In einem spannenden und sehr lebhaft vorgetragenen Vortrag gab Stefan Both am 14.07.15 in der Aula für die Schüler der Klassen 10 und den Informatikkurs in der Q12 einen Abriss der Geschichte der elektronischen Datenverarbeitung von der Lochkarte bis zum PC von heute. Dauerte die Auswertung der amerikanische Volkszählung früher mehrere Jahre, so genügten 1890 ein paar Monate – inzwischen hatte der Ingenieur Hollerith die Lochkarte erfunden, auf der Informationen durch gestanzte oder eben nicht gestanzte Löscher kodiert wurden und mit Hilfe dieser Lochkarten war erstmals eine Art automatisierter Datenverarbeitung möglich. Aus der Firma Holleriths ging IBM hervor, ein (Welt-)Konzern, der seine Großrechner wie Hollerith seine Lochkartenmaschinen, nicht verkaufte, sondern nur vermietete und heute ist jeder Desktop PC IBM kompatibel, aber IBM verkauft keine PCs mehr.

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Wie es dazu kam, erzählte Both in einem anschaulichen Durchgang durch mehr als 50 Jahre Computergeschichte. Dabei traten Akteure auf, die heute kaum noch jemand kennt und die doch einmal den Weltmarkt beherrschten. Es war ein Kampf voller Innovationen und Intrigen, ein Kampf auch von Männern (und wenigen Frauen), die in Freundschaft verbunden, sich mit ihren jeweiligen Erfindungen zusammentaten und dabei System schufen, die dem späteren IBM-PC weit voraus waren. Aber auch von Männern, die andern zu schaden versuchten, wo es nur ging und in Kauf nahmen, dass gute Produkte untergingen, wenn mit ihnen nur ein verhasster Gegner von der Bildfläche verschwand. Was Both erzählte und in schnellen Bildern verdeutlichte, mutet wie ein dunkles Kapitel  einer Art Evolutionsgeschichte an, in der nicht das beste, sondern das schlechteste System überlebte, weil seine Protagonisten (IBM und Bill Gates) zur rechten Zeit am rechten Ort waren, die richtigen Entscheidungen trafen und vor dem "Kopieren" geistigen Eigentums nicht zurückschreckten.

Jedenfalls wurde deutlich, dass die heutige PC-Technologie zwei sehr verschiedenartige Wurzeln hat, die immer noch das Geschehen bestimmen: Datenverarbeitung (Hollerith) und Videospiele. Erst der PC als Spielgerät machte es zu einem massentauglichen Gerät.

Einige System aus der Vorgeschichte dieses Zweiges der Entwicklung hatte Both im Voraum aufgebaut. Atatri, Amiga, Commodore und alte Apple-Geräte wirken mit ihrer groben Auflösung und den Diskettenaufwerken (5 ½ Zoll!) wie Fossile – und doch leben Sie noch und Spiele können immer noch auf ihnen gespielt werden. Dank Menschen wie Stefan Both, die sich nicht nur für die „Geschichte“ der Computertechnik interessieren, sondern auch für die Hardware in dieser Geschichte und die aus Liebe zu den alten Geräten, „die noch eine Seele hatten“ für ihr Überleben sorgen.

Es war ein spannender und kurzweiliger Vortrag, dessen reicher Inhalt hier nur in gröbsten Umrissen wiedergegeben werden konnte.

Georg Schöffel

Dieses Jahr jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August zum 70. Mal. Anlässlich dieser Jahrestage gibt es im Rathaus der Stadt Nordhorn eine Wanderausstellung, die der Politik LK der Q 1/2 und die Politik AG des Gymnasiums Nordhorn zusammen mit Herrn Beckmannshagen am Dienstag den 14.07.2015 besuchten.

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Die Ausstellung bestand aus 17  Bildern, die im Flur des ersten Stockwerkes des Rathauses in Nordhorn installiert sind, Diese Bilder zeigen in Form von Fotos und leicht verständlichen Texten die verheerenden Auswirkungen, die die Atombomben auf die Bevölkerung, die Städte und auch deren Umkreise hatten.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch gab es im Rathaus eine Informations- und Diskussionsrunde mit dem politischen Redakteur Herrn Tobias Damjanov, der dafür angereist war und uns souverän die Geschichte der Atombombe sowie die verheerenden Auswirkungen schildern konnte.

Doch der Vortrag behandelte nicht nur die Atombombe, mit der sich die Ausstellung befasste, sondern auch einen sehr breiten Überblick über andere Waffentechniken sowie deren Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte. So erwähnte der Dozent die Neutronenwaffe, die durch ihre besondere Eigenschaften Menschen töten könne, aber die Gebäude verschone. Der Referent war der Meinung, dass mit der Erfindung und dem ersten Test der Atombombe ein neues Zeitalter angebrochen ist.

Was uns alle sehr beeindruckte, war die sehr hohe Summe, die einige Länder in Waffen und Militär in Gegenwart und Zukunft investieren, insbesondere die USA. Aber auch die Zahl von derzeit ca. 17000 nuklearen Sprengköpfen ist beängstigend und absurd, da die Welt mehrfach zerstört werden kann. Die für den Vortrag eingeplante Zeit von knapp 90 Minuten reichte nicht annähernd aus. Im Anschluss an den Vortrag wurden Herrn Damjanov noch einige Fragen zu dem Thema gestellt, unter anderem die Frage, wie er die Ausrüstung des deutschen Militärs sehe bzw. ob er der Meinung sei, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern gut gerüstet seien. Diese Frage beantwortete er mit der Aussage, dass er denke, dass mehr finanzielle Mittel in friedliche Konfliktlösungen investiert werden müssten, damit ein weltweiter Frieden gewährleistet sei.

Alles in allem waren die Ausstellung und der Vortrag sehr informativ und empfehlenswert, wenn auch leider die Zeit etwas knapp war. Das Thema hinterlässt nachdenkliche Schüler, dich sich mit dem Thema noch weiter beschäftigen werden.

Julia  Henkenborg  / Peter Beckmannshagen

Am 08.07.2015 sind die Kurse auf erhöhtem Niveau der naturwissenschaftlichen Fächer unserer Schule zur Ideen-Expo nach Hannover gefahren.

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Aussteller aus ganz Niedersachsen stellten ihre Entwicklungen im Bereich Forschung und Technik vor. Unter diesn Ausstellern waren auch zwei unserer Abiturienten, Jonathan Wandscheer und Hanno Kappen, die einen Stand vom „Roberta Regiozentrum Hannover“ betreuten. Sie präsentierten Roboter, die sie so programmiert hatten, dass sie per eingebauter Videokameras in der Lage waren, Bälle in ein Tor zu schießen.

Aber auch an allen anderen Ständen konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler über berufliche Perspektiven in der Industrie informieren.

Matthias Dornbusch

Kurz vor den Sommerferien fanden sich im Forum des Burggymnasiums Bad Bentheim erstmals Mitglieder Grafschafter und Lingener Schulorchester zu einem vielfältig besetzten großen Ensemble zusammen, um einen Tag lang miteinander zu proben und das Erarbeitete am Abend in einem kleinen Konzert zu präsentieren.

Es gab ein buntes Programm: Barockes, Klassisches, Jazziges, Lateinamerikanisches, Pop und viel Filmmusik. Alle waren mit viel Spaß und großem Einsatz bei der Sache. Die Energiereserven waren offensichtlich trotz des unmittelbar bevorstehenden Schuljahresendes noch nicht erschöpft.

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Einig waren sich die Beteiligten in dem Wunsch, dieses Treffen im nächsten Jahr zu wiederholen.

Dorothea Leutenantsmeyer

Zwei Silbermedaillen bei den Landesmeisterschaften für die Schwimmer des Gymnasiums Nordhorn

Beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Hannover war das Gymnasium Nordhorn mit 3 Schwimmmannschaften vertreten. Die Mädchen der Wettkampfklasse 3 konnten die Gesamtzeit der Bezirksmeisterschaften wiederholen.  Wegen einer Disqualifikation verlor die Mannschaft leider den 3.Platz.

Zur Mannschaft gehören: Katharina Alsmeier, Melina Beckemper, Alina Bohlen, Hanna Duhn, Kira Feußner, Denise Kronemeyer, Fenna Popp, Anna Portheine und Maria Segbers.

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Die Jungen (Wettkampfklasse 2) mussten zwei Ausfälle verkraften. Die Mannschaft der Partnerschule des Sportinternats, das Humboldt-Gymnasium, war nicht zu schlagen, aber eine geschlossene Mannschaftsleistung ließ das Nordhorner Team auf dem 2.Platz landen. Silbermedaillengewinner wurden: Lukas Portheine,  Jonas Hirsch, Tim Feitsma,  Lars Wollschläger, Milan Monse, Markus Burghard, Quirin Schiphorst und Jan Vogelsang.

Auch die Mädchen der Wettkampfklasse 2 konnten ihre Leistungen des Bezirksentscheids bestätigen. Der Landesvizemeister ist der Lohn. Höhepunkt des Wettkampfes war der Sieg der 8 x 50 m-Freistilstaffel. Der Gesamtsieger, das Gymnasium Himmelsthür aus Hildesheim, wurde auf den letzten Metern niedergerungen. Mit zwei Silbermedaillen ist das Gymnasium Nordhorn die erfolgreichste Schule des Bezirks Weser-Ems.

Das Gymnasium vertraten: Marina Burghard, Maren Deters, Lea Eberhard,  Pia Harmsen, Anna-Lena Martin, Birte Mundt, Neele Punt, Clara Schiphorst und Maxine Vischer.

Jens Schiphorst