Eine Wahnsinnswoche liegt hinter uns. Wir haben gefühlt 1000 Gespräche geführt mit Menschen aus aller Herren Länder: Gäste mit Migrationserfahrung aus Portugal, der Türkei, den Niederlanden, Polen, dem Süd- und dem Nordsudan, aus Syrien und Italien waren bereit, mit unseren internationalen Gästen und den Schülerinnen und Schülern der drei ERASMUS-Seminarfächer zu sprechen und an ihren schönen und lustigen, aber auch traurigen Erfahrungen als Migranten teilhaben zu lassen.

Diese Woche mit vielen Emotionen und Informationen hat nur geklappt, weil viele Menschen von unserer Schule und aus unserer Stadt mitgeholfen haben. Deshalb vielen vielen Dank an:

- den Schülerinnen und Schüler der Q12, die die Gespräche auf Englisch, Deutsch, Türkisch und Niederländisch geführt und dokumentiert haben

- den 19 Gästen aus Gouda in den Niederlanden, Izmir in der Türkei und Malbork in Polen, die sich auf alle Aktivitäten eingelassen haben und uns eine Europawoche beschert haben

- Peter Beckmannshagen für die engagierte Moderation am Donnerstag und Freitag

- Werner Straukamp für die fachwissenschaftliche Begleitung des Workshops "Oral History", die tolle Radtour durch Nordhorn zu den Stätten der Migration, für die Vermittlung der Gesprächspartner in der Nordhorner Moschee und im Portugiesenzentrum

- Claudia von Behren, Inga Brookmann, Jochen Büscher, Norbert Collienne, Henri Elskamp, Hermann Hamel, Patrick Gue, Martin Krol, Andreas Langlet, Susanne Munk, Bärbel Naujoks, Thomas Puckert, Georg Schöffel, Lars Schoppmann, Heike Späthe, Marianne Spethmann und Anne Wessel für die Begleitung des Workshops -  hinter und vor den Kulissen

- den Kolleginnen und Kollegen aus Lehrerzimmer 1 wegen ihrer Nachsicht, dass wir immer wieder den zentralen Tisch besetzt und den Kaffee ausgetrunken haben

- Sabine Gronau und ihrem Team von unserer Mensa für die Geduld bei der Essensausgabe

- dem Team des VVV Nordhorn für die Bereitschaft, Fahrräder auszutauschen, wenn die Jungs aus Gauda Probleme beim Radfahren hatten

- dem Team des MoveInn in Nordhorn für die Geduld bei den vielen Buchungsänderungen und der Beherbergung der drei Gästegruppen 

- dem Team der Kegelbahnen im MoveInn für das Augenzudrücken, als statt zwei Bahnen vier besetzt wurden und statt zwei Stunden drei gespielt wurde

- dem Portugiesenzentrum für das leckere Essen und die Bereitstellung des Raums für die Interviewas

- AlaTurka für die Lieferung von Pizza und Döner und das Interesse an uns

- dem türkischen Verein für die Gastfreundschaft in ihrer Moschee und Teestube

- Rüdiger Dove vom DRK und Nicole Lorenz für den eindrucksvollen Vortrag über die Flüchtlingssituation 2015 und 2016 

- Heike Pfingsten für die kenntnissreiche und einfühlsame Moderation der Gesprächsrunde mit Geflüchteten von 2015/16

- Vincent ten Voorde von der Agentur für Arbeit für seinen Vortrag über den europäischen Arbeitsmarkt und die Grafschaft sowie seine Bereitschaft, die vielen Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zu beantworten

- den Migrantinnen und Migranten, die mit uns gesprochen haben: Maria da Palma und Antonio Carvallo aus Portugal,  Herr Petrucci aus Italien, Hatice Ates, Sunai Sallioglu und Metin Caylar aus der Türkei, Mohamed Kahled aus Syrien, Peter Kayer Ruot Reat und Adwaa Elhussin aus dem Sudan, Sylvia de Hartog und Harold Scheper  aus den Niederlanden, Monika DziurzynskaArthur Ausbski und Paula aus Polen. Ihr habt "Oral History"  ermöglicht!

Wenn ihr mehr über die Inhalte der fünf Tage erfahren wollt, klickt euch durch die Erasmusseiten. Die Schülerinnen aus dem Seminarfach "Flucht und Migration in Literatur, Pop und Film"  veröffentlichen ihre Berichte, Fotos und einen Dokumentarfilm.

Kirsten Rigterink und Johannes Etmanski (ERASMUS- Koordination)