1.   Verfahren/Termine

Ausgabe der Themen:                  Mi., 17.01.2018
Abgabe der Facharbeiten:          Fr.,  02.03.2018  (im Sek II-Büro bei Frau Stähle)

Für die Erstellung der Facharbeiten gelten folgende Regelungen (EB-VO-GO, Gesamtkonferenzbeschluss):

  • Die Facharbeit wird prinzipiell im 2. Kurssemester geschrieben. Nur in begründeten Ausnahmefällen (z.B. längerfristige Erkrankungen) kann sie in Einzelfällen im 3. Kurssemester angefertigt werden.
  • Die Themen der Facharbeit werden am Ende des 1. Kurssemesters durch die Fachlehrkräfte den Kursteilnehmern mitgeteilt. Der Termin wird vom Oberstufenkoordinator in Absprache mit den betroffenen Lehrkräften festgelegt. Eine vorgezogene Ausgabe der Themen ist aus Gründen der Gleichbehandlung nicht gestattet.
  • In speziellen Fällen (z. B. bei umfangreichen Datenerhebungen, biologischen Feldversuchen, etc.) darf von der obigen Terminvorgabe abgewichen werden. Die Sonderregelung ist vorab mit der Schulleitung abzusprechen. Bei einer Terminabweichung ist die zusätzliche Klausurbelastung zu berücksichtigen.
  • Die Facharbeit muss nach 6 Wochen Arbeitszeit fristgerecht in zweifacher Ausführungeine gedruckte und eine digitale Version (mit Namen, Thema und Jahr beschriftete/r CD oder  USB-Stick; Dateien als pdf- und Word/Openoffice-Dokument) - im Büro der Sekundarstufe II abgegeben werden.
  • Während der Arbeitsphase fallen die wöchentlichen Seminarfachstunden aus, stattdessen stehen die Lehrkräfte wöchentlich für zwei Stunden zur Beratung zur Verfügung. Spätestens nach der 3. Arbeitswoche ist von den Schüler/innen den Lehrkräften ein schriftlicher Gliederungsentwurf vorzulegen.
  • Eine Verlängerung der Arbeitszeit (z.B. längerfristige Erkrankung) kann nur durch den Schulleiter bewilligt werden, wenn ein ärztliches Attest vorliegt. Gibt es Gründe für eine Verlängerung, die vorhersehbar sind, muss vor dem offiziellen Beginn ein Verlängerungsantrag beim Schulleiter gestellt werden.
  • Das Thema der Facharbeit wird von der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer gestellt; die Facharbeit wird von ihr oder von ihm bewertet, stellt die schriftliche Leistungsüberprüfung in dem Schulhalbjahr dar und geht mit einem Anteil von 50% in die Gesamtbewertung des Schulhalbjahres ein.     
  • Die Facharbeit kann als Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt werden, wobei im Falle der Gruppenarbeit die Einzelleistung der Schülerin oder des Schülers klar ersichtlich sein muss.

2.   Allgemeines

2.1. Zeiteinteilung

Sie sollten sich von Anfang an einen klaren Zeitplan setzen, d.h. den Arbeits­aufwand richtig ein­schät­zen. Die Recherche, die Beschaffung von Literatur oder die Erstellung einer praktischen Arbeit usw. brauchen Zeit. (Es kann z.B. vier Wochen dauern, bis ein vorbestelltes Buch oder eine Fernleihe zur Verfügung stehen!) Das Tippen, Korrekturlesen, Layouten usw. sind grundsätzliche Zeit­faktoren, die man kontinuierlich leisten sollte, damit sie sich nicht aufstauen. Auch nachträgliche größere Um­ar­­beitungen sind sehr zeitaufwändig, weshalb eine gute Vorarbeit (s.u.) sinnvoll wäre!

2.1.1.   Die Arbeit sollte zwei Tage vor dem Abgabetermin fertig sein (um evtl. noch genügend Zeit für eine endgültige Schlusskorrektur zu haben)!

2.2. Materialbeschaffung

Um das Risiko unnötigen Stresses in der Schlussphase zu verringern, sollte das notwendige Material gleich zu Beginn besorgt werden. Dies gilt vor allem für die Bücher. Texte aus dem Internet sollte man sich gezielt ausdrucken oder, wenn sie maßgebliche Informationen enthalten, in eine gesonderte Datei kopieren. Nicht vergessen, eine Verlinkung bzw. genaue Quellenangabe abzuspeichern, da sonst später langes Suchen nötig wäre und ein Quellen­verweis (als Anmerkung und in der Quellenliste) nicht möglich ist! Zur Erinnerung: Wikipedia als zentrale oder gar ausschließliche Informationsquelle ist nicht zulässig! Generell sollten Informationen aus dem Internet auch durch andere ernsthafte Quellen verifiziert werden.

