Am vergangenen Freitag hatte die Erasmus-AG einen besonderen Gast und Dozenten: Sven Hüsemann, Mediengestalter und Bordfotograf auf "Mein Schiff", leitete einen Fotografie-Workshop.

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Im theoretischen ersten Teil erklärte der junge Fotograf die drei wichtigen technischen Faktoren der Spiegelreflexkamera: Blende, Verschlusszeit und ISO. Für die Nachfragen nahm er sich Zeit und erklärte geduldig an den mitgebrachten Kameras die verschiedenen Knöpfe, Drehrädchen und Einstellungen. Unser Ziel: Wir wollen bei den anstehenden Dokumentarfotografien nicht nur die die Einstellung "Automatik" wählen!

Warum der "Goldene Schnitt" Bilder interessanter und harmonischer machen kann, erläuterte Sven nach einer kurzen Pause. Und dann versuchten die zehn Teilnehmer des Workshops die Hinweise in die Praxis umzusetzen. Am Anfang noch ein bisschen gehemmt, mussten wir doch selbst Modell stehen. Zum Glück kam Milica, unser Gast aus den USA, vorbei, die sich gutmütig bereiterklärte, für  einige Fotos Modell zu stehen. Und unser Schulhof hat noch viele andere - statische - Motive, die wir fotografieren konnten. Sven begutachtete unsere Fotos und gab Tipps, wie wir mit anderen Einstellungen und Bildausschnitten noch bessere Ergebnisse erzielen können.

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Die beiden folgenden Fotos zeigen das Motiv mit und ohne Svens Beratung:

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Unser liebstes Modell: das Fabelwesen aus der Kunst-AG von Thorsten Kaufmann:

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Lene und Charlotte müssen pausenlos springen:

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Selin darf sitzen bleiben:

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Auch Milica und Larissa sind entspannt:

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Geduldig ließen sich die Frühlingsblüher ablichten:

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5.  und letzter Tag in Gouda (Kurzbericht von Kirsten Rigterink)

Am letzten Tag wurden die Gruppenergebnisse präsentiert. Die fünf Teams mit Vertretern aus allen vier Ländern stellten ihre Ergebnisse aus den Gesprächen mit den Flüchtlingen in Gouda und den Arbeitsgruppen zur Portraitfotografie vor.

Auch wurde das erste Projekttreffen bewertet. "Es war anstrengend, da wir viele Vorträge gehört haben und zum Thema Flucht gearbeitet haben." Aber die vier Nordhorner Teilnehmer sind sich einig, dass das sich die Reise gelohnt hat: viele neue Leute aus verschiedenen Ländern kennen gelernt, den ganzen Tag Englisch gesprochen und das Thema Flucht aus anderen Perspektiven wahrgenommen.

Auf dem Foto seht ihr (fast) alle TeilnehmerInnen:

 

2.  Tag in Gouda - Bericht von Elias, Justus Lene und  Larissa

 


Heute starten wir den Tag mit einem angenehmen Frühstück im Hotel.
Danach fahren wir mit dem Rad zum Antoniuscollege, um dort etwas über Migration zu lernen. Nachdem alle Schüler angekommen sind, erstellen wir in Gruppenarbeit eine Mindmap zum Thema Migration. Nachdem wir diese verglichen haben, folgt eine kurze Kaffeepause, um Energie zu tanken.
Zwei Fotografieexperten des Fotografie-Museums in Amsterdam besuchen unseren Kurs und erklären uns viel über Fotografie. Darauf sollen wir das Gelernte anwenden und in Zweier-Teams Bilder von uns machen. Das war sehr aufregend und wir haben viel dabei gelernt. Wir schauen uns die dabei entstandenen Fotos an und bekommen eine Rückmeldung von den Dozenten - "Ich wusste nicht, dass bei einem Foto so viel über Licht geredet werden kann!"

 
Mittags gibt es belegte Brote in der Kantine der Schule.
Nachmittags haben wir Gelegenheit, Interviews mit Flüchtlingen zu führen, die an einer internationalen Schule für Migranten und Flüchtlinge in Gouda Niederländisch lernen.
Anschließend haben wir ein wenig Freizeit, um Gouda zu erkunden.
Abends werden wir alle von drei Müttern der niederländischen Schüler mit typischen niederländischen Gerichten versorgt. Leider fällt dabei der Tisch mit den Rechauds, auf dem das Essen warm gehalten wird, um und fängt Feuer. Deshalb essen wir alle typisch holländische Pommes!

 

Arbeit und Freizeit in Gouda (Kurzbericht von Kirsten Rigterink)

Am Donnerstag stellt ein Vertreter des niederländischen Vluchtelingen Werks  die Geschichte von Mesfin vor. Mesfin stammt aus Äthiopien und lebt seit einigen Jahren in den Niederlanden, nachdem er sein Heimatland verlassen musste. Er nahm an einer Studentendemonstration teil, bei der zwölf Studenten erschossen wurden und er selbst kam ein halbes Jahr ins Gefängnis. 

Am Nachmittag ist das Stroopwaffeln-Backen deutlich lustiger. "Geklebt wie Sau" - so ein Teilnehmer über die Sirupwaffeln, aber lecker! Am Abend setzt sich das kulinarische Erlebnis fort, als in der Schule chinesisches Essen mit viel Reis serviert wird.

Hier ein Foto von Lene und Larissa in der Bakkerej

 

 

Kurzbericht von Anne Wessel (Gouda)

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Zug nach Amsterdam. Am Vormittag konnten wir im Fotografie-Museum (FOAM) an einem Workshop zur Portraitfotografie teilnehmen. In zwei Gruppen schauten wir uns zunächst die Ausstellung von William Eggleston „Los Alamos“ an und durften nach einer kleinen Einführung erneut selbst Fotos machen. Hierbei sind großartige Fotos entstanden.

Anschließend hatten alle noch die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Einige besuchten eine Ausstellung, andere genossen einfach nur das gute Wetter oder machten eine kleine Shoppingtour.

Zurück in Gouda gab es für alle ein traditionelles Pfannkuchenessen in einem Restaurant. Zum Abschluss des tollen Tages gingen nahezu alle Teilnehmer des Projekts noch eine Runde bowlen.

Hier ein Foto aus dem schönen Amsterdam: