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ERASMUS Malbork 2. Tag

Malbork – Stadterkundung und Geschichte

Verfasserinnen: Schülerinnen der Erasmus-Seminarfächer

 Der erste volle Tag begann für uns nach einer ruhigen Nacht um neun Uhr in einem kleinen Café namens „Karolinka“. Dort genossen wir unser Frühstück zusammen mit den türkischen SchülerInnen und Lehrern. Nachdem wir uns am Tag zuvor schon gut verstanden hatten, tauschten wir erste gesammelte Erfahrungen über Polen aus.

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Um zehn Uhr folgte ein Vortrag eines polnischen Stadtführers in der Aula der Schule. Bogdan Stefan Mader berichtete uns etwas über die Stadtgeschichte Malborks. Dabei begann er mit dem Bau der Marienburg im 13. Jahrhundert und schloss seinen Vortrag mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ab. Nach diesem äußerst informativen Vortrag blieb uns ein wenig Zeit für eine kleine Stärkung, bestehend aus Tee und Gebäck. Ein veganer Power-Riegel war auch dabei. Anschließend begaben wir uns zur Marienburg, wo uns ein kleiner Einblick in das Innere der Burg gegeben wurde. Dabei erkundeten wir den Speisesaal, in dem wir uns, anfangs eher befremdlich, auf den Boden um eine Säule legen sollten, um uns mit geschlossenen Augen einer Gesangseinlage zu widmen.

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Zudem durften wir den höchsten Punkt der Burg besteigen. Außer Atem angekommen, genossen wir, trotz heftiger Windböen, den atemberaubenden Ausblick auf Malbork.Anschließend durften wir uns im Bogenschießen beweisen, was für viele von uns ein ganz neues Erlebnis war. Wir schlugen uns gut, doch dem türkischen Lehrer Sunay konnte keiner das Wasser reichen.

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Dann ging es zurück zur Schule, ein kurzer Snack und wir konnten mit voller Energie in die Stadtführung starten. Bei sonnigem Wetter führte uns der bereits bekannte Stadtführer Bogdan zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Malborks. Darunter die unterschiedlichen Kirchen, der Standort der ehemaligen Synagoge und zu guter Letzt das deutsch-polnische Museum im Herzen der Stadt. Dieses wurde erst vor kurzem eröffnet und fasst vielseitige Biographien der Bewohner mit deutsch-polnischen Hintergrund. Als erste internationale Gruppe durften wir uns im Gästebuch mit goldener Schrift verewigen und begaben uns dann zurück zum Hotel.

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Beim Abendessen wurden deutsche und polnische Zungenbrecher und Wörter ausgetauscht, bis wir erschöpft ins Hotel zurückkehrten. Und damit… dobra noc, iyi geceler!

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