Das Internet ist mit seinen Angeboten wie Facebook oder WhatsApp ein fester Bestandteil der mo-dernen Kommunikation geworden. Neben den Vorteilen des Internets birgt es aber auch Gefahren bei der Nutzung. Der ständige Begleiter, das Smartphone, ermöglicht Kindern und Jugendlichen nicht nur den jederzeitigen (unkontrollierten) Zugang zum Internet, sondern ist für diese Zielgruppe oftmals auch Tatmittel zugleich.

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Polizeihauptkommissar Peter Siebert vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Ems-land/Grafschaft Bentheim (Lingen) gab den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs im Rahmen des etablierten Internet-Konzeptes am Gymnasiums Nordhorn einen interessanten Überblick über die Sozialen Netzwerke und informierte die Klassen an vier Vormittagen ausführlich insbesondere über die resultierenden Gefahren wie Cybergrooming, Cybermobbing und Sexting.

Ein herzliches Dankeschön dafür an Herrn Siebert.

Lars Schoppmann

Schüler, Eltern und Lehrer vom Gymnasium Nordhorn engagieren sich in der Flüchtlingshilfe in der Kreissporthalle

Was in den Herbstferien langsam anfing, bleibt nicht nur erhalten, sondern entwickelt sich zusehends weiter: Seit Flüchtlinge auch in Nordhorn in Turnhallen untergebracht sind und dort versorgt werden, packen Schüler, Eltern und Lehrer unserer Schule tatkräftig mit an. Mittlerweile helfen neben einigen Eltern und Lehrern vor allem über 60 Schüler aus den verschiedensten Jahrgängen ehrenamtlich bei der Ausgabe der drei täglichen Mahlzeiten in der Kreissporthalle bzw. der Cafeteria der Berufsbildenden Schulen, die vom DRK und Mahlzeit (Lebenshilfe) organisiert wird.

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Dabei ist alles unkompliziert geregelt und es bringt sich jeder so oft ein wie er kann und möchte. Auch deshalb sind alle mit viel Engagement und Freude dabei. Vor allem auch durch den unermüdlichen Einsatz von unserer Lehrerin Heike Späthe, die nach den Ferien nicht nur in der Schule von ihren Erlebnissen in der Kreissporthalle berichtete, sondern Schüler und Lehrer des Gymnasiums Nordhorn vor Ort schnell und unkompliziert einweist, funktioniert die Koordination zwischen Mahlzeit und dem Gymnasium problemlos.
So ist nach dem Ende der Herbstferien auch die Hilfsbereitschaft insbesondere der Schüler nicht zurückgegangen, sondern hat sogar noch zugenommen. In einem Dankschreiben unseres Kooperationspartners  Lebenshilfe Nordhorn gGmbH an das Gymnasium Nordhorn wird die Bedeutung dieses ehrenamtlichen Engagements deutlich, denn dort wird betont, dass die Versorgung der Flüchtlinge in dieser Form ohne dieses große Engagement unserer Schüler, Eltern und Lehrer kaum möglich wäre.

Barbara Bornemann

 – Theater-Workshop 2015 präsentiert seine Ergebnisse

Am vergangenen Freitag stürmten die Teilnehmer des diesjährigen Theaterworkshops vom TPZ Lingen die Bühne unserer Schule. Sie stellten in der 4. Stunde die Ergebnisse ihres Workshops den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7, 8 und 9 vor. Zusammen mit Theaterbegeisterten der Mosaik-Schule aus Münster und der Gesamtschule Emsland aus Lingen haben Teilnehmer unserer Theater-AG drei Tage im Kloster Frenswegen verbracht und unter der Leitung von Theaterpädagogen des TPZ neue Bühnen- und Theatererfahrungen gemacht sowie drei Stücke vorbereitet.

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Maya Frost, Marlene Wenderoth, Katharina Munk, Insa Rigterink, Milan Kip, Anika Schumann, Rebecca Engel, Laura Schneider, Anne-Roos Lieven, Michael Bertram (es fehlt Mailin Asbeck).

Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap von der 5. bis zur 12. Klasse arbeiteten zusammen und ihre Ergebnisse konnten sich sehen lassen. So präsentierten sie im ersten Stück die sehr spezielle Sprechstunde bei den Doktoren Dr. Dr. Dr. med und Professor Dr. med. Frau Ziege, ihre Arzthelferin, führte Superhelden mit Problemen ins Behandlungszimmer. Hier konnte James Bond von seinem Misstrauen geheilt werden, Darth Vader bekam eine neue Batterie in seinen Stimmensimulator, Dracula ein neues Gebiss und Jo?er und Batman konnten sich endlich zu ihrer Freundschaft bekennen. Das zweite Stück zeigte die Datenkralle des allgegenwärtigen Internets, das uns durch verführerische Angebote wie Beauty-Tutorials, die Such- und Antwortfunktionen von Google und das Kommunikationsangebot von Facebook gefangen nimmt. Die jungen Spieler machten dabei deutlich, dass sie sich dieser Gefangenschaft widersetzen möchten, denn sie schlugen die Datenkralle mit dem Volkslied Die Gedanken sind frei in die Flucht. Zuletzt brachten die Darsteller ein mehrszeniges Stück auf die Bühne, das das Medium Fernsehen kritisch betrachtet. Sie zeigten, wie sich die jungen Zuschauer in ein Programm für Ältere hineinzappen. Dabei wird das Fernsehen lebendig und die üblen Figuren verschlingen schließlich die Kinder.
Die Darstellungsfreude war allen Anwesenden anzumerken und so konnte auch das Malheur am Ende, das dem Lampenfieber geschuldet war, mit Humor genommen werden. Nach drei Tagen Theater kehrten sie anschließend wieder in ihre Familien und Schulen zurück.

Herzlichen Dank dem TPZ Lingen für die tolle Arbeit!
Herzlichen Dank, Inga Brookmann, dass sie die Stücke an unsere Schule gebracht hat!
Herzlichen Dank allen Schauspielern, ganz besonders aber unseren eigenen, dass ihr für unsere Schule gespielt habt!

Kirsten Rigterink

Wir sind bestürzt über das Attentat in Paris, das auch unserem Weg zu leben galt. Im Angedenken an die vielen toten jungen Menschen setzen wir uns ein für Demokratie, Frieden und Toleranz.

symbol paris

Am Mittwoch (11.11.15) waren die Erdkundekurse Q34 von Frau Meyer, Herrn Krallmann und Herrn Vrielmann auf der Exkursion „Strukturwandel“ im Ruhrgebiet. Begleitet von zwei netten Begleiterinnen vom Regionalverband Ruhrgebiet besuchten wir die folgenden Stationen:

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das Stadtentwicklungsprojekt „Krupp-Gürtel“ in Essen, den Tetraeder in Bottrop, die Neue Mitte Oberhausen und den Landschaftspark Duisburg-Nord. Gerade für uns als Grafschafter war es beeindruckend, die Dimensionen und großen Veränderungen in dem fünf Millionen Menschen großen Ballungsraum Ruhrgebiet einmal live vor Ort erleben zu dürfen. An dieser Stelle geht auch ein großes Dankeschön für die Unterstützung an den Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn.

Stefan Vrielmann