5.  und letzter Tag in Gouda (Kurzbericht von Kirsten Rigterink)

Am letzten Tag wurden die Gruppenergebnisse präsentiert. Die fünf Teams mit Vertretern aus allen vier Ländern stellten ihre Ergebnisse aus den Gesprächen mit den Flüchtlingen in Gouda und den Arbeitsgruppen zur Portraitfotografie vor.

Auch wurde das erste Projekttreffen bewertet. "Es war anstrengend, da wir viele Vorträge gehört haben und zum Thema Flucht gearbeitet haben." Aber die vier Nordhorner Teilnehmer sind sich einig, dass das sich die Reise gelohnt hat: viele neue Leute aus verschiedenen Ländern kennen gelernt, den ganzen Tag Englisch gesprochen und das Thema Flucht aus anderen Perspektiven wahrgenommen.

Auf dem Foto seht ihr (fast) alle TeilnehmerInnen:

 

Arbeit und Freizeit in Gouda (Kurzbericht von Kirsten Rigterink)

Am Donnerstag stellt ein Vertreter des niederländischen Vluchtelingen Werks  die Geschichte von Mesfin vor. Mesfin stammt aus Äthiopien und lebt seit einigen Jahren in den Niederlanden, nachdem er sein Heimatland verlassen musste. Er nahm an einer Studentendemonstration teil, bei der zwölf Studenten erschossen wurden und er selbst kam ein halbes Jahr ins Gefängnis. 

Am Nachmittag ist das Stroopwaffeln-Backen deutlich lustiger. "Geklebt wie Sau" - so ein Teilnehmer über die Sirupwaffeln, aber lecker! Am Abend setzt sich das kulinarische Erlebnis fort, als in der Schule chinesisches Essen mit viel Reis serviert wird.

Hier ein Foto von Lene und Larissa in der Bakkerej

 

 

Kurzbericht von Anne Wessel (Gouda)

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Zug nach Amsterdam. Am Vormittag konnten wir im Fotografie-Museum (FOAM) an einem Workshop zur Portraitfotografie teilnehmen. In zwei Gruppen schauten wir uns zunächst die Ausstellung von William Eggleston „Los Alamos“ an und durften nach einer kleinen Einführung erneut selbst Fotos machen. Hierbei sind großartige Fotos entstanden.

Anschließend hatten alle noch die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Einige besuchten eine Ausstellung, andere genossen einfach nur das gute Wetter oder machten eine kleine Shoppingtour.

Zurück in Gouda gab es für alle ein traditionelles Pfannkuchenessen in einem Restaurant. Zum Abschluss des tollen Tages gingen nahezu alle Teilnehmer des Projekts noch eine Runde bowlen.

Hier ein Foto aus dem schönen Amsterdam:

 

 

2.  Tag in Gouda - Bericht von Elias, Justus Lene und  Larissa

 


Heute starten wir den Tag mit einem angenehmen Frühstück im Hotel.
Danach fahren wir mit dem Rad zum Antoniuscollege, um dort etwas über Migration zu lernen. Nachdem alle Schüler angekommen sind, erstellen wir in Gruppenarbeit eine Mindmap zum Thema Migration. Nachdem wir diese verglichen haben, folgt eine kurze Kaffeepause, um Energie zu tanken.
Zwei Fotografieexperten des Fotografie-Museums in Amsterdam besuchen unseren Kurs und erklären uns viel über Fotografie. Darauf sollen wir das Gelernte anwenden und in Zweier-Teams Bilder von uns machen. Das war sehr aufregend und wir haben viel dabei gelernt. Wir schauen uns die dabei entstandenen Fotos an und bekommen eine Rückmeldung von den Dozenten - "Ich wusste nicht, dass bei einem Foto so viel über Licht geredet werden kann!"

 
Mittags gibt es belegte Brote in der Kantine der Schule.
Nachmittags haben wir Gelegenheit, Interviews mit Flüchtlingen zu führen, die an einer internationalen Schule für Migranten und Flüchtlinge in Gouda Niederländisch lernen.
Anschließend haben wir ein wenig Freizeit, um Gouda zu erkunden.
Abends werden wir alle von drei Müttern der niederländischen Schüler mit typischen niederländischen Gerichten versorgt. Leider fällt dabei der Tisch mit den Rechauds, auf dem das Essen warm gehalten wird, um und fängt Feuer. Deshalb essen wir alle typisch holländische Pommes!

 

 

Kurzbericht von Anne Wessel aus Gouda (Niederlande):

Am Montag starteten wir um 8.44 Uhr von Bentheim mit dem Zug nach Holland. Nach einer 2,5 stündigen und problemlosen Zugfahrt kamen wir in Gouda an, wo wir von Paul Cornelissen, einem unserer Gastgeber vom Antonius-Kolleg, empfangen wurden.
Am Bahnhof konnten wir uns Fahrräder leihen. Nun können  wir  durch die ganze Stadt fietsen :))


Angekommen im Antoniuscollege wurden wir herzlich begrüßt, es wurden Arbeitsgruppen gebildet und die Wochenziele festgelegt.

 

Nach dem Lunch präsentierte jede Schule sich selbst, damit wir  wir mehr über Polen und Malbork erfahren, etwas über die Migration in den Niederlanden lernen konnten sowie einen Einblick in touristische Sehenswürdigkeiten Izmirs und die dortige Migrationssituation bekamen.

Abends haben alle Schülerinnen und Schüler aus den vier Ländern  gemeinsam gegessen. Die Mutter eines niederländischen Schülers hatte sich die Mühe gemacht,  für alle zu kochen.