Am kommenden Montag, dem 25.1. wird unsere Schulleiterin, Frau Woltmann, feierlich verabschiedet. Deswegen endet der Unterricht für alle Lerngruppen nach der dritten Stunde.

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Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, die an diesem Tag betreut werden müssen, mögen sich bitte bis Donnerstag im Sekretariat melden.

Wie sieht es in Sachen „Klimaschutz“ in unserer Schule aus und wie können wir eine klimafreundliche Schule gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Maximilian Wotschke, Kira Meyer, Anna-Lena Martin und Luca Richter in einem fünftägigen Seminar in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg.

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Dabei spürten die vier, gerüstet mit Arbeitsanleitungen und Checklisten, Energieverschwender in unserer Schule auf und dokumentierten diese. Anschließend analysierten die Schüler/innen die Ergebnisse des Klimachecks und legten erste Handlungsschritte zur Umsetzung von Verbesserungen fest. Allerdings mussten wir feststellen wie komplex die Aufgaben aufgrund der Größe unserer Schule sind. Im 2. Halbjahr möchten wir weiter am Klimaschutz in unserer Schule arbeiten. 

Bedanken möchte ich mich beim Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn für die große Unterstützung.

Stefan Vrielmann

Ein Nachtrag zum Tag der offenen Tür am Gymnasium Nordhorn

Schon längere Zeit vor dem Tag der offenen Tür Anfang Dezember hatten sich Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter des Gymnasiums Nordhorn darauf geeinigt, in diesem Jahr die Nordhorner Tafel zu unterstützen. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen bedürftigen Menschen, die bei uns in der Grafschaft leben, zu helfen – und das unabhängig davon, welche Hautfarbe man hat, aus welchem Grund man bedürftig geworden ist, wie man politisch wählt, welches Geschlecht oder Alter man hat oder welche Staatsangehörigkeit vorliegt. Wichtig ist allein, dass der Bedürftige einen offiziellen Berechtigungsschein vorweisen kann.

Deshalb wurden in den letzten Monaten auch verstärkt Flüchtlinge unterstützt. Die Zahl der regelmäßig kommenden Bedürftigen hat sich dadurch in Nordhorn, Wietmarschen und Schüttorf fast verdoppelt. Damit die Tafel finanziell nicht überfordert wird, werden zusätzliche Spenden gesammelt. Das rief unsere Schule auf den Plan.

Immerhin 1000 Euro konnten vor den Weihnachtsferien feierlich überreicht werden (in diesem Artikel gibt es auch Bilder).

Diese Summe kam zustande, weil viele Eltern selbstgebackenen Kuchen gestiftet und im Mensa-Cafe verkauft hatten, dazu wurden von Schülern am Tag der offenen Tür verschiedene lukrative Stände angeboten. Frau Woltmann und Herr Krämer rundeten die Einnahmen dann zu dem dreistelligen Betrag auf.

Da gab es Weihnachtsschmuck, Vogelhäuser, Kalender, Backzutaten im dekorativen Glas und Marmelade zu kaufen. Daneben wurde geknobelt, gespielt, gerätselt und dekoriert. Auch für den Gaumen gab es diverse Freuden: Die Gäste konnten sich neben dem schon erwähnten Kuchen auch an heißen Waffeln, Keksen, Döner und Bratwürstchen erfreuen. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten!

Vertreter der Tafel bedankten sich sehr herzlich und verwiesen darauf, dass die Kuchenspenden der Eltern dem Verein gleich zwei Mal zugute kamen. Nachdem nämlich der Aktionstag unserer Schule offiziell für beendet erklärt worden war, konnte Herr Vox, der den Stand der Tafel in der Mensa betreut hatte, die übrig gebliebenen Kuchenstücke einpacken und nachmittags auf dem Weihnachtsmarkt in der Blanke verkaufen. Auch da sei das Selbstgebackene der Renner gewesen, so Herr Vox. Er erklärte außerdem, dass er neben der Spende besonders positiv empfunden habe, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Themas Bedürftigkeit in der Grafschaft mit viel Elan angenommen hätten.

Susanne Munk

Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft,

am  Tag der offenen Tür am 5. Dezember  haben wir nicht nur zahlreiche Besucher begrüßt  und nicht nur viele engagierte SchülerInnen, LehrerInnnen, Eltern und andere Miterbeiter gesehen, sondern  auch durch  diverse Einnahmen  1000, 00 € als Spende der Nordhorner Tafel übergeben können.
Diese  soziale Einrichtung und vor allem ihre Mitarbeiter  verdienen  unsere Anerkennung. Deswegen freuen wir uns, dass wir mit unserer Spende die Arbeit der Nordhorner Tafel auch finanziell unterstützen können.

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Der ansehnliche Spendenbetrag kam  durch Zuwendungen aus den Klassen 5 B, 5 D, 6 A,  7 A, 7 C,  9 E, von  der Bio-AG, der Schülervertretung,  durch den Verkauf von Kuchenspenden der Eltern, Einnahmen durch den Bratwurststand, der von  Herrn Büschers und seiner Familie, Frau Stähle und Frau Baum organisiert wurde,  und  andere Spenden zustande.

Allen, die zum Gelingen des Tags der offenen Tür  beigetragen haben und besonders den Spenderinnen und Spendern nochmals   großer Dank!

Euer/ Ihr
Wolfgang Krämer

Großer Beifall für abwechslungsreiches Konzert des Gymnasiums Nordhorn. Musikgruppen der Schule zauberten Weihnachtsstimmungen in die Altreformierte Kirche

Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Altreformierte Kirche, Stimmengewirr, unterschiedliche Töne verschiedener Instrumente und über hundert einheitlich gekleidete Schülerinnen und Schüler kündigten es an: das traditionelle Weihnachtskonzert des Gymnasiums Nordhorn.

Es dauerte nur wenige Sekunden, da hatten die sieben Jungen des neu zusammengestellten Knabenchores mit ihrer Eröffnung die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Mit „Christmas Lullaby“ von John Rutter zauberten sie zusammen mit der instrumentalen Begleitung ihrer Musiklehrer Heike Späthe und Jens Peitzmeier eine Vorweihnachtsstimmung in den großen Raum, die über das gesamte Konzert anhielt.

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Angetan waren die Zuhörer von den in elf Wochen erworbenen Fähigkeiten der Bläserklasse, die gleich drei Musikstücke , den Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Johan Sebastian Bach, Ludwig van Beethovens „ Ode an die Freude“ und Paul Lavenders „Majestic March“ lautstark zu Gehör brachte. Das Publikum quittierte die erstaunliche Leistung mit heftigem Applaus, sehr zur Freude der erstmals auftretenden jungen Musikerinnen und Musiker. Vergleichsweise routiniert wirkten die Mädchen und Jungen der Bläserklasse sechs. Tonsicher und klangvoll intonierten sie unter der Leitung von Heike Späthe eine von James Curnow arrangierte Fassung des „March Majestic“, Brian Connerys „Nurock“ und - besonders gelungen- Larry Moore`s „Pachelbels Christmas“.

Das aus fünfzehn älteren Schülerinnen und zwei Schülern bestehende Vokalensemble präsentierte klassische und Popmusik in Verbindung. Mehrstimmig, mit klaren Linien und einfühlsam von Jens Peitzmeier begleitet bot das Ensemble eine von Roger Emerson arrangierte Fassung von “Seasons of Love“ und vom selben Arrangeur den Klassiker „ You raise me up“. Für ihre sehr ansprechende Darbietung bekamen die Akteure zu Recht großen Applaus.

„Herbeieilen kann man hören“. Mit diesen Worten stimmte Dorothea Leutenantsmeyer das Publikum auf eines der beiden Stücke ein, die das inzwischen zu einem bemerkenswerten Klangkörper gewachsene Orchester zum Konzert beitrug. Es spielte zwei Sätze aus der Weihnachtssuite von Francois-Joseph Gossec und ermöglichte beim Vortrag von Mary Cohens „Winter Soundscapes“ eine akustische Teilnahme am brennenden Kaminfeuer, am Schneesturm und an der Entspannung danach im Wirtshaus. Das durch einige Lehrer verstärkte junge Orchester meisterte unter dem Dirigat von Dorothea Leutenantsmeyer die Herausforderung und wurde mit viel Beifall belohnt.

Die Blasorchester-AG und eine spontan zusammengestellte Lehrergruppe aus Sängern und Instrumentalisten sorgten danach für Heiterkeit und eine beschwingte Atmosphäre im Konzertsaal. Mit Steven Jablonskys „Transformers“ sowie Johnnie Vinsons „Christmas Swings“ brachte das von Peter Scholz formierte Blasorchester das Haus ins Swingen. Mit dem Ohrwurm „Rudolf the red nosed reindeer“, das die Lehrer mit Engagement präsentierten, erreichte die Stimmung einen weiteren Höhepunkt. Ein Großaufgebot an jungen Chorsängern und Sängerinnen erfreute die Zuhörer anschließend mit dem sehr eingängigen und vielstimmig vernehmbaren „Gold von den Sternen“ aus Sylvester Levays Musical „Mozart“ unter der Leitung von Kirsten Krings. Weihnachtliche Besinnlichkeit stellte sich ein, denn das Lied handelt von einem Vater, der seinen Sohn über alles liebt und ihn dennoch ziehen lässt, weil der Größeres vorhat.

Den Höhepunkt und den Abschluss des 90minütigen abwechslungsreichen Konzerts gestalteten der Unterstufenchor, der Rockpopchor, das Orchester und die Zuhörerinnen und Zuhörer gemeinsam. Nach Howard Blakes Geschichte vom „Snowman“ bildete eine von Daniel Kantor (geb. 1960) verwobene Komposition zweier Weihnachtslieder, die „Night of Silence“, den krönenden Abschluss eines Konzerts, bei dem das Publikum, alle Sänger und Instrumentalisten in das „Silent Night, holy Night“ mit einstimmten.

Das Publikum spendete am Ende noch einmal reichlich Beifall für das begeisternde Konzert. Schulleiterin Monika Woltmann, die das letzte Mal dem traditionellen Weihnachtskonzert ihrer Schule als Schulleiterin zuhörte, brachte ihre Freude zum Ausdruck, indem sie sich bei jeder beteiligten Musikgruppe im Einzelnen bedankte.

Wolfgang Krämer