Märkl (Landesschulbehörde Osnabrück) seine Ernennungsurkunde. Herr Märkl skizzierte kurz den beruflichen Werdegang von Herrn Langlet, der Personalrat überreichte ein Begrüßungsgeschenk. 

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Anschließend stellte er sich dem Kollegium kurz vor und erläuterte erste Grundsätze seiner Arbeit. Wir gratulieren herzlich - und sind gespannt ...