2.3. Organisation und Strukturierung der Arbeit

Beim Verfassen der Facharbeit sollten Sie ihr Material gut organisieren und es in eine logisch-zielgerichtete Abfolge bringen. (Eine reine Materialsammlung wäre unangemessen!)

Das heißt konkret:

2.3.1. Das Ihnen gestellte Thema ist zwar eingegrenzt, das heißt aber trotzdem, dass Sie eine eigene Fragestellung bzw. einen persönlichen Ansatz des Erkenntnisinteresses entwickeln müssen, durch die die Thematik erschlossen und wonach das Material gesichtet und bearbeitet wird.

2.3.2. Ferner ist es sinnvoll und notwendig sich frühzeitig eine übersichtliche Struktur (z.B. als Über­schriften der einzelnen Abschnitte) zu erstellen (siehe dazu 3.).

2.3.3. Vor dem eigentlichen Verfassen der Textabschnitte sollten erst Stichworte aufgeschrieben werden, da man dann besser abschätzen kann, was ausformuliert, was evtl. in die Anmerkungen oder was evtl. weggelassen werden kann.

2.3.4. Auf Sprachrichtigkeit ist zu achten! (Wenn das Textverarbeitungsprogramm Rechtschreibfehler anzeigt, dies nicht ignorieren, sondern besser noch im Duden nachschlagen!)

3. Zur Anlage der Arbeit

Folgende Struktur bietet sich generell an:

Titelblatt

  1. Inhaltsverzeichnis (siehe Punkt 4)
  2. Einleitung
    Abgrenzung des Themas und Beschreibung des eigenen Untersuchungs­ansatzes (Problemstellung), Nennung und Begründung der gewählten Arbeitsweisen und Methoden
  3. Ausführung (Hauptteil)
    evtl. kurze Darstellung des Forschungsstandes, vor allem aber differenzierte Erörterung des gestellten Problems, evtl. Aufzählung der offen geblie­benen Fragen
  4. Schluss
    evtl. eine ‚Zusammenfassung’ im Sinne eines Resümees, aber nicht als Paraphrase von bereits Dargelegtem, sondern als abschließende Überlegungen, Schlussfolgerungen über das gestell­te Thema hinaus, evtl. auch Reflexionen über das eigene Vorgehen und die angewandten Verfahren
  5. Anhang
    - Literatur- und Internetquellenverzeichnis,
    - evtl. Abbildungen,
    - Abbildungsverzeichnis
  6. (Künstlerische Resultate)
    Ergebnisse der praktisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit der gestellten Thematik

4.   Die Form der Arbeit

Die Arbeit ist mit Deckblatt, Gliederung, Anmerkungsapparat, Literatur- und Quellenverzeichnis zu  versehen:

  • in maschinenschriftlicher Anfertigung abzugeben;
  • 1 ½ - zeilig in Schrifttyp Times New Roman 12pt Blocksatz anzufertigen;
  • Ränder: 
    links: 2cm Heftungsrand, rechts: 5cm Korrekturrand
    oben: 2,5 cm, unten: 2cm mit Seitennummerierung
  • in einer Ausfertigung geheftet oder gebunden und digital (z.B. CD oder Stick) im Oberstufenbüro abzugeben;

Umfang der Facharbeit:

  • Einzelarbeit: bis zu 11 Seiten Text
  • Gruppenarbeit:  bis zu 22 Seiten Text bei 2 Bearbeitern, bis zu 33 Seiten Text bei 3 Bearbeitern

Deckblatt, Gliederung, Anhänge, Bilder, Skizzen, Grafiken und Tabellen werden bei der Berechnung der Seitenzahl nicht berücksichtigt. Überschreitet der Umfang der Facharbeit die oben angegebenen Seitenzahlen, so ist mit Punktabzügen zu rechnen. Unter Umständen kann die Arbeit sogar mit 00 Notenpunkten bewertet werden.

Das Thema der Facharbeit und die Benotung erscheinen auf dem Abiturzeugnis.

Bei einer Facharbeit, die einen künstlerisch-praktischen Schwerpunkt hat: Länge bis 5 Seiten Text (ohne Anhang)

Formale Kriterien:

  • Deckblatt mit folgenden Angaben: Gymnasium Nordhorn

                                                       Facharbeit im Seminarfach (Kürzel Lehrer)

                                                       Abgabetermin: ....................

                                                       Titel/Aufgabe

                                                       Name der Verfasserin/des Verfassers

  • Inhaltsverzeichnis und zugleich Gliederung der Arbeit mit arabischen Ziffern und abschließendem Punkt [1.   1.1.   1.1.1.  1.1.2.  1.2.   2.     usw.]
  • Anmerkungsapparat (Quellenbelege und Anmerkungen im Text durch hochgestellte, kleine Ziffern anführen/ Fußnoten am unteren Seitenrand oder zusammen am Ende des Textes)
  • Literatur- und Quellenverzeichnis (nach alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen der Autoren geordnet); Abbildungsverzeichnis (nach der Reihenfolge, mit Herkunftsangabe)
  • Versicherung der selbstständigen Erarbeitung:

„Hiermit versichere ich, dass ich die Arbeit selbstständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken oder dem Internet entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe.“

Nordhorn, den …                                                     Unterschrift

  • Veröffentlichungseinverständnis:

„Hiermit erkläre ich, dass ich damit einverstanden bin, wenn die von mir verfasste Facharbeit der schulinternen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.“

Nordhorn, den …                                                     Unterschrift

 Formen des Zitierens:

Das Zitieren von Büchern in Fußnoten[1]:

1 Holeczek, Bernhard: Timm Ulrichs (Niedersächsische Künstler der Gegenwart, Bd. 16, Neue Folge, hrsg. vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Braunschweig 1982, S. 22 f.

2 Vgl. ebd., S. 25.

also:

  • Verfasser bzw. Herausgeber (Hg.) als : Zuname, Vorname
  • Titel
  • Erscheinungsort und Erscheinungsjahr [falls nicht vermerkt, ist anzugeben: o. O. (ohne Ort), o. J. (ohne Jahr)]
  • Seitenzahl (bei konkretem Zitat oder inhaltlichem Bezug im Text )][2]

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Beispiel für einen Titel im Literaturverzeichnis:

- Ebermann, Ulrich W.: Die Welt der Dinge. Stillleben - Objekte - Installationen, Leipzig 2004.

Beispiele für das Zitieren von Aufsätzen aus Sammelwerken, Katalogen und Zeitschriften:

- Küchmeister, Klaus: Selbstbildnis. Der Dialog mit dem Spiegelbild, in: Kunst und Unterricht, Heft 245 , Seelze 2000, S. 13 f.

- Buntz, Herwig / Popp, Harald: Das Bild als Quelle. Historienbilder als Quellen im  Geschichtsunterricht, in: Altrichter, Helmut (Hg.): Bilder erzählen Geschichte, Freiburg 1995, S. 223-248. 

Beispiele für das Zitieren von Internet-Adressen:

Sind Autor und Artikel bekannt:

- Autor, Artikel (Internet-Adresse (http//www.hamburger-kunsthalle.de/seiten/neshat.htm); Zugriff am …. (Datum))

Ist der Artikel namentlich nicht gekennzeichnet:

- Artikel (Internetadresse (http://www.bpb.de/apuz/170168/vom-nutzen-und-nachteil-europaeischer-geschichtsbilder?p=all); Zugriff am ….(Datum))

 

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Zitate:

Allgemein gilt:

  • Kleine Zitate sind in den eigenen Text grammatikalisch korrekt "mit Anführungszeichen versehen" einzugliedern;
  • umfangreichere Zitate sollten als "eingerückter Block" präsentiert werden;
  • Sinnübernahmen sind in den Konjunktiv zu setzen und als Anmerkung zu belegen[3]

Auf jeden Fall ist höchste Redlichkeit bei der Übernahme fremder Formulierungen, Ideen und Fakten gefordert, da sonst der Vorwurf des Plagiats bestünde, was mit 00 Punkten zu ahnden wäre.

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[1] Fußnoten können in 10pt Schriftgröße abgefasst werden. Bei Fußnoten wird bei erstmaliger Nennung des Autors bzw. seines Textes die komplette Angabe (Name, Vorname, Titel, Ort, Jahr, Seite) gemacht. Bei einem erneuten Verweis reicht: Name, Seite. Werden von einem Autor mehrere Texte verwendet, schreibt man: Name, Jahr der Erscheinung, Seite.

[2] Wird aus dem gleichen Werk des Autor direkt im Anschluss eine weitere Anmerkung gesetzt, kann man diese mit: ebd., S. xxx   abkürzen

[3] vgl. Autor, (Titel,) Seite

 

Auf jeden Fall ist höchste Redlichkeit bei der Übernahme fremder Formulierungen, Ideen und Fakten gefordert, da sonst der Vorwurf des Plagiats bestünde, was mit 00 Punkten zu ahnden wäre